Begehungsprotokoll mit Foto
Für die Begehung mit dem Handy: Foto aufnehmen, die Stelle im Bild markieren, kurz beschreiben — Datum, Uhrzeit und laufende Nummer setzt das Protokoll selbst. Jeder Punkt lässt sich einzeln als Nachweis drucken, am Ende alles zusammen als Protokoll mit Mängelliste und Bildanhang.
So läuft eine Begehung damit ab
- Einmal die Kopfdaten setzen. Oben auf das Feld „Objekt“ tippen und Adresse, Auftraggeber und Anlass eintragen — auch das lässt sich diktieren. Über das Zahnrad hinterlegst du deinen Betrieb samt Logo; das gilt dann für alle Protokolle auf diesem Gerät.
- Mangel erfassen. Der große Knopf öffnet am Handy direkt die Kamera, am Rechner die Webcam. Nach der Aufnahme markierst du die Stelle im Bild — freihand, als Kreis oder als Rechteck, in Rot, Gelb oder Schwarz. Die Größe ziehst du dabei selbst auf; „Zurück“ nimmt den letzten Schritt weg, „Alles weg“ stellt die unmarkierte Aufnahme wieder her.
- Kurz beschreiben. Raum antippen statt tippen, Textbausteine antippen statt schreiben — oder die Mikrofon-Knöpfe neben Ort und Beschreibung zum Diktieren nutzen.
- Nachweis drucken. Sofort für den einzelnen Punkt oder am Ende als Gesamtprotokoll mit Mängelliste, Bildanhang und Unterschriftsfeldern.
Was auf dem Nachweis steht
Der Einzelnachweis ist eine A4-Seite: dein Betrieb im Kopf, darunter Objekt, Ort, Art des Eintrags und der genaue Zeitpunkt der Aufnahme, dann das Foto groß und die Beschreibung. Das Gesamtprotokoll bringt zusätzlich eine durchnummerierte Liste aller Punkte, Unterschriftszeilen und einen Bildanhang, in dem jedes Foto auf seine Nummer verweist.
Jedes Blatt trägt unten seine Protokollnummer, das Objekt, das Datum und „Seite X von Y“ — ein einzelnes Blatt lässt sich also immer zuordnen, auch wenn der Stapel durcheinander gerät. Beim Sichern als PDF schlägt der Browser die Protokollnummer als Dateinamen vor.
Jedes Foto trägt seinen Zeitstempel selbst: Datum, Uhrzeit, Ort, Objekt und Nummer werden unten ins Bild eingebrannt, sobald der Eintrag gespeichert ist. So bleibt der Zusammenhang erhalten, auch wenn das Bild einzeln per Nachricht weitergeht.
Wo die Daten liegen
Alles bleibt auf deinem Gerät — die Fotos im Bildspeicher des Browsers, die Texte daneben. Es gibt kein Konto, keinen Server und keinen Upload. Das hat eine Kehrseite: räumt der Browser seinen Speicher auf, oder wechselst du das Gerät, sind die Daten weg. Deshalb nach der Begehung einmal „Sicherung speichern“ antippen. Die Datei enthält Texte und Bilder und lässt sich jederzeit wieder laden.
Auf dem iPhone lohnt es sich zusätzlich, die Seite über „Teilen → Zum Home-Bildschirm“ abzulegen. Dann behandelt Safari den Speicher dauerhaft statt ihn nach einigen Tagen ohne Besuch zu leeren.
Zum Diktieren
Neben Ort und Beschreibung sitzt ein Mikrofon-Knopf. Er nutzt die Spracherkennung des Browsers — und die schickt das Gesprochene zur Auswertung an ihren Hersteller, also an Google oder Apple. Auf dem Gerät bleibt dabei nur das Ergebnis, der Text im Feld. Wer das nicht möchte, tippt oder nutzt die Diktiertaste der Handy-Tastatur: Die arbeitet auf aktuellen Smartphones offline. Was dabei genau passiert, steht in der Datenschutzerklärung.
Zur Uhrzeit
Beim Öffnen gleicht die Seite die Uhr deines Geräts einmal gegen die Serverzeit von fachwerte.de ab und rechnet eine Abweichung heraus. Geht dein Handy falsch, stimmen die Zeitstempel trotzdem — und du bekommst einen Hinweis. Ohne Internet greift die Geräteuhr, alles andere arbeitet unverändert weiter.
Ein manipulationssicherer Zeitstempel im rechtlichen Sinn ist das nicht; dafür bräuchte es die signierte Quittung eines Zeitstempeldienstes. Für die übliche Mängelrüge, eine Übergabe oder die eigene Absicherung reicht ein sauber datiertes Protokoll mit Fotos vollkommen — für ein Beweissicherungsverfahren vor Gericht ist der Sachverständige zuständig, nicht diese Seite.