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Regiebericht & Stundenzettel

Ein Blatt je Einsatz, für jedes Gewerk: wer wie lange gearbeitet hat, welches Material verbaut wurde, was gemacht worden ist — Foto dazu, wenn es hilft. Die Stunden rechnet der Zettel selbst aus. Am Ende unterschreiben Auftragnehmer und Bauleitung direkt auf dem Bildschirm, dann geht der Bericht als PDF raus.

So läuft ein Regieeinsatz damit ab

  1. Kopf setzen. Oben auf „Bauvorhaben“ tippen: Adresse, Auftraggeber, Auftrags- oder Bestellnummer — und wer die Arbeiten angeordnet hat. Gerade die Anordnung ist bei Regie die halbe Miete: steht sie mit Namen auf dem Blatt, gibt es später nichts zu deuteln. Über das Zahnrad hinterlegst du einmal deinen Betrieb samt Logo.
  2. Erfassen, während es läuft. Bei „Arbeitsstunden“ je Person eine Zeile: Name, Funktion, von, bis, Pause — die Stundenzahl rechnet sich selbst und lässt sich überschreiben. Bei „Material“ je Position Menge, Einheit, Bezeichnung. Was gemacht wurde, kommt als Eintrag dazu: kurz beschreiben oder diktieren, Foto nur, wenn du eines brauchst.
  3. Unterschreiben und abgeben. Unten tippt erst der Auftragnehmer, dann die Bauleitung ins Unterschriftsfeld — mit dem Finger, direkt auf dem Handy. „Regiebericht als PDF“ setzt das Blatt, die Unterschriften stehen über ihren Linien. Danach „Neuer Bericht“ — Bauvorhaben, Auftraggeber und Auftragsnummer bleiben stehen.

Warum der Zettel unterschrieben werden will

Regiearbeiten werden nach Aufwand bezahlt — und über Aufwand lässt sich trefflich streiten, wenn er erst Wochen später aus dem Gedächtnis aufgeschrieben wird. Ist die VOB/B vereinbart, gilt ihr § 15: Stundenlohnarbeiten sind vor Beginn anzuzeigen, und die Stundenlohnzettel sind, wenn nichts anderes vereinbart ist, werktäglich oder wöchentlich einzureichen — gibt der Auftraggeber sie nicht binnen sechs Werktagen mit Einwendungen zurück, gelten sie als anerkannt. Ein Bericht, der noch am selben Tag entsteht und von der Bauleitung gegengezeichnet ist, ist bei der Abrechnung darum ein ganz anderes Papier als eine Aufstellung aus der Erinnerung.

Verweigert die Bauleitung die Unterschrift, bleibt das Feld eben leer — der Bericht mit Datum, Stunden, Material und Fotos ist trotzdem deine Aufzeichnung von diesem Tag, und auf dem Blatt steht, wer die Arbeiten angeordnet hat.

Zur Unterschrift auf dem Bildschirm

Die Unterschrift wird mit dem Finger oder einem Stift ins Feld geschrieben, zugeschnitten und als kleines Bild im Bericht gespeichert; auf dem PDF steht sie über der Unterschriftslinie. Sie bleibt wie alles andere auf dem Gerät und wird nirgendwohin übertragen. Der Ehrlichkeit halber: Das ist das Abbild einer Unterschrift, keine qualifizierte elektronische Signatur im Rechtssinn — für den gegengezeichneten Stundenzettel auf der Baustelle ist genau das seit jeher üblich, nur eben sonst auf Papier.

Stunden und Material

Je Person trägst du Anfang, Ende und Pause ein; der Zettel rechnet die Stunden als Dezimalzahl aus — 7:00 bis 15:30 mit 30 Minuten Pause ergibt 8 Stunden. Wer anders abrechnet, tippt die Zahl einfach um, dann gilt die eigene. Unter der Tabelle steht die Summe aller Stunden. Beim Material genügen Menge, Einheit und Bezeichnung — die gängigen Einheiten stehen als Schaltflächen bereit.

Wo die Daten liegen

Alles bleibt auf deinem Gerät — die Fotos im Bildspeicher des Browsers, Texte, Stunden, Material und Unterschriften daneben. Es gibt kein Konto, keinen Server und keinen Upload. Das hat eine Kehrseite: räumt der Browser seinen Speicher auf, oder wechselst du das Gerät, sind die Daten weg. Deshalb den Bericht nach dem PDF einmal über „Sicherung speichern“ als Datei ablegen — sie enthält auch Bilder und Unterschriften und lässt sich jederzeit wieder laden.

Namen und Unterschriften sind personenbezogene Daten. Für die eigene Abrechnung und Bauakte ist das üblich und zulässig — gib die Blätter aber nur weiter, wo es nötig ist, und schreib nicht mehr auf, als der Zweck verlangt.