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Unterverteilung beschriften

Verteiler aufbauen, Stromkreise von F1 bis Fx benennen, Symbol dazu — und daraus dreierlei drucken: das Stromkreisverzeichnis zum Einkleben in die Tür, die Beschriftungsstreifen für das Sichtfenster der Abdeckung und kleine Etiketten direkt für die Reiheneinbaugeräte. Alles im Raster der Teilungseinheit, alles im Originalmaß.

Angaben für den Kopf des Verzeichnisses
Häufige Stromkreise einfügen

Ein Gerät in der Reihe anklicken, um es zu beschriften. Über die Schaltflächen unter dem Raster lassen sich häufige Stromkreise mit passendem Symbol direkt einfügen.

Ausgabe

Aus denselben Angaben entstehen alle drei Formate gleichzeitig. Jedes lässt sich einzeln drucken; die große Vorschau darunter zeigt das jeweils gewählte Blatt im Originalmaß, solange der Druckdialog nicht skaliert.

Vor dem Drucken: im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ bzw. 100 % einstellen und „An Seitengröße anpassen“ ausschalten. Auf jedem Bogen steht eine 100-mm-Strecke zum Nachmessen. Ränder auf 10 mm lassen, sonst wandert der Nullpunkt.

Warum die Beschriftung Pflicht ist

DIN VDE 0100-510 verlangt in Abschnitt 514.4, dass Schutzeinrichtungen so angeordnet und gekennzeichnet sind, dass sich die von ihnen geschützten Stromkreise leicht zuordnen lassen. Abschnitt 514.5 fordert darüber hinaus Unterlagen zu Art und Aufbau der Stromkreise; bei einfachen Anlagen darf das eine Liste sein — genau das ist das Stromkreisverzeichnis. Die Kennzeichnung muss gut lesbar und dauerhaft für ihre Umgebung geeignet sein.

Die drei Formate

Stromkreisverzeichnis (DIN A4, hoch)
Die vollständige Liste mit Schutzorgan, Fehlerstromschutz, Leitung, Raum und Bemerkung. Gehört in die Verteilertür oder in die Anlagendokumentation.
Beschriftungsstreifen (DIN A4, quer)
Ein Streifen je Reihe, im Raster der Teilungseinheit. Er wird ausgeschnitten und in das Sichtfenster der Abdeckung gelegt oder darauf geklebt. Handelsübliche Streifen sind rund 31 bis 35 mm hoch und bei einer Reihe mit zwölf Teilungseinheiten etwa 252 mm breit — alle drei Maße sind einstellbar. Messen Sie im Zweifel den vorhandenen Streifen nach; die Maße unterscheiden sich zwischen den Fabrikaten.
Geräteetiketten (DIN A4, hoch)
Kleine Schilder für die Front des einzelnen Reiheneinbaugeräts. Übliche Breite ist 14 mm: schmal genug, dass nichts auf den Nachbarautomaten ragt.

Das Raster

Reiheneinbaugeräte folgen DIN 43880. Eine Teilungseinheit ist dort mit 17,5 bis 18,0 mm festgelegt; das Werkzeug rechnet voreingestellt mit 17,5 mm und lässt sich auf 18,0 mm umstellen. Eine Reihe mit zwölf Teilungseinheiten ist damit 210 mm breit und passt quer auf ein A4-Blatt. Längere Reihen werden automatisch an einer Gerätegrenze geteilt und auf zwei Streifen gedruckt.

Wenn der Ausdruck nicht passt

Dann skaliert fast immer der Druckdialog. Chrome, Safari und die meisten Handys verkleinern voreingestellt auf den druckbaren Bereich. Stellen Sie stattdessen 100 % ein und messen Sie die Kontrollstrecke auf dem Bogen nach: sind es exakt 100 mm, stimmt auch das Raster.