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Neu beginnen

Der aktuelle Plan wird ersetzt. Vorher sichern? Oben „Speichern“.

📖 Anleitung: Bad planen mit dem Badplaner – Schritt für Schritt Raum und Öffnungen, Einrichten mit Wand-WC oder Stand-WC, Vorwand und Trockenbau, Fliesen mit Abdichtung, Elektro mit Schutzbereichen, Ergebnisblatt, Bedienung in 2D und 3D, Normmaße, Tipps · aufklappen bei Bedarf

Der Badplaner führt in sieben Schritten vom leeren Raum zum fertigen Plan: Raum, Einrichten, Wände, Oberflächen, Verlegung, Elektro, Ergebnis. Die Schritte stehen oben in der Leiste, du kannst jederzeit zwischen ihnen springen. Grundriss und 3D-Ansicht zeigen immer denselben Stand – was du im Plan ziehst, bewegt sich auch im Raum. Beim ersten Öffnen lädt ein Beispielbad mit Wanne, Dusche, Wand-WC vor einer Vorwand und Waschtisch; alles darin lässt sich anklicken, ziehen und ändern. Für dein eigenes Bad drückst du oben auf Neu und wählst „Leerer Raum“ mit Breite, Länge und Raumhöhe.

1 · RaumForm wählen, Innenmaße und Raumhöhe eintragen, Tür, Fenster und Nische auf die Wände setzen.
2 · EinrichtenWC, Waschtisch, Dusche, Wanne, Möbel und Heizkörper antippen oder in den Plan ziehen. Sie docken an der Wand an, die Bewegungsflächen zeigen, ob der Platz reicht.
3 · Wände, Fliesen, ElektroVorwand und Trennwand im Trockenbau, Fliesen je Wand mit Abdichtung, Fliesen einteilen (Startpunkt), Steckdosen und Leuchten mit Schutzbereichen nach VDE 0100-701.
4 · ErgebnisBlatt unter dem Werkzeug mit Grundriss, 3D-Ansicht und Listen – drucken, als PDF sichern, als Datei oder Link weitergeben.

Schritt 1: Raum und Öffnungen

Unter Form und Maße wählst du die Grundform: Rechteck, L-Form, Schlauch (das lange, schmale Bad), Schräge Ecke oder Frei zeichnen. Alle Maße sind Innenmaße in Zentimetern. Dazu kommen die Raumhöhe als lichte Höhe – sie bestimmt Wandfliesen, raumhohe Vorwände und die 3D-Ansicht – und die Wanddicke, die nur für die Darstellung zählt. Darunter stehen alle Wände mit Nummer und Lage im Plan; jede Länge lässt sich dort direkt eintippen.

  • Frei zeichnen: Ecke für Ecke in den Plan klicken. Während des Zeichnens kannst du einfach die Länge tippen und mit Enter bestätigen, die Rücktaste nimmt den letzten Punkt zurück, ein Klick auf den ersten Punkt oder Enter schließt den Raum, Esc bricht ab.
  • Grundriss im Plan ändern: Ecken ziehen, Wände parallel verschieben, ein Doppelklick auf eine Wand setzt einen neuen Eckpunkt, den du danach ziehst. Die Form wird dann zum freien Grundriss.
  • Tür, Fenster, Nische: Wand antippen, dann + Tür, + Fenster oder + Nische. Ohne gewählte Wand kommt die Öffnung auf die längste Wand mit Platz. Im Plan ziehst du sie entlang der Wand; schneller geht es mit einem Rechtsklick (am Handy: lange drücken) auf die Wand und „Tür hier“ oder „Fenster hier“.
  • Türmaße: Breite als Rohbaumaß nach DIN 18100 mit passendem Türblatt, Höhe, Abstand zur linken und rechten Ecke, Bänder links oder rechts und ob die Tür in den Raum oder nach außen aufschlägt. Fenster bekommen Breite, Höhe und Brüstung – wichtig, wenn darunter ein WC oder eine Vorwand stehen soll. Aus einer Tür wird über die Art auch ein Durchgang.

Schritt 2: Einrichten – Sanitär, Möbel, Heizung

Die Palette ist nach Sanitär (WC, Bidet, Urinal, Waschtisch, Badewanne, Dusche), Möbel (Unterschrank, Hochschrank, Hängeschrank, Spiegelschrank, Spiegel, Wandablage, Waschmaschine, Wäschetrockner, Hocker) und Heizung (Handtuchheizkörper, Heizkörper) sortiert. Antippen legt ein Objekt an die nächste freie Wand, Ziehen legt es genau dort ab, wo du loslässt – es dockt mit der Rückseite an der nächsten Wand oder Vorwand an. Ist ein Objekt gewählt, stehen im Eigenschaften-Feld seine Bauart, Breite, Tiefe, Höhe und die Abstände zu den Wandenden; darunter die Knöpfe zum Drehen, Spiegeln, Duplizieren und Löschen und die Hinweise des Planers.

Wand-WC oder Stand-WC. Beim WC wählst du zuerst die Bauart. Das Wand-WC hängt an einem Montageelement in einer Vorwand: Die Höhe wird beim Einbau eingestellt (Oberkante Keramik meist 40 bis 42 cm), der Spülkasten verschwindet in der Wand, der Boden darunter bleibt frei. Steht noch keine Vorwand dahinter, erscheint der Knopf Vorwand anlegen; er setzt eine 20 cm tiefe, 1,12 m hohe Vorwand hinter das WC, die du in Schritt 3 weiter anpasst. Das Stand-WC mit Spülkasten braucht keine Vorwand, ragt aber weiter in den Raum und hat eine feste Höhe.

Weitere Bauarten: Waschtisch, Doppelwaschtisch, Aufsatzbecken auf Platte und Handwaschbecken; Einbauwanne, freistehende Wanne und Eckwanne; bodengleiche Dusche und flache Duschtasse. Bei Duschen und Waschtischen ziehst du die Breite an den Griffen im Plan.

Bewegungsflächen sind die freien Flächen vor den Objekten, die man zum Benutzen braucht. Die Karte darunter schaltet zwischen Standard (VDI 6000 Blatt 1), Barrierefrei (DIN 18040-2) und Rollstuhl (DIN 18040-2, R) um. Liegt ein Objekt in der Bewegungsfläche eines anderen, überschneidet es sich mit einer Wand oder schlägt die Tür hinein, meldet der Planer das und färbt den Eintrag in der Liste „Im Raum“ rot.

Schritt 3: Wände – Vorwand, Trennwand, Glas

Vier Werkzeuge zeichnen zusätzliche Wände in den Raum: Vorwand (Installationswand, 112 cm hoch), Trennwand (raumhoch im Trockenbau), Glaswand (Duschabtrennung) und Halbhohe Wand (Sichtschutz, 120 cm hoch). Knopf wählen, im Plan Anfang und Ende klicken; die Punkte rasten an Wänden, Ecken und im Raster ein. Beim Zeichnen tippst du die Länge und drückst Enter, mit gedrückter Umschalttaste ist jeder Winkel möglich. Eine Vorwand, die du an einer Wand entlang zeichnest, rückt von selbst davor.

  • Maße: Art (Trennwand, Vorwand, Glas oder gemauerte Wand), Länge, Dicke und Höhe – raumhoch oder 112, 120 und 200 cm per Knopf, jede andere Höhe als Zahl.
  • Trockenbau: Profil CW 50, CW 75 oder CW 100, ein- oder zweilagig beplankt, imprägnierte Gipsplatte, zementgebundene Platte oder Standardplatte. Unter „Für Profis“ stehen Plattendicke, Ständerabstand, Plattenformat und Türständer. Das Ständerwerk rechnet derselbe Kern wie im Trockenbau-Rechner; es erscheint mit dem Knopf „Ständerwerk“ im Plan und in 3D.
  • Installationselemente entstehen automatisch, sobald ein Wand-WC, Waschtisch, Bidet oder Urinal mit der Rückseite an der Vorwand steht – mit automatischer Bauhöhe oder fest auf 82, 98 oder 112 cm.
  • Glaswand: Sie zählt für die Schutzbereiche in Schritt 6 als feste Abtrennung und begrenzt sie.

Der Planer weist auf das hin, was im Bad anders ist als im Wohnraum: imprägnierte Platten auch außerhalb des Spritzwasserbereichs, die Lastabtragung eines Wand-WCs in Rohwand und Rohboden, die Aussteifung halbhoher Wände und die Abdichtung im Spritzwasserbereich.

Schritt 4: Oberflächen – Fliesen, Farbe, Putz und Abdichtung

Boden und Wände bekommen je einen eigenen Belag: Format von 5 × 5 cm Mosaik und 7,5 × 15 cm Metro bis 60 × 120 cm oder ein eigenes Maß, Oberfläche (Weiß glänzend, Beton, Marmor, Holzoptik, Schiefer, Terrazzo oder eigener Farbton), Verlegemuster (Kreuzfuge, Halbversatz, Drittelversatz, Diagonal, Fischgrät), Fugenbreite und Fugenfarbe. Gerechnet wird mit dem Kern des Verlegeplaners: jede Fliese wird einzeln gelegt und an Ecken, Türen, Fenstern und Vorwänden geschnitten.

  • Fliesenhöhe für alle Wände oder jede Wand einzeln: raumhoch, halbhoch 120 cm, nur Nass- und Spritzbereiche (Dusche und Wanne mit 30 cm Überstand, Fliesenspiegel über dem Waschtisch), keine Fliesen oder eine eigene Höhe. „Oben mit ganzer Fliese enden“ rundet die Höhe auf das Fliesenraster.
  • Trennwand im Duschbereich: Stößt eine Trennwand oder gemauerte Wand an eine Raumwand, teilt sie diese in Abschnitte. Der Duschabschnitt wird raumhoch gefliest, dahinter gilt die normale Höhe – jeder Abschnitt lässt sich im Plan anklicken und einzeln einstellen. Die beiden Seiten einer Trennwand haben eigene Höhen (etwa Seite A gefliest, Seite B gestrichen), und die Stirnseite lässt sich abschalten; dann steht ein Abschlussprofil in der Materialliste.
  • Feinheiten: erste ganze Reihe (Boden, Wannenrand oder Decke), Fugen um die Ecke laufen lassen, Bodenfugen auf die Wandfugen legen, Fensterlaibungen fliesen, Reserve auf die Stückzahl.
  • Abdichtung: Der Schalter „Abdichtung DIN 18534 zeigen“ markiert die Flächen der Wassereinwirkungsklassen W1-I und W2-I – Wände an Dusche und Wanne bis 20 cm über den obersten Wasserauslass und 30 cm seitlich, den Boden der bodengleichen Dusche als W2-I.
  • Menge: Stückzahl für Boden und Wände mit Restverwertung über alle Wände.

Jede Wand einzeln gestalten: Klick im Plan oder in 3D auf eine Wand – oder auf eine Seite einer Vorwand – und gestalte sie in Schritt 4: ganz gefliest, Fliesen unten mit einer Oberfläche darüber oder ganz ohne Fliesen. Für jede Wand kannst du eine eigene Fliese wählen und darüber Wandfarbe, Raufaser, Streichputz oder Kalkputz in Körnung und Farbton festlegen; „Auf alle Wände anwenden“ überträgt die Wahl mit einem Klick. Liegt eine Tapete oder ein Putz im Spritzbereich von Dusche oder Wanne, warnt der Badplaner nach DIN 18534. Das Ergebnisblatt nennt je Wand Oberfläche und Fläche und rechnet Rollen, Kleister, Grund, Farbe und Putz als Richtwerte aus.

Mehrere Fliesen auf einer Wand: In der Wandkarte unter „Zierfliesen und Felder“ legst du Bereiche mit einer anderen Fliese an. „+ Bordüre“ setzt einen Zierstreifen (Vorgabe 8 cm hoch auf der obersten ganzen Reihe unter 120 cm), „+ Zweite Fliese ab Höhe“ teilt die Wand – unten die Wandfliese, darüber bis zur Oberkante eine andere –, „+ Feld“ legt ein Akzentfeld an, an Dusche oder Wanne gleich über deren Breite. Höhe, Breite und Lage stellst du in Zentimetern ein, die Fliese wählst du wie gewohnt oder übernimmst eine, die im Bad schon vorkommt. Über einem Band beginnt die Wandfliese wieder mit einer ganzen Reihe. Gleiche Fliesen – gleiches Format, gleiche Fuge, Optik und Farbe – zählt der Badplaner zusammen: Reste wandern zwischen den Flächen, und die Pakete werden gemeinsam aufgerundet.

Wo die Fliesen anfangen und wie breit die Schnittstücke an den Rändern werden, legst du im nächsten Schritt fest (Verlegung); „Fliesen einteilen →“ in der Wandkarte springt direkt dorthin.

In 3D siehst du die Fliesen mit echten Fugen und Schnittfliesen – so fällt auf, ob über der Wanne ein schmaler Streifen bleibt oder ob die Fuge mitten durch den Spiegel läuft.

Schritt 5: Verlegung – Fliesen einteilen

Fliesen werden von einem Startpunkt aus verlegt. Wo er liegt, entscheidet, wie breit die geschnittenen Fliesen an den Rändern werden – und damit, wie das Bad später aussieht und wie viel Verschnitt entsteht. Ziel ist, dass kein Streifen schmaler als ein Drittel Fliese wird und an sichtbaren Kanten ganze oder gleich breite Stücke sitzen. Der Badplaner wählt den Startpunkt zunächst automatisch; in diesem Schritt setzt du ihn selbst, wie im Verlegeplaner, ohne den Raum dort noch einmal zeichnen zu müssen.

  • Fläche wählen: Oben über der Ansicht stehen Reiter für den Boden und jede geflieste Wand, auch für jede Seite einer Trennwand und für jede Bordüre oder jedes Feld mit eigener Fliese. Der kleine Grundriss rechts oben zeigt, welche Wand gerade offen ist. Ein roter Punkt am Reiter heißt: Dort ist ein Schnittstück zu schmal, ein blauer Punkt: Der Startpunkt ist von Hand gesetzt.
  • Raster ziehen: Mit Maus oder Finger verschiebst du alle Fliesen der Fläche; die Pfeiltasten verschieben um 0,5 cm, mit gedrückter Umschalttaste rastet nichts ein. Das orange Startkreuz zeigt, wo sich die ersten Fugen treffen.
  • Knöpfe: an der Wand ganze Fliese links oder rechts, Fuge mittig, Fliese mittig; in der Höhe ganze Reihe am Boden, auf dem Wannenrand oder an der Decke; am Boden eine ganze Fliese in einer der vier Raumecken, Fuge oder Fliese in der Raummitte. „Automatisch“ stellt die Vorgabe wieder her, „Alle wieder automatisch“ gilt für alle Flächen.
  • Fuge um die Ecke: Läuft die Fuge um die Ecke weiter, verschieben sich die Nachbarwände mit, und die Lagerfugen bleiben rundum auf einer Höhe. Schaltest du „Fuge läuft um die Ecke weiter“ aus, bekommt die Wand ihre eigene Einteilung.
  • Ergebnis: Unter der Ansicht stehen die Schnittstücke an jedem Rand und die Stückzahl; beides rechnet beim Ziehen mit. Die Liste „Alle Flächen“ zeigt für jede Fläche das kleinste Schnittstück. Das Ergebnisblatt vermerkt von Hand gesetzte Startpunkte.

Schritt 6: Elektro mit Schutzbereichen

Nur Fliesen oder Sanitär? Oben im Schritt steht der Schalter „Elektroplanung für dieses Bad“. Ausgeschaltet wird der Schritt übersprungen, Geräte und Schutzbereiche verschwinden aus Plan und 3D, und das Ergebnisblatt enthält nichts zur Elektrik – kein Elektroplan, keine Stückliste, keine Elektro-Hinweise. Schon gesetzte Geräte bleiben gespeichert und sind beim Wiedereinschalten zurück. Der Browser merkt sich die Wahl für neue Pläne.

Grundausstattung vorschlagen setzt mit einem Klick Schalter an der Tür, Steckdosen am Waschtisch außerhalb der Schutzbereiche, Spiegelleuchte, Deckenstrahler und – im Bad ohne Fenster – einen Lüfter. Einzeln stehen in der Palette Steckdosen (1- bis 3-fach), die Rasiersteckdose mit Trenntrafo, Schalter (Aus-, Serien-, Wechselschalter, Taster, Kontrollschalter), LED-Einbaustrahler, Decken-, Wand- und Spiegelleuchten, LED-Lichtband, Lüfter für Wand und Decke, Bewegungsmelder, Geräteanschlussdose, Abzweigdose, Potentialausgleichsschiene und die elektrische Fußbodenheizung. Wandgeräte docken an der Wand an, die Höhe steht im Eigenschaften-Feld.

  • Schutzbereiche 0, 1 und 2 nach DIN VDE 0100-701 zeichnet der Planer aus Wanne, Duschtasse und dem fest angebrachten Wasserauslass der Dusche. Feste Abtrennungen wie eine Glaswand begrenzen die Bereiche; gerechnet wird mit dem Fadenmaß um ihre Kanten und über ihre Oberkante hinweg. Duschtüren begrenzen nur den Bereich 0.
  • Normausgabe: Vorgabe ist DIN VDE 0100-701:2025-06. Für Anlagen, die schon vor dem 1. Juni 2025 in Planung oder im Bau waren, lässt sich auf die Ausgabe 2008-10 umschalten (Übergang bis 6. Dezember 2027).
  • Grundriss zeigt die Bereiche in 0,30 m oder 1,10 m Höhe oder in ihrer größten Ausdehnung. Ist ein Gerät gewählt, zeigt der Plan die Bereiche in dessen Montagehöhe.
  • Prüfung: rote Fehler (etwa eine Steckdose im Bereich 1) und gelbe Warnungen (etwa ein Schalter im Bereich 2), dazu der Ausstattungswert nach RAL-RG 678 mit Sternen, die geschätzte Beleuchtungsstärke (Ziel etwa 300 lx) und der Lüfter nach DIN 18017-3 im Bad ohne Fenster.
  • Stückliste mit Stromkreisen und dem Hinweis auf den Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) mit 30 mA für alle Stromkreise des Bads.

Schritt 7: Ergebnisblatt, Druck und Sichern

Ergebnis in der Schrittleiste springt zum Ergebnisblatt unter dem Werkzeug – auf dem Bildschirm, am Handy und im Druck dasselbe Blatt. Von oben nach unten:

  • Firma und Logo: Über „Firma & Logo“ in der Leiste des Ergebnisblatts trägst du einmal Betrieb, Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, E-Mail, Internetadresse und dein Logo ein. Sie stehen dann im Kopf des Blatts, das Logo zusätzlich oben rechts auf jeder gedruckten Seite, und im Fuß eine Zeile „Planung: …“. Die Angaben bleiben nur in diesem Browser gespeichert und gelten für jeden Plan; Stammdaten aus den Prüfprotokollen von Fachwerte werden beim ersten Mal übernommen.
  • Kopf und Kennzahlen: Innenmaß, Bodenfläche, Umfang, lichte Höhe, Wandfläche, Fliesen mit Verschnitt, Abdichtungsfläche, Zahl der Objekte, Ausstattungswert Elektro und offene Prüfpunkte. Bauvorhaben oder Adresse trägst du direkt im Blatt ein, den Namen des Raums in Schritt 1.
  • 3D-Bilder: Puppenhaus, Draufsicht und Blick auf eine Wand.
  • Grundriss und Einrichtung: Plan im Maßstab 1:50 mit nummerierten Objekten und die Objektliste mit Maßen, Höhe über Fußboden und Lage an der Wand.
  • Elektro: Elektroplan mit Schutzbereichen, Ausstattung nach RAL-RG 678, Beleuchtung und Prüfung.
  • Fliesen und Abdichtung: Bedarf für Boden und Wände mit Reserve und Paketen, Flächen mit schmalen Randstücken, Wandabwicklungen, Materialliste und Abdichtungsplan nach DIN 18534.
  • Trockenbau: Aufbau und Materialliste jeder Vorwand und Trennwand mit Montageelementen, dann alle Hinweise und Prüfpunkte.

Die Knöpfe über dem Blatt:

  • Drucken / PDF gibt das Ergebnisblatt aus oder speichert es über den Druckdialog als PDF; der Grundriss ist auf A4 maßstäblich, wenn der Druckdialog auf „Tatsächliche Größe“ steht. 3D-Bild als PNG und Plan als SVG speichern die Bilder einzeln.
  • Speichern legt den ganzen Plan als JSON-Datei ab, Öffnen lädt sie wieder.
  • Link kopiert eine Adresse, in der der komplette Plan steckt – wer sie öffnet, sieht dasselbe Bad. Es wird nichts auf einem Server abgelegt.
  • Zwischendurch speichert der Browser jeden Stand automatisch; Neu beginnt einen leeren Raum oder lädt das Beispielbad.

Bedienung im Grundriss (2D)

Über der Planfläche wählst du die Ansicht: 2D, 3D oder Geteilt mit Grundriss und 3D nebeneinander.

Im PlanWirkung
Objekt ziehenVerschiebt es. In Wandnähe dockt es an Wand oder Vorwand an und rastet an Wandenden, Kanten anderer Objekte und Öffnungen ein; mit gedrückter Umschalttaste schiebst du frei.
DrehgriffDreht das gewählte Objekt in 15°-Schritten, mit Umschalt stufenlos.
BreitengriffeBei Waschtisch, Dusche und anderen Objekten mit freier Breite: Breite im Plan ziehen.
Tür oder Fenster ziehenVerschiebt die Öffnung entlang ihrer Wand; der Abstand zur Ecke steht dabei im Plan.
Ecke oder Wand ziehenIm Schritt Raum: Grundriss ändern. Doppelklick auf eine Wand setzt einen Eckpunkt.
Rechtsklick · lange drückenKontextmenü: drehen, duplizieren, löschen; bei Türen Anschlag und Aufschlag wechseln; auf Wänden Tür, Fenster oder Nische hier einsetzen, Eckpunkt einfügen oder löschen.
Freie Fläche ziehen · LeertasteAnsicht verschieben; Mausrad oder zwei Finger zoomen, die Knöpfe + und − ebenso.
Werkzeugleiste links obenBemaßung, Bewegungsflächen, Schutzbereiche, Fliesenraster und Ständerwerk ein- und ausblenden; die Lupe zeigt den ganzen Raum.

Die 3D-Ansicht

Die 3D-Ansicht rechnet mit echtem Licht, Schatten und Materialien: glänzende Keramik, Chrom, Glas, Fliesen mit Fugen. Unten in der Ansicht liegen vier Blickwinkel, rechts oben der Navigationswürfel.

In 3DWirkung
PuppenhausSchräg von oben, die Wände zur Kamera hin werden ausgeblendet. Ziehen dreht den Raum, das Mausrad oder zwei Finger zoomen, mit der rechten Maustaste verschiebst du.
DraufsichtSenkrecht von oben – wie der Grundriss, aber mit Materialien und Licht.
RundgangDu stehst in Augenhöhe im Bad. Ziehen: umsehen; Klick auf den Boden: hingehen; W und S oder Pfeil hoch und runter: vor und zurück; A und D: seitwärts; Q und E oder Pfeil links und rechts: drehen; Mausrad: vor und zurück.
WandBlick frontal auf eine Wand, jeder weitere Klick nimmt die nächste – ideal, um Fliesenschnitte, Spiegelhöhe und Steckdosen zu prüfen.
NavigationswürfelFläche anklicken schwenkt auf Vorne, Hinten, Links, Rechts oder Oben; der Haus-Knopf darunter holt das Puppenhaus zurück.
Klicken · ziehenEin Klick wählt ein Objekt aus (auch links im Eigenschaften-Feld). Ein gewähltes Objekt lässt sich in 3D über den Boden ziehen. Doppelklick setzt den Drehpunkt auf die angeklickte Stelle.

Tastenkürzel

TasteWirkung
Strg+Z · Strg+YRückgängig · Wiederholen (auch Strg+Umschalt+Z; am Mac mit ⌘).
Entf · RücktasteGewähltes Objekt, gewählte Wand oder Öffnung löschen.
R · Umschalt+RUm 90° nach rechts · nach links drehen. Bei einer gewählten Tür wechselt Umschalt+R den Aufschlag zwischen innen und außen.
DGewähltes Objekt duplizieren.
PfeiltastenGewähltes Objekt um 1 cm verschieben, mit Umschalt um 10 cm.
EscZeichnen abbrechen oder Auswahl aufheben; im Vollbild: Vollbild beenden.
Zahlen · EnterBeim Zeichnen von Raum und Wänden: Länge tippen, Enter bestätigt.
Leertaste gedrücktPlan mit der Maus verschieben.

Referenz: Bewegungsflächen, Abstände, Montagehöhen

Die Werte sind Empfehlungen nach VDI 6000 Blatt 1 (früher DIN 18022) bzw. übliche Praxiswerte; sie sind nicht bauaufsichtlich eingeführt. Für barrierefreie Bäder gilt DIN 18040-2, wo Bauordnung oder Vertrag sie verlangen.

ObjektStellfläche b × tBewegungsfläche davor
Waschtisch60 × 55 cm90 × 55 cm
Doppelwaschtisch120 × 55 cm150 × 55 cm
Handwaschbecken45 × 35 cm70 × 45 cm
WC mit Vorwand (Wand-WC)40 × 60 cm80 × 60 cm
WC mit Spülkasten (Stand-WC)40 × 75 cm80 × 60 cm
Bidet40 × 60 cm80 × 60 cm
Urinal40 × 40 cm60 × 60 cm
Duschwanne80 × 80 cm80 × 75 cm
Bodenebene Dusche90 × 90 cm80 × 75 cm
Badewanne170 × 75 cm90 × 75 cm (Längsseite)
Waschmaschine, Trockner60 × 60 cm90 × 90 cm
Barrierefrei (DIN 18040-2)–120 × 120 cm, rollstuhlgerecht 150 × 150 cm
Seitlicher AbstandLichtes Maß
WC – Wand20 cm, bei Wänden auf beiden Seiten 25 cm (WC-Platz also mindestens 80 bzw. 90 cm breit)
WC – Waschtisch, Dusche, Wanne20 cm
Waschtisch – Wand20 cm
Bidet – alles25 cm
Dusche, Wanne – Wand0 cm, direkt an der Wand möglich
Einander gegenüber75 cm frei zwischen den Objekten
Türlaibung – Objekt10 cm
Montagehöhe über FertigfußbodenÜblicher Wert
Wand-WC, Oberkante Keramik40–42 cm (VDI 6000: 42), mit Sitz 42–46 cm; rollstuhlgerecht 46–48 cm mit Sitz
Betätigungsplatte WCMitte etwa 100 cm
Waschtisch, Oberkante85–90 cm; rollstuhlgerecht höchstens 80 cm
Bidet · Urinal40–42 cm · 65 cm
Wannenrand58–60 cm
DuscharmaturMitte 100–120 cm, meist 110 cm
Kopfbrause210–220 cm
Spiegel · SpiegelschrankUnterkante 100–125 cm · 115–125 cm
Vorwand teilhochElement 112 cm, fertig etwa 115–120 cm; unter dem Fenster 82er-Element
Lichtschalter105 cm, 15 cm neben der Türöffnung (DIN 18015-3)
Steckdose am Waschtisch · sonst105–115 cm · 30 cm

Referenz: Schutzbereiche nach DIN VDE 0100-701

BereichAusdehnungWas ist erlaubt
0Innenraum von Wanne oder Duschtasse; bei Duschen ohne Wanne seit 2025 ein 10 cm hoher Bereich am BodenNur fest angeschlossene Geräte, die der Hersteller dafür vorsieht, mit Schutzkleinspannung bis 12 V AC, IPX7; keine Dosen, Schalter oder Steckdosen
1Über Wanne oder Duschtasse bis 225 cm Höhe (höher, wenn ein fester Wasserauslass höher sitzt); bei Duschen ohne Wanne 120 cm um den festen Wasserauslass, Fadenmaß um feste AbtrennungenFest angebrachte, fest angeschlossene Geräte mit Herstellereignung (Lüfter, Handtuchheizkörper, Durchlauferhitzer; seit 2025 auch 230-V-Leuchten), mindestens IPX4; keine Steckdosen und 230-V-Schalter
260 cm breiter Streifen um Bereich 1 von Wanne und Duschtasse; bei Duschen ohne Wanne gibt es keinen Bereich 2Fest angebrachte Geräte mit IPX4; Steckdosen nur als Rasiersteckdose mit Trenntrafo; Schalter umstritten, üblich ist außerhalb
außerhalbRest des Bads, auch am Waschtisch, der selbst keinen Schutzbereich hatSteckdosen und Schalter; alle Stromkreise des Bads über RCD 30 mA

Referenz: Abdichtung nach DIN 18534-1

KlasseWassereinwirkungIm Wohnbad zum Beispiel
W0-IgeringWand über dem Waschtisch, Boden ohne Ablauf, Gäste-WC
W1-ImäßigWände an Dusche und Badewanne, Boden mit Ablauf
W2-IhochBoden bodengleicher Duschen, Böden mit Rinne; ohne wirksamen Spritzschutz der ganze Badboden
W3-Isehr hochkommt im Wohnbad nicht vor (Schwimmbäder, Großküchen)

Wandabdichtung mindestens 20 cm über den obersten Wasserauslass, seitlich rund 30 cm über Wanne und Dusche hinaus, Dichtband in Ecken und Anschlussfugen, Manschetten an allen Durchdringungen. Eine Silikonfuge ist keine Abdichtung. Die Einstufung im Einzelfall trifft der Fachplaner.

Tipps und typische Fehler

  • Erst messen, dann planen. Innenmaße an mehreren Stellen nehmen – Altbauwände sind selten gerade. Die kürzeste Länge zählt, vor allem an der Wand, an der Wanne oder Duschtasse eingebaut wird.
  • Die Tür frisst Platz. Ein nach innen aufschlagendes Türblatt sollte nicht in die Bewegungsfläche vor WC oder Waschtisch schlagen. Im kleinen Bad hilft ein Aufschlag nach außen oder eine andere Bandseite.
  • Vorwand mitrechnen. Die Vorwand kostet 17,5 bis 20,5 cm Raumtiefe. Das WC steht davor – die Bewegungsfläche beginnt an der Vorderkante der Keramik, nicht an der Rohwand.
  • Brüstung prüfen. Unter einem Fenster passt nur ein niedriges Element; liegt die Brüstung unter etwa 90 cm, wird es eng für Vorwand und Spülkasten.
  • Schutzbereiche vor der Steckdose. Erst Wanne, Dusche und Glaswand festlegen, dann die Elektrogeräte setzen – jede Verschiebung der Dusche verschiebt auch die Bereiche.
  • Fliesenschnitte anschauen. Die Wandansicht in 3D zeigt, ob über dem Wannenrand oder unter der Decke schmale Streifen entstehen. „Oben mit ganzer Fliese enden“ oder ein anderer Startpunkt im Schritt „Verlegung“ beheben das oft.
  • Planungshilfe, keine Fachplanung. Abwasser- und Wasserleitungen, Gefälle, Statik und die Elektroinstallation plant und prüft der Fachbetrieb. Herstellerangaben der eingebauten Produkte gehen vor.
FACHWERTE · BADPLANER

Badplaner: Bad kostenlos online planen

Raum eingeben, Tür und Fenster setzen, WC, Waschtisch, Dusche und Wanne platzieren, Vorwand und Trennwand zentimetergenau ausrichten, Fliesen und Elektro planen. Der Grundriss wird wie ein Werkplan gezeichnet (angelehnt an DIN 1356-1) – mit Bemaßung, Bewegungsflächen und Schutzbereichen –, die 3D-Ansicht zeigt, wie das Bad wirkt. Kostenlos, ohne Anmeldung, und alles bleibt im Browser.

Stand 23.09.2026 · von Martin Scherer, Elektrotechnikermeister

Das Wichtigste in Kürze
  • Grundriss als Rechteck, L-Form, Schlauch, schräge Ecke oder frei gezeichnet; Türen nach DIN 18100, Fenster mit Brüstung, Nischen.
  • Sanitärobjekte, Möbel und Heizkörper mit üblichen Standardmaßen, die an der Wand andocken; Bewegungsflächen nach VDI 6000 Blatt 1, dazu Hinweise für barrierefreie Bäder nach DIN 18040-2 (keine vollständige Prüfung).
  • Wand-WC mit Vorwand oder Stand-WC als bewusste Entscheidung; Vorwand und Trennwand mit Ständerwerk, Montageelementen und Materialliste.
  • Fliesen je Wand mit Höhe, Muster und Menge, Abdichtungsflächen nach DIN 18534.
  • Elektro mit Schutzbereichen nach DIN VDE 0100-701:2025-06, Prüfung jedes Geräts und Stückliste.
  • 3D-Ansicht mit Puppenhaus, Draufsicht, Rundgang und Wandansicht; Ergebnisblatt zum Drucken, Sichern als Datei oder Link.

Was der Badplaner kann

Der Badplaner plant ein einzelnes Bad vollständig: vom Grundriss über die Einrichtung bis zu Trockenbau, Fliesen und Elektroinstallation. Jeder Schritt baut auf dem vorigen auf – die Vorwand kennt das WC davor, die Fliesen kennen die Vorwand, die Schutzbereiche kennen Wanne, Dusche und Glaswand. Ändert sich etwas, rechnen alle Teile neu. Das Ergebnis ist ein Blatt, mit dem man zum Installateur, Fliesenleger oder Elektriker gehen kann.

Werkplan-Grundriss statt Produktkatalog

Viele kostenlose Badplaner stammen von Herstellern oder Händlern und zeigen vor allem deren Sortiment. Dieser Planer ist an keine Marke gebunden: Die Objekte haben neutrale Standardmaße, die du frei änderst, und der Grundriss ist so gezeichnet, wie Planer ihn kennen – geschnittene Wände gefüllt, Türaufschlag als Bogen, Sanitärobjekte als Planzeichen, Bemaßung außen und Achsmaße der Objekte. Die Bewegungsflächen nach VDI 6000 Blatt 1 liegen als gestrichelte Flächen vor jedem Objekt; wo es zu eng wird, meldet der Planer das sofort.

Das Bad in 3D

Neben dem Grundriss steht dasselbe Bad in 3D, mit weichem Licht, Schatten, glänzender Keramik, Chrom, Glas und echten Fliesen mit Fugen und Schnittfliesen. Das Puppenhaus zeigt den ganzen Raum schräg von oben, der Rundgang stellt dich in Augenhöhe hinein, die Wandansicht blickt frontal auf eine Wand – dort sieht man, ob der Spiegel über dem Waschtisch sitzt und wo die Fugen laufen. Objekte lassen sich auch in 3D anklicken und verschieben.

Fliesen und Abdichtung

Für Boden und Wände wählst du Format, Oberfläche, Muster und Fuge und für jede Wand die Höhe – raumhoch, halbhoch oder nur im Nass- und Spritzbereich. Gerechnet wird mit dem Kern des Verlegeplaners, der jede Fliese einzeln legt und schneidet; daraus entstehen Stückzahl, Verschnitt und Reserve. Die Abdichtungsflächen nach DIN 18534-1 lassen sich einblenden: Wände an Dusche und Wanne als W1-I bis 20 cm über den obersten Wasserauslass, der Boden der bodengleichen Dusche als W2-I.

Elektro nach VDE 0100-701

In vielen Badplanern fehlt die Elektroinstallation. Hier entstehen Bereich 0, 1 und 2 aus Wanne, Duschtasse und festem Wasserauslass – bei der bodengleichen Dusche mit dem 120-cm-Fadenmaß um Glaswände herum, bei Wanne und Duschtasse mit dem 60-cm-Streifen des Bereichs 2. Grundlage ist die Ausgabe DIN VDE 0100-701:2025-06; die Ausgabe 2008-10 ist für laufende Vorhaben noch bis Dezember 2027 zuschaltbar. Jede Steckdose, jeder Schalter und jede Leuchte wird gegen die Bereiche und die Schutzart geprüft. Mehr zur Elektroplanung der ganzen Wohnung im Steckdosenplaner.

Für wen der Badplaner gedacht ist

Für Handwerker, die ein Bad mit dem Kunden durchsprechen – Installateur, Fliesenleger, Trockenbauer, Elektriker –, für Planer, die schnell eine Variante prüfen wollen, und für technisch versierte Bauherren, die vor dem Gespräch mit dem Fachbetrieb wissen möchten, was in ihr Bad passt. Er ersetzt keine Fachplanung: Leitungsführung, Gefälle, Statik und Elektroinstallation verantwortet der ausführende Betrieb.

Häufige Fragen

Ist der Badplaner kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar?

Ja. Der Badplaner läuft vollständig im Browser, ohne Konto, ohne Abo und ohne Download. Dein Plan wird nicht hochgeladen: Er bleibt im Browser gespeichert, bis du „Neu“ wählst, und lässt sich als Datei sichern oder als Link weitergeben. Anders als die Planer von Herstellern und Händlern ist er an kein Sortiment gebunden – die Objekte haben neutrale Standardmaße, die du frei änderst.

Welchen Abstand brauchen WC und Waschtisch?

Nach VDI 6000 Blatt 1 (früher DIN 18022) bleiben zwischen WC und Waschtisch seitlich 20 cm frei, ebenso zwischen WC und Seitenwand; stehen auf beiden Seiten des WCs Wände, sind es 25 cm. Ein Bidet braucht zu allem 25 cm. Vor dem WC liegt eine Bewegungsfläche von 80 × 60 cm, vor dem Waschtisch 90 × 55 cm; stehen Objekte einander gegenüber, sollen dazwischen 75 cm frei bleiben. Der Badplaner zeichnet die Bewegungsflächen ein und meldet Überschneidungen. Die Werte sind Empfehlungen, keine bauaufsichtliche Pflicht.

Wie hoch wird ein Wand-WC montiert?

Üblich ist eine Oberkante der Keramik von 40 bis 42 cm über dem fertigen Fußboden; VDI 6000 Blatt 1 nennt 42 cm. Mit Sitz ergibt das 42 bis 46 cm. Im rollstuhlgerechten Bad nach DIN 18040-2 liegt die Sitzhöhe einschließlich Sitz bei 46 bis 48 cm. Beim Wand-WC wird die Höhe am Montageelement eingestellt und lässt sich deshalb an die Körpergröße anpassen; beim Stand-WC gibt die Keramik die Höhe vor. Die Angaben des Herstellers gehen vor.

Wand-WC oder Stand-WC – was bedeutet das für die Planung?

Das Wand-WC hängt an einem Montageelement mit Unterputz-Spülkasten, das in einer Vorwand oder Trennwand steckt. Dafür braucht es 17,5 bis 20,5 cm Vorwandtiefe und meist ein 112 cm hohes Element (unter einem Fenster 82 cm); es ist auf 400 kg Last ausgelegt, und der Boden darunter bleibt frei. Das Stand-WC mit aufgesetztem Spülkasten wird auf den Boden geschraubt und kommt ohne Vorwand aus, ragt aber 65 bis 70 cm in den Raum; VDI 6000 rechnet mit 40 × 75 cm Stellfläche statt 40 × 60 cm. Im Badplaner wählst du die Bauart am WC, beim Wand-WC setzt „Vorwand anlegen“ die passende Vorwand dahinter.

Wie tief und wie hoch ist eine Vorwandinstallation?

Das Montageelement für ein Wand-WC ist rund 12 cm tief und 50 cm breit; mit Beplankung und Fliese ergibt sich eine fertige Vorwand von etwa 17,5 bis 20,5 cm, für den Waschtisch reichen rund 16,5 cm. Teilhohe Vorwände enden bei etwa 115 bis 120 cm und bilden oben eine Ablage, unter Fenstern kommt ein 82 cm hohes Element zum Einsatz; raumhohe Vorwände reichen bis zur Decke. Der Badplaner legt die Vorwand mit 20 cm Tiefe und 1,12 m Höhe an und setzt die Montageelemente automatisch, sobald ein Wand-WC, Waschtisch, Bidet oder Urinal davor steht. Maßgeblich sind die Unterlagen des Systemherstellers.

Welche Bewegungsflächen gelten vor WC, Waschtisch, Dusche und Wanne?

VDI 6000 Blatt 1 nennt als Bewegungsfläche vor dem Objekt: WC und Bidet 80 × 60 cm, Waschtisch 90 × 55 cm, Doppelwaschtisch 150 × 55 cm, Handwaschbecken 70 × 45 cm, Dusche 80 × 75 cm, Badewanne 90 × 75 cm an der Längsseite, Waschmaschine 90 × 90 cm. Bewegungsflächen dürfen sich überlagern, aber nicht von einem anderen Objekt belegt sein. Im barrierefreien Bad nach DIN 18040-2 sind es 120 × 120 cm, rollstuhlgerecht 150 × 150 cm. Im Schritt „Einrichten“ schaltest du zwischen Standard, Barrierefrei und Rollstuhl um.

Welche Schutzbereiche gelten im Bad nach VDE 0100-701?

DIN VDE 0100-701 teilt den Raum um Wanne und Dusche in Bereiche. Bereich 0 ist das Innere der Wanne oder Duschtasse; bei Duschen ohne Wanne gibt es seit der Ausgabe 2025 einen 10 cm hohen Bereich 0 am Boden. Bereich 1 reicht über Wanne oder Duschtasse bis 225 cm Höhe (höher, wenn ein fest angebrachter Wasserauslass höher sitzt), bei der Dusche ohne Wanne umfasst er 120 cm rund um den festen Wasserauslass. Bereich 2 ist bei Wanne und Duschtasse ein 60 cm breiter Streifen um Bereich 1; bei Duschen ohne Wanne gibt es ihn nicht. Feste Abtrennungen wie eine Glaswand begrenzen die Bereiche, gemessen wird mit dem Fadenmaß um die Kante herum. In den Bereichen 1 und 2 brauchen Geräte mindestens IPX4, Steckdosen sind dort nicht erlaubt – Ausnahme ist die Rasiersteckdose mit Trenntrafo im Bereich 2. Der Waschtisch selbst hat keinen Schutzbereich.

Wie weit muss eine Steckdose von Dusche oder Badewanne entfernt sein?

Steckdosen gehören außerhalb der Bereiche 0, 1 und 2. Bei Badewanne und Duschtasse heißt das: mehr als 60 cm waagerecht vom äußeren Rand; die Bereiche reichen bis 225 cm Höhe. Bei der bodengleichen Dusche ohne Wanne: mehr als 120 cm vom fest angebrachten Wasserauslass, gemessen mit dem Faden um feste Abtrennungen herum – eine Glaswand kann den Abstand also verkürzen. Einzige Ausnahme ist die Rasiersteckdose mit Sicherheitstrenntransformator im Bereich 2. Eine 3-m-Regel wie in Großbritannien gibt es in Deutschland nicht. Alle Stromkreise des Bads brauchen einen Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) mit 30 mA. Der Badplaner prüft jede gesetzte Steckdose gegen die berechneten Bereiche.

Was hat sich mit der VDE 0100-701 von 2025 geändert?

Die Ausgabe DIN VDE 0100-701:2025-06 gilt seit dem 1. Juni 2025 und ersetzt die Ausgabe von 2008; für Anlagen, die zu diesem Zeitpunkt schon in Planung oder im Bau waren, darf die alte Fassung noch bis zum 6. Dezember 2027 angewendet werden. Die Geometrie der Bereiche ist im Kern gleich geblieben. Neu sind unter anderem ein 10 cm hoher Bereich 0 bei Duschen ohne Wanne, der Fehlerstrom-Schutz mit 30 mA ohne die frühere Ausnahme für Durchlauferhitzer, 230-V-Leuchten im Bereich 1, wenn der Hersteller sie dafür vorsieht, und der „Ort mit Badewanne oder Dusche“ mit einer Grenze von 300 cm Höhe und 400 cm Abstand zum Wasserauslass. Der Badplaner rechnet mit der Ausgabe 2025; im Elektro-Schritt lässt sich auf 2008 umschalten.

Welche Maße braucht eine bodengleiche Dusche?

VDI 6000 Blatt 1 rechnet für eine bodenebene Dusche mit einer Stellfläche von 90 × 90 cm und einer Bewegungsfläche von 80 × 75 cm davor; bequemer sind 120 × 90 cm und mehr. Im barrierefreien Bad nach DIN 18040-2 sind 120 × 120 cm gefordert, rollstuhlgerecht 150 × 150 cm, mit höchstens 2 cm Absenkung und höchstens 2 % Gefälle; üblich sind 1 bis 2 %. Der Boden der Dusche zählt zur Wassereinwirkungsklasse W2-I nach DIN 18534 und sollte rutschhemmend sein (Bewertungsgruppe B für barfuß). Ohne Tür empfiehlt das Merkblatt der Gipsindustrie mindestens 1 m zwischen Brausekopf und Ende der Glaswand.

Wie hoch sollte man im Bad fliesen?

Im Duschbereich mindestens 200 cm und immer mindestens 20 cm über den obersten Wasserauslass, denn so hoch muss nach DIN 18534 auch die Abdichtung reichen; über einer Wanne mit Brause ebenso. Die übrigen Wände werden oft halbhoch auf 120 bis 150 cm oder raumhoch gefliest, über dem Waschtisch genügt ein Fliesenspiegel. Im Badplaner stellst du die Höhe für jede Wand einzeln ein – raumhoch, halbhoch, nur Nass- und Spritzbereiche oder eine eigene Höhe – und lässt die Fliesen auf Wunsch oben mit einer ganzen Fliese enden.

Wie viele Fliesen brauche ich fürs Bad?

Der Badplaner rechnet nicht mit Fläche plus Pauschalzuschlag, sondern legt mit dem Rechenkern des Verlegeplaners jede Fliese einzeln auf Boden und Wände, schneidet sie an Ecken, Türen, Fenstern und Vorwänden und prüft, welche Reststücke an anderer Stelle passen. Zur Stückzahl kommt die eingestellte Reserve. Als Erfahrungswerte für den Verschnitt gelten 5 bis 7 % bei gerader Verlegung, 10 bis 15 % diagonal und 15 bis 20 % im Fischgrätmuster – in kleinen Bädern mit vielen Ecken eher mehr. Kaufe aus einer Charge und behalte Ersatzfliesen für spätere Reparaturen.

Wo muss im Bad abgedichtet werden?

DIN 18534-1 ordnet die Flächen nach Wassereinwirkung: W0-I (gering) etwa die Wand über dem Waschtisch und der Boden ohne Ablauf, W1-I (mäßig) die Wände an Dusche und Badewanne und der Boden mit Ablauf, W2-I (hoch) der Boden bodengleicher Duschen. Ab W1-I wird in der Regel abgedichtet, auf Gipsplatten immer – an Wänden mindestens 20 cm über den obersten Wasserauslass, seitlich rund 30 cm über Wanne und Dusche hinaus, mit Dichtband in den Ecken und Manschetten an Rohrdurchführungen. Eine Silikonfuge ist keine Abdichtung. Der Badplaner zeigt die Abdichtungsflächen im Fliesen-Schritt im Plan an; die Einstufung trifft der Fachplaner.

Wie groß muss ein Gäste-WC mindestens sein?

Eine feste Mindestgröße schreibt keine Norm vor. Aus VDI 6000 Blatt 1 ergibt sich für den WC-Platz eine lichte Breite von mindestens 80 cm (20 + 40 + 20 cm), zwischen zwei Wänden 90 cm, und eine Tiefe aus Stellfläche und Bewegungsfläche von 60 + 60 cm. Dazu kommt ein Handwaschbecken, etwa 45 × 35 cm mit 70 × 45 cm Bewegungsfläche; Bewegungsflächen dürfen sich überlagern. Die Tür sollte nicht in die Bewegungsflächen schlagen, im schmalen Gäste-WC geht sie deshalb oft nach außen auf. Kompakte Wand-WCs mit 48 bis 50 cm Ausladung sparen Platz. Mit der Raumform „Schlauch“ und der Tür „nach außen“ lässt sich das im Badplaner schnell durchspielen.

Kann ich den Plan ausdrucken, speichern oder weitergeben?

Ja. Unter dem Werkzeug steht das Ergebnisblatt mit Grundriss im Maßstab 1:50, 3D-Bildern, Objektliste, Elektroplan, Fliesenmengen, Abdichtung und Trockenbau-Material; „Drucken“ gibt es aus oder speichert es über den Druckdialog als PDF. „Speichern“ legt den ganzen Plan als JSON-Datei ab, „Öffnen“ lädt sie wieder, und „Link“ kopiert eine Adresse, in der der komplette Plan steckt – wer sie öffnet, sieht dasselbe Bad. Zwischendurch speichert der Browser jeden Stand automatisch.

Normbezug und Grundlagen

  • Bewegungsflächen, Stellflächen, Abstände: VDI 6000 Blatt 1 „Ausstattung von und mit Sanitärräumen – Wohnungen“ (Neuausgabe 2024-07; übernimmt die Maße der zurückgezogenen DIN 18022). Empfehlung, nicht bauaufsichtlich eingeführt.
  • Barrierefrei: DIN 18040-2 „Barrierefreies Bauen – Wohnungen“, Stufen barrierefrei nutzbar und rollstuhlgerecht (R); verbindlich nur, wo Landesbauordnung oder Vertrag es verlangen.
  • Elektro: DIN VDE 0100-701 (VDE 0100-701):2025-06 „Orte mit Badewanne oder Dusche“, Übergang für die Ausgabe 2008-10 bis 06.12.2027; DIN 18015-2 und RAL-RG 678 (Ausstattung), DIN 18017-3 (Lüftung innenliegender Bäder). Die Ausgabe 2025 ist nach Fachliteratur ausgewertet, der Normtext lag nicht vollständig vor – maßgeblich ist der Normtext.
  • Abdichtung: DIN 18534-1 „Abdichtung von Innenräumen“, Wassereinwirkungsklassen W0-I bis W3-I; Merkblatt 5 der Gipsindustrie für Bäder im Trockenbau.
  • Trockenbau: DIN 18181 (Gipsplatten im Hochbau), DIN 18183-1 (Trennwände und Vorsatzschalen), Verarbeitungsrichtlinien der Systemhersteller; Türöffnungen nach DIN 18100.
  • Fliesen: VOB/C DIN 18352 (Fliesen- und Plattenarbeiten), Rutschhemmung nach DIN 51130 und DIN 51097.
  • Planzeichen: Darstellung angelehnt an DIN 1356-1 und ISO 4067-2; Elektrosymbole nach DIN EN 60617.
Planungshilfe, keine Fachplanung. Der Badplaner rechnet mit den eingegebenen Maßen und mit Richtwerten aus Normen, Richtlinien und Herstellerunterlagen. Er ersetzt weder das Aufmaß vor Ort noch die Planung und Prüfung durch den Fachbetrieb. Die Elektroinstallation darf nur eine Elektrofachkraft ausführen; Abdichtung, Gefälle, Leitungsführung und Statik verantwortet der ausführende Betrieb. Herstellerangaben der eingebauten Produkte gehen vor. Angaben ohne Gewähr, Stand 23.09.2026.
Porträt von Martin Scherer
Martin Scherer
Elektrotechnikermeister · Autor dieses Werkzeugs

Im Bad treffen sich vier Gewerke auf wenigen Quadratmetern – und jedes plant für sich. Ich wollte einen Planer, in dem Vorwand, Fliesen und Elektro dasselbe Bad kennen: Die Schutzbereiche rücken mit, wenn die Dusche wandert, und die Fliesen enden an der Vorwand, die gerade gezeichnet wurde. Die Maße stammen aus VDI 6000, DIN 18040-2, DIN 18534 und DIN VDE 0100-701; für die Ausführung gilt, was die Fachbetriebe vor Ort messen und prüfen.

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