Die Rechner arbeiten mit den amtlichen Pauschalwerten der
Baualtersklassen, den Faktoren des GEG und marktüblichen Kosten — das
macht die Einschätzung fundiert, aber nicht amtlich. Ein gültiger
Energieausweis mit Registriernummer und der geförderte
individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) kommen von einer
zugelassenen Fachperson, die dein Gebäude tatsächlich aufnimmt.
Genau dafür ist der Energie-Check die richtige Vorbereitung: Du gehst
mit einer realistischen Erwartung, den passenden Unterlagen und den
richtigen Fragen in die Energieberatung oder ins Gespräch mit dem
Handwerksbetrieb — statt bei null anzufangen. Und weil alles im
Browser bleibt, kannst du in Ruhe Varianten durchspielen, Ergebnisse
drucken oder als Link teilen.
In welcher Reihenfolge saniere ich richtig?
Als Faustregel gilt „Hülle vor Heizung“: erst die günstigen Dämm-Maßnahmen (oberste Geschossdecke, Kellerdecke), dann Fenster und Fassade, zum Schluss der Heizungstausch. So wird die neue Heizung auf die gedämmte Hülle ausgelegt, fällt kleiner aus und läuft effizienter. Der Sanierungsfahrplan-Rechner lässt dich die Reihenfolge frei durchspielen und zeigt je Schritt Kosten, Einsparung und Klassensprung.
Ersetzt der Energie-Check eine Energieberatung?
Nein. Die Rechner liefern eine fundierte, unverbindliche Einschätzung auf Basis amtlicher Pauschalwerte — ideal zur Vorbereitung. Den geförderten iSFP und einen gültigen Energieausweis erstellt eine zugelassene Fachperson nach Aufnahme des Gebäudes. Mit dem Energie-Check gehst du in dieses Gespräch mit realistischen Erwartungen und den richtigen Fragen.
Was kostet der Energie-Check?
Nichts. Alle vier Rechner sind kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Datenerfassung nutzbar — die Eingaben verlassen deinen Browser nicht. Jedes Ergebnis lässt sich drucken, als PDF sichern oder als Link teilen.
Für wen ist der Energie-Check gedacht?
Für Eigentümer, die eine Sanierung oder einen Heizungstausch abwägen, für Käufer, die ein Haus vor dem Kauf energetisch einordnen wollen, und für Vermieter, die wissen wollen, welchen Anteil der CO₂-Kosten sie tragen und was eine Sanierung daran ändert.