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Steckdosenplaner: Elektroplan im Grundriss zeichnen

Die kostenlose Alternative zu CAD-Software und Visio — für Elektrofachkräfte, Auszubildende, Meister und alle, die technisch versiert sind und keine Lizenz kaufen wollen. Grundriss als Bild laden, Maßstab festlegen, Steckdosen, Schalter, Leuchten und Anschlüsse als Symbole einzeichnen, Schaltungen und Stromkreise zuordnen. Heraus kommt ein Installationsplan mit Legende und Stückliste — für Angebot, Baubesprechung und Ausführung. Ohne Anmeldung, ohne Download; der Grundriss bleibt auf deinem Gerät.

Stand 29.08.2026 · von Martin Scherer, Elektrotechnikermeister · 47 Symbole · mehrere Etagen · Druck als PDF

Zwei Schritte bis zum ersten Symbol

1. Grundriss als Bild laden — hierher ziehen oder über den Knopf oben.
2. Maßstab an einer bekannten Strecke festlegen.

Maßstab festlegen

Klicke im Plan auf Anfang und Ende einer Strecke, deren Maß du kennst.

Gut geeignet sind Strecken, die im Plan bemaßt sind. Notfalls: eine Türöffnung misst meist 1,01 m, eine tragende Innenwand 17,5 cm oder 24 cm, eine leichte Trennwand 10 cm bis 12,5 cm. Je länger die Strecke, desto genauer wird es.

Tastatur und Maus

Mausrad zoomen · ziehen auf freier Fläche verschiebt den Plan — im Auswahl-Modus zieht es stattdessen ein Auswahlrechteck um mehrere Symbole; verschieben geht dort mit gedrücktem Mausrad oder den Pfeiltasten
Strg/Cmd+Klick nimmt ein Symbol in die Auswahl dazu oder wieder heraus
Strg+C kopiert die ausgewählten Symbole · Strg+V fügt sie unter dem Mauszeiger ein — auch auf einer anderen Etage
Entf ausgewähltes Symbol, Maß oder alle Symbole der Mehrfachauswahl löschen
Symbol verschieben, mit Umschalt in großen Schritten
, und . drehen in 15°-Schritten, mit Umschalt in 1°-Schritten
Strg+Z rückgängig · Strg+Y wiederholen
ziehen an einer Maßzahl versetzt sie, die Strecke bleibt stehen
ziehen am Höhenkästchen legt es an eine andere Seite des Rahmens — es rastet immer dicht am Gerät ein, Doppelklick stellt die automatische Lage wieder her
ziehen an einem Glied einer Reihe verschiebt die ganze Reihe
+ an der Raumkante: ziehen holt einen Anbau heraus, antippen teilt die Kante — jeder Abschnitt lässt sich dann einzeln herausschieben, der Quergriff verschiebt die Teilung
Zeichnen in der Werkzeugleiste: frei über den Plan zeichnen (Ebene „Zeichnungen") — im Auswahl-Modus anklicken, verschieben, mit Entf löschen
ziehen eines Geräts auf ein anderes legt beide in einen Rahmen
Umschalt beim Messen und Bemaßen: kein Wandfang, keine Achse, keine Ausrichtung an einem bestehenden Maß
Esc Auswahl aufheben und Symbolwerkzeug ablegen · im Vollbild bleibt das Vollbild dabei stehen
Auswahl in der Werkzeugleiste legt jedes Werkzeug ab, ganz ohne Taste

Das Wichtigste in Kürze

  • Für wen: Elektrofachkräfte, Auszubildende, Meister, Planer — und technisch versierte Anwender mit eigenen Projekten. Eine kostenlose Alternative zu CAD.
  • Kostenloser Elektroplaner im Browser: kein Konto, kein Download, keine Wasserzeichen, keine Bezahlstufe. Der Grundriss verlässt dein Gerät nicht.
  • 47 Symbole in zehn Gruppen — Steckdosen, Schalter und Taster, Beleuchtung, Kommunikation, Melder, Festanschlüsse, Verteilung, Gebäudetechnik, Boden — an die Schaltzeichen für Installationspläne angelehnt, mit Kürzel und Legende.
  • Mehr als Symbole setzen: Einbauhöhe je Symbol (Richtwerte 30 / 105 / 115 cm), Räume mit Fläche, Schaltungen („welcher Schalter schaltet was“), Stromkreise mit Absicherung, Spotreihen mit Verteilmustern, mehrere Etagen.
  • Ausstattungs-Check je Raum gegen die Ausstattungsstufen für Wohngebäude (an DIN 18015-2 / RAL-RG 678 angelehnt) — als Ampel, nicht als Vorschrift.
  • Ausdruck auf A4 oder als PDF: Planblatt mit Übersicht, Großblatt, Legende, Schaltungen, Stückliste. Sicherung als JSON-Datei.
  • Was er nicht ist: keine normgerechte CAD-Dokumentation, keine rechtssichere Ausführungsplanung, keine Berechnung von Querschnitten oder Schutzmaßnahmen. Ein Arbeitswerkzeug, das besser ist als Papier und Visio — nicht mehr, nicht weniger.
Beispiel-Elektroplan eines Erdgeschosses im Steckdosenplaner: Steckdosen, Schalter, Leuchtenauslässe, Spotreihen und Schaltmarken im Grundriss
So sieht ein Installationsplan im Steckdosenplaner aus: Der mitgelieferte Beispielplan eines Erdgeschosses mit Doppelsteckdosen, Wechselschaltung im Flur, Spotreihen im Wohnbereich und Festanschlüssen in der Küche. Den Beispielplan kannst du oben jederzeit laden und verändern.

Was der Steckdosenplaner kann

Elektroplan zeichnen: welche Wege es gibt

Wer im Betrieb, in der Ausbildung oder für ein eigenes Projekt einen Installationsplan braucht, hat im Wesentlichen fünf Möglichkeiten. Sie unterscheiden sich im Preis, im Aufwand — und darin, was mit dem Grundriss passiert.

WegKostenAnmeldungEigener GrundrissErgebnis
Papier und Bleistift0 €keineKopie des PlansSchnell begonnen, aber ohne Legende, Stückliste und Maßbezug; jede Änderung heißt neu zeichnen.
Visio, PowerPoint, ZeichenprogrammLizenz meist vorhandenals Bild hinterlegtFreie Symbole, aber keine Maße, keine Legende, keine Stückliste, kein Wandfang — ab dem dritten Raum unübersichtlich.
Raumplaner der Schalterhersteller0 €häufig Kontomeist nicht, nur RaumlistenAusstattungsvorschlag und Produktliste, kein lagerichtiger Plan.
Elektro-CAD und Planungs-SoftwareKauf oder AboKonto und Installationja, auch PDF und DWGNormgerechte Ausführungs- und Prüfdokumentation — die richtige Wahl, wenn genau das gefordert ist; Lizenz und Einarbeitung nötig.
Steckdosenplaner (diese Seite)0 €keineja, als BildInstallationsplan mit Legende, Stückliste, Schaltungen und Stromkreisen — im Browser, der Grundriss bleibt auf dem Gerät. Kein Ersatz für CAD, wo CAD gefordert ist.

Installationsplan, Stromlaufplan, Schaltplan — was dieses Werkzeug erzeugt

In der Elektroplanung gibt es mehrere Planarten, die im Alltag gern durcheinandergehen. Der Steckdosenplaner erzeugt einen Installationsplan — und bewusst nicht mehr.

PlanartWas er zeigtIm Steckdosenplaner
Installationsplan (Elektro-Installationsplan)Lage der Betriebsmittel — Steckdosen, Schalter, Leuchten, Anschlüsse — als Schaltzeichen im Grundriss, meist im Maßstab 1:50.Genau das: das Planblatt mit Legende und Stückliste.
ÜbersichtsschaltplanEinpolig: welche Stromkreise vom Verteiler abgehen, mit Absicherung.Die Stromkreisliste mit Absicherung und Leitungstyp ist eine Vorstufe dazu.
StromlaufplanAllpolige Verdrahtung mit Klemmen und Adern.Nein — dafür bleibt es bei Schaltplan- oder CAD-Software.
Verteilerplan / StromkreisverzeichnisBelegung des Stromkreisverteilers, Beschriftung nach DIN VDE 0100-510.Schwester-Werkzeug: Unterverteilung beschriften.
BeleuchtungsplanLeuchtenauslässe, Spots, Schaltgruppen an der Decke.Ebene „Decke“ mit Verteilmustern, als Ebenenplan druckbar.

Wofür dieser Plan gut ist

Für einen Installationsplan braucht es keine CAD-Lizenz. Ob Angebot für einen Kunden, Baubesprechung, die Übung in der Ausbildung oder das eigene Projekt: Dieses Werkzeug hält fest, wo welcher Anschluss sitzt, in welcher Höhe, an welchem Stromkreis und was welcher Schalter schaltet — und schreibt Legende und Stückliste gleich mit. Das ist mehr, als Papier oder Visio je hergeben, und es kostet nichts.

Was es nicht ist: eine normgerechte Ausführungs- oder Prüfdokumentation. Es rechnet keine Querschnitte, prüft keine Schutzmaßnahmen und ersetzt keine CAD-Software, wo eine gefordert ist. Was daraus wird, verantwortet wie immer die Elektrofachkraft, die die Anlage ausführt und prüft — Arbeiten an der festen Installation bleiben ihr vorbehalten.

So gehst du vor

  1. Grundriss laden. Ein Foto oder ein Bildausschnitt der Architektenzeichnung reicht. Am besten gerade fotografiert und so, dass eine Bemaßung mit im Bild ist. Wenn du erst einmal schauen willst, wie sich das anfühlt: es liegt ein Beispielgrundriss bereit.
  2. Maßstab festlegen. Zwei Punkte auf einer Strecke anklicken, deren Länge du kennst, und das Maß eintragen. Ohne diesen Schritt sind alle Abstände im Plan wertlos — deshalb weist das Werkzeug darauf hin, bis es erledigt ist. Steht er, lässt sich rechts in der Werkzeugleiste über Raster ein Hilfsnetz zuschalten — 10 cm bis 1 m, jeder volle Meter kräftiger. Es hilft beim Abschätzen und wird nicht mitgedruckt.
  3. Räume aufziehen. Freiwillig, aber es lohnt sich: mit „Raum aufziehen“ ein Rechteck grob über jeden Raum ziehen. Ab dann kennt das Werkzeug die Wände und richtet alles Weitere danach aus: Symbole legen sich an die Wand, und beim Messen und Bemaßen rasten die Punkte auf Wandkanten und Raumecken ein.
  4. Symbole setzen. Links ein Symbol wählen, in den Plan klicken. Das Werkzeug bleibt aktiv, du kannst also gleich die nächste Steckdose setzen. Zu jedem Symbol lassen sich rechts Raum, Höhe, Wandabstand, Stromkreis, Schaltung und eine Bemerkung hinterlegen.
  5. Doppeldosen und Kombinationen. Mehrfachsteckdosen gibt es nicht als eigenes Symbol — sie entstehen so, wie sie auch auf der Wand entstehen: zwei Steckdosen im Plan ineinanderziehen, und beide sitzen in einem Rahmen. Genauso lassen sich eine Steckdose, eine TV-Dose und eine Netzwerkdose zusammenlegen oder mehrere Schalter zu einer Batterie. Die Legende schreibt aus, welche Einheit an welcher Stelle sitzt. Die Umschalttaste beim Loslassen legt das Symbol einfach daneben, statt es einzureihen. Steckdosen im selben Rahmen stoßen bündig aneinander, sobald sie auf demselben Stromkreis liegen — ihre Kontaktbalken bilden dann einen durchgehenden Strich. Liegen sie auf verschiedenen Kreisen oder steht noch keiner fest, bleibt eine Fuge dazwischen: was an zwei Sicherungen hängt, darf im Plan nicht wie ein Gerät aussehen.
  6. Reihen aus Deckenpunkten. Einbauspots, Deckenauslässe und Wandauslässe liegen selten einzeln. Ist eines dieser drei Werkzeuge gewählt, erscheint in der Werkzeugleiste das Häkchen Als Reihe. Damit fragt der nächste Klick nach Richtung, Abstand und Anzahl und setzt die ganze Flucht auf einmal. Ein Glied ziehen verschiebt die Reihe als Ganzes, und beim Verknüpfen gilt der Klick ab dem getroffenen Glied für alle folgenden — der Klick auf den ersten Spot schaltet also die ganze Reihe. Am ausgewählten Glied steht der Abstand zum Nachbarn im Plan; die Knöpfe und + daneben stellen die Teilung der ganzen Reihe. Ohne Häkchen bleibt alles wie bisher: ein Klick, ein Symbol.
  7. Verknüpfen. Über „Verknüpfen“ erst den Schalter anklicken, dann die Leuchte, den Wandauslass oder die schaltbare Steckdose, die er einschaltet. Damit steht im Plan, welcher Schalter was tut.
  8. Drucken. Der Ausdruck bringt den Plan auf ein Blatt A4 quer, mit der Übersicht daneben — Schaltungen, Stromkreise, Symbolschlüssel — und dahinter dasselbe noch einmal groß über die ganze Seite. Es folgen die Legende mit allen Angaben, ein Blatt mit den Schaltungen und eine Stückliste über das ganze Projekt. Damit lässt sich ein Angebot oder eine Anfrage schreiben.

Zu den Symbolen

Die Symbole in diesem Werkzeug sind bewusst einfache Grundformen mit Kürzel: Kreis für Steckdosen, Quadrat für Schalter, Raute für Beleuchtung, Sechseck für Kommunikation, Dreieck für Melder, Rechteck für Festanschlüsse, Doppelrechteck für die Verteilung. Sie sind an die üblichen Schaltzeichen angelehnt, geben sie aber nicht normgerecht wieder. Für Angebot, Baubesprechung und Ausführung reicht das — die Legende schreibt ohnehin aus, was gemeint ist.

Die Höhenangaben

Jedes Symbol bringt eine übliche Einbauhöhe über Fertigfußboden mit: rund 30 cm für Steckdosen, etwa 105 cm für Schalter, rund 115 cm für Steckdosen über der Arbeitsplatte. Das sind gebräuchliche Richtwerte aus der Praxis, keine verbindlichen Vorschriften. Sie lassen sich bei jedem Symbol überschreiben, und das ist oft auch nötig: Möbelhöhen, ein Fliesenspiegel, eine Fensterbank oder der Wunsch nach Barrierefreiheit verschieben diese Werte. Was am Ende gilt, legst du im Projekt fest.

Schaltungen: welcher Schalter schaltet was

Ein Plan, in dem Schalter und Leuchten nur nebeneinander stehen, lässt die wichtigste Frage offen — was schaltet dieser Schalter eigentlich? Dafür gibt es die Schaltungen. Eine Schaltung fasst zusammen, was zusammengehört: den Schalter und das, was er einschaltet, also die Leuchte, den Wandauslass oder die schaltbare Steckdose. Sie bekommt eine Marke — einen Kleinbuchstaben —, und der steht im Plan neben beiden Symbolen. Auf dem Papier ist damit zu sehen, welche Lampe an welchem Schalter hängt.

Am schnellsten geht es über Verknüpfen in der Werkzeugleiste: erst den Schalter anklicken, dann alles, was er schaltet. Ein zweiter Klick auf dieselbe Leuchte löst die Verbindung wieder. Die Schaltung legt das Werkzeug dabei selbst an, den Namen kannst du danach ändern. Wer lieber einzeln arbeitet, findet dasselbe Feld rechts in den Eigenschaften jedes Symbols.

Drei Fälle deckt das ab. Ein Schalter, eine Leuchte ist der Normalfall. Hängen zwei Schalter an derselben Marke, wird dieselbe Leuchte von zwei Stellen aus geschaltet — eine Wechselschaltung. Und ein Serienschalter trägt zwei Marken, weil er zwei Dinge unabhängig voneinander schaltet.

Schalter, bei denen noch nicht feststeht, was sie tun sollen, bekommen im Plan einen gestrichelten Ring, und die Statuszeile zählt sie mit. Im Ausdruck stehen sie unter den offenen Punkten — damit die Frage vor der Ausführung geklärt wird und nicht auf der Baustelle.

Was auf dem Planblatt steht

Mit dem ersten Blatt wird gearbeitet — auf der Baustelle blättert niemand. Neben dem Grundriss steht deshalb alles, was zum Lesen des Plans nötig ist: die Schaltungen mit ihren Marken und den Nummern, die sie schalten, die Stromkreise mit Absicherung und Leitungstyp, die Einbauhöhen, die vom Richtwert abweichen, und der Schlüssel zu den Kürzeln. Passt die Übersicht nicht neben den Grundriss, rückt sie darunter. Vollständig steht ohnehin alles auf den Blättern dahinter.

Hinter jedem Planblatt liegt dasselbe noch einmal, aber so groß, wie die Seite hergibt: ohne die Übersicht daneben, ohne Kürzel an den Symbolen, mit einer Kopfzeile von einer Zeile. Nummer und Schaltmarke bleiben stehen — ohne sie ließe sich zu keinem Punkt mehr nachschlagen, was er ist. Ist der Grundriss höher als breit, kommt dieses eine Blatt im Hochformat, weil der Plan dann deutlich größer wird. Das ist das Blatt, das an die Wand kommt; abschalten lässt es sich unter „Anzeige und Ausdruck“.

Was im Plan zu sehen ist, entscheidest du unter Anzeige und Ausdruck in der rechten Spalte: Nummern, Kürzel, Schaltmarken, Bemaßungen, Wandabstände, Kombinationsrahmen und die Farben der Stromkreise. Diese Häkchen gelten für die Ansicht und für das Papier zugleich — du druckst den Plan, mit dem du gearbeitet hast, und nicht einen anderen. Darunter lässt sich einzeln abwählen, was in der Übersicht neben dem Plan erscheinen soll.

Räume aufziehen — und was daraus folgt

Mit „Raum aufziehen“ ziehst du ein Rechteck grob über einen Raum. Das muss nicht genau sein; es reicht, wenn die Kanten ungefähr auf den Wänden liegen. Ein Raum über Eck bekommt zwei Rechtecke — der Knopf am Raum in der Liste hängt eine weitere Fläche an.

Ab dann weiß das Werkzeug, wo die Wände sind, und nimmt dir vier Dinge ab:

  • Die Beschriftung weicht der Wand aus. An der oberen Wand hängen Nummer, Marke und Kürzel unter dem Symbol, an der unteren klappen sie nach oben — statt in der schwarzen Wand zu verschwinden.
  • Symbole richten sich aus. Ziehst du eine Steckdose an eine Kante, springt sie auf die Wandlinie und dreht sich mit dem Rücken zur Wand. Die Umschalttaste lässt sie dort, wo du sie loslässt.
  • Die Raumzuordnung passiert von selbst. Ein Symbol in der Fläche gehört dem Raum — du musst es nicht mehr einzeln zuordnen. Wer im Eigenschaftenfeld von Hand einen Raum wählt, behält ihn; ab dann wird dieses Symbol nicht mehr nachgeführt.
  • Die Fläche rechnet sich aus dem Maßstab statt getippt zu werden — und damit stimmen auch die Richtwerte beim Ausstattungsabgleich ohne weiteres Zutun.

In der Raummitte steht ein feines Kreuz. Dorthin gehört im Regelfall der Leuchtenauslass, und Deckensymbole — Auslass, Spot, Melder — rasten beim Setzen darauf ein, wenn sie nah genug kommen. Auch das hebt die Umschalttaste auf.

Die Rechtecke selbst sind Hilfslinien und kommen nie aufs Papier. Auf dem Ausdruck steht in der Raummitte nur der Name mit der Fläche — und wenn dein Grundriss die Raumnamen schon enthält, schaltest du das unter „Anzeige und Ausdruck“ ab.

Ausstattung prüfen

Wer mag, kann die gesetzten Symbole je Raum gegen Richtwerte für die Ausstattung halten — drei Stufen, von der Grundausstattung bis zum Komfort. Die Anzeige ist eine Ampel mit Klartext, sie ändert nichts an deinem Plan und schaltet auch nichts frei.

Die Werte stammen aus derselben Tabelle wie im Elektroplanung-Fragebogen und orientieren sich an den Ausstattungsstufen für Wohngebäude. Sie sind als Orientierung zu verstehen, nicht als geprüfte Normwerte. Maßgeblich ist die Norm in ihrer aktuellen Fassung.

Beide Werkzeuge zusammen

Der Elektroplanung-Fragebogen richtet sich an Bauherren und sammelt das Was: Heizung, Smart Home, Wallbox, Ausstattungswunsch je Raum. Dieses Werkzeug hier ist das Wo — für den Betrieb, der den Plan daraus zeichnet, oder den technisch versierten Bauherrn, der es selbst macht. Zusammen ergeben beide die Unterlage, mit der ein Angebot ohne zweiten Ortstermin auskommt.

Wo die Daten bleiben

Der Grundriss und alle Eingaben werden ausschließlich im Browser verarbeitet und im lokalen Speicher deines Geräts abgelegt. Nichts davon wird an einen Server übertragen — das Werkzeug hat gar keine Gegenstelle, mit der es sprechen könnte. Wer den Plan weitergeben oder auf einem anderen Gerät weiterarbeiten möchte, exportiert ihn als JSON-Datei; der Grundriss steckt dann mit in der Datei. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Ein Hinweis dazu: Der lokale Speicher des Browsers ist kein Archiv. Er wird geleert, wenn du die Browserdaten löschst, und im privaten Fenster überlebt er die Sitzung nicht. Für alles, was dir wichtig ist, nimm den Export.

Häufige Fragen zum Elektroplan

Für wen ist der Steckdosenplaner gedacht?

Für Elektrofachkräfte, Auszubildende, Meister und Planer, die für Angebot, Baubesprechung, Ausbildung oder eigene Projekte einen Installationsplan brauchen und dafür keine CAD-Lizenz kaufen wollen — und für technisch versierte Anwender, die ihre eigenen Vorhaben sauber dokumentieren. Er ist kein Bauherren-Konfigurator: Wer die Fachbegriffe nicht kennt, bringt besser den Elektroplanung-Fragebogen zum Betrieb mit. Die Ausführung der Installation bleibt in jedem Fall der Elektrofachkraft vorbehalten.

Wie zeichne ich einen Elektroplan mit dem Steckdosenplaner?

Grundriss als Bild laden, über eine bekannte Strecke den Maßstab festlegen und die Symbole für Steckdosen, Schalter, Leuchten und Anschlüsse an die gewünschten Stellen setzen. Zu jedem Symbol lassen sich Raum, Höhe über Fertigfußboden, Wandabstand, Stromkreis, Schaltung und eine Bemerkung hinterlegen. Am Ende druckst du Plan, Legende und Stückliste aus. Eine ausführliche Anleitung mit Reihenfolge und Checkliste steht im Beitrag Elektroplan zeichnen.

Ersetzt der Steckdosenplaner eine CAD-Software?

Nein — und das will er nicht. Er ersetzt Papier, Visio und PowerPoint: schneller, mit Maßbezug, Legende, Stückliste, Schaltungen und Stromkreisen. Wo eine normgerechte Ausführungs- oder Prüfdokumentation nach DIN EN 61082 gefordert ist, etwa bei Ausschreibungen oder größeren Anlagen, bleibt es bei der Elektro-CAD. Für Wohnungen, Einfamilienhäuser, Nachrüstungen, Angebote und die Ausbildung reicht der Planer in der Regel aus.

Ist der Plan rechtssicher oder normgerecht?

Der Plan ist ein Arbeitsdokument, keine geprüfte Unterlage. Die Symbole sind an DIN EN 60617 angelehnt, aber vereinfacht; die Richtwerte für Höhen und Ausstattung sind Orientierung, keine Normvorgabe; eine Gewähr für Vollständigkeit oder rechtliche Verwendbarkeit im Einzelfall wird nicht übernommen. Maßgeblich sind die geltenden Normen in ihrer aktuellen Fassung und die Verantwortung der ausführenden Elektrofachkraft.

Ist der Steckdosenplaner wirklich kostenlos? Brauche ich ein Konto?

Ja, und nein. Der Planer läuft vollständig im Browser, ohne Konto, ohne Download, ohne Wasserzeichen und ohne Beschränkung der Symbolzahl, der Projekte oder der Etagen. Es gibt keine Bezahlstufe. Wer den Plan sichern will, exportiert ihn als JSON-Datei und kann ihn jederzeit wieder laden.

Welche Symbole verwendet der Planer – sind sie DIN-konform?

Der Planer bringt 47 Symbole in zehn Gruppen mit: Steckdosen, Schalter und Taster, Beleuchtung, Kommunikation, Melder, Festanschlüsse und Großgeräte, Verteilung und Zuleitung, Gebäudetechnik, Boden und ein freies Symbol. Sie sind an die üblichen Schaltzeichen für Installationspläne (DIN EN 60617) angelehnt, geben sie aber vereinfacht wieder – jedes Symbol trägt ein Kürzel, und die Legende schreibt aus, was gemeint ist. Eine Übersicht der Schaltzeichen findest du im Beitrag Elektro-Symbole im Installationsplan.

Wie viele Steckdosen pro Raum sind sinnvoll?

Als Orientierung dienen die Ausstattungsstufen für Wohngebäude (DIN 18015-2 und RAL-RG 678): Für ein Wohnzimmer unter 20 m² etwa 4 Steckdosen in der Mindestausstattung, 6 in der Standard- und 8 in der Komfortstufe; Küche 5 / 6 / 8, Schlafzimmer 3 / 4 / 5, Bad 2 / 2 / 3. Der Planer hält deinen Plan unter „Ausstattung prüfen“ je Raum gegen diese Richtwerte. Die vollständige Tabelle steht im Beitrag Wie viele Steckdosen pro Raum?.

In welcher Höhe werden Steckdosen und Schalter gesetzt?

Übliche Werte sind rund 30 cm über Fertigfußboden für Steckdosen, etwa 105 cm für Schalter und rund 115 cm für Steckdosen über der Arbeitsplatte. Das sind gebräuchliche Richtwerte aus den Installationszonen nach DIN 18015-3, keine verbindlichen Vorschriften. Der Planer trägt sie bei jedem Symbol vor, du kannst sie überschreiben – etwa für Barrierefreiheit, Fliesenspiegel oder Möbel. Details im Beitrag Steckdosen-Höhe und Installationszonen.

Was ist der Unterschied zwischen Installationsplan und Stromlaufplan?

Der Installationsplan zeigt lagerichtig im Grundriss, wo Steckdosen, Schalter, Leuchten und Anschlüsse sitzen – genau das erzeugt dieses Werkzeug. Der Stromlaufplan zeigt dagegen die Verdrahtung allpolig mit Klemmen und Adern; dafür bleibt es bei Schaltplan- oder CAD-Software. Dazwischen liegt der Übersichtsschaltplan, der einpolig darstellt, welche Stromkreise vom Verteiler abgehen – die Stromkreisliste des Planers ist dafür eine Vorstufe.

Kann ich mehrere Etagen und mehrere Projekte anlegen?

Ja. Jede Etage bekommt einen eigenen Grundriss, einen eigenen Maßstab und eine eigene Symbolnummerierung; Räume gehören zur Etage. Symbole lassen sich mit Strg+C und Strg+V auch zwischen Etagen kopieren. Mehrere Projekte hältst du über den Export als JSON-Datei auseinander – jedes Projekt eine Datei, jederzeit wieder ladbar.

Warum kann ich kein PDF hochladen?

Weil das Werkzeug ohne fremde Bibliotheken auskommt und der Grundriss das Gerät nie verlässt. Der Umweg ist kurz: den Plan im PDF-Betrachter anzeigen, einen Bildschirmausschnitt aufnehmen (macOS: Umschalt+Cmd+4, Windows: Windows+Umschalt+S) und dieses Bild laden. Achte darauf, dass eine Bemaßung mit im Bild ist, dann geht der Maßstab schnell. PNG, JPG und WebP werden direkt angenommen.

Kann ich den Plan als PDF speichern oder weitergeben?

Ja. „Drucken“ öffnet den Druckdialog des Browsers; dort wählst du statt eines Druckers „Als PDF speichern“. Das PDF enthält Planblatt, Großblatt, Legende, Schaltungen und Stückliste und lässt sich an Kunden, Bauleitung oder Kollegen schicken. Zum Weiterarbeiten auf einem anderen Gerät exportierst du zusätzlich die JSON-Datei – der Grundriss steckt darin mit.

Was passiert, wenn ich den Grundriss austausche?

Die gesetzten Symbole bleiben an ihren Bildkoordinaten stehen. Passt das neue Bild nicht zum alten, stehen sie an der falschen Stelle – das Werkzeug fragt deshalb nach, bevor es ein vorhandenes Bild ersetzt.

Funktioniert der Planer auf dem Handy oder Tablet?

Der Planer ist eine Web-App und braucht keine Installation. Auf dem Tablet mit Stift oder Maus lässt sich damit zeichnen; am Telefon lässt sich ein vorhandener Plan ansehen, ändern und ausdrucken, millimetergenaues Setzen ist dort aber mühsam. Am besten planst du am Rechner oder Tablet und nimmst den Ausdruck mit auf die Baustelle.

Verlässt mein Grundriss das Gerät?

Nein. Das Bild wird ausschließlich im Browser verarbeitet und im lokalen Speicher deines Geräts abgelegt. Es wird zu keinem Zeitpunkt an einen Server übertragen – das gilt für alle Eingaben. Beachte: Der lokale Speicher ist kein Archiv; wer Browserdaten löscht, verliert den Plan. Für alles Wichtige nimm den Export.

Weiterlesen und passende Werkzeuge

Porträt von Martin Scherer, Elektrotechnikermeister
Martin Scherer
Elektrotechnikermeister · Autor dieses Werkzeugs

Ich habe den Steckdosenplaner gebaut, weil ich selbst eine kostenlose Alternative zu Papier, Visio und teurer CAD-Software wollte — für Angebote, Baubesprechungen und die Ausbildung. Er ist für Kollegen im Handwerk, für Auszubildende und Meister und für alle gedacht, die technisch versiert sind und für eigene Projekte einen sauberen Installationsplan brauchen. Die Symbole, Richtwerte und Höhen stammen aus der Praxis in Wohngebäuden; eine normgerechte Ausführungs- oder Prüfdokumentation ersetzt der Plan nicht. Fehler gefunden oder ein Symbol vermisst? Über Fachwerte · YouTube @fachwerte

Normbezug und Grundlagen

  • Ausstattungsstufen für Wohngebäude: DIN 18015-2 (Art und Umfang der Mindestausstattung) und RAL-RG 678 (HEA) — die Richtwerte im Ausstattungs-Check sind daran angelehnt und nicht gegen die aktuelle Normfassung geprüft.
  • Installationszonen und Einbauhöhen: DIN 18015-3 (Leitungsführung und Anordnung der Betriebsmittel); barrierefreies Bauen: DIN 18040-2.
  • Schaltzeichen: DIN EN 60617 (IEC 60617) — die Symbole des Planers sind vereinfachte Grundformen mit Kürzel und Legende.
  • Dokumentation und Verteilerbeschriftung: DIN 18015-1, DIN VDE 0100-510 Abschnitt 514.5.
  • Stand der Seite: 29.08.2026. Das Werkzeug läuft ohne Server; siehe Datenschutz.