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FACHWERTE WERKZEUGE Kostenlos Steckdosenplaner 2.0

Dein Grundriss.
Dein Elektroplan.

Steckdosen, Licht, Schalter und Anschlüsse direkt im Grundriss planen – mit Türen und Fenstern, Installationszonen nach DIN 18015-3, Stromkreisen, Leitungen und Raumbuch bis zum fertigen Plansatz mit Plankopf und Firmenlogo. Die kostenlose Alternative zu Elektro-CAD und Visio fürs Elektrohandwerk.

167 SymboleGrundriss als PDF oder DXFInstallationszonenMehrere ProjektePlansatz 1:50, A4–A0So funktioniert’s ↓
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Für die Praxis im Elektrohandwerk.
Steckdosenplaner 2.0 PLANUNGSSTUDIO Anleitung ↓

Hier beginnt dein Elektroplan.

1. Grundriss als Bild, PDF oder DXF laden — hierher ziehen oder über den Knopf oben.
2. Maßstab an einer bekannten Strecke festlegen.
Bei einer DXF steht der Maßstab sofort fest.
Ohne Vorlage: Grundriss selbst zeichnen — der Maßstab steht dann schon fest.

Auswahl · Symbole anklicken und bearbeiten

Maßstab festlegen

Klicke im Plan auf Anfang und Ende einer Strecke, deren Maß du kennst.

Gut geeignet sind Strecken, die im Plan bemaßt sind. Notfalls: eine Türöffnung misst meist 1,01 m, eine tragende Innenwand 17,5 cm oder 24 cm, eine leichte Trennwand 10 cm bis 12,5 cm. Je länger die Strecke, desto genauer wird es.

Tastenkürzel und Gesten

Anleitung

Vom leeren Planer zum fertigen Installationsplan führen immer dieselben Grundschritte, in dieser Reihenfolge: Grundriss, Maßstab, Räume, Geräte. Alles Weitere – Projekte und Plankopf, präzises Setzen, Stromkreise und Leitungen, Installationszonen, Prüfung vor der Abgabe, Plansatz – schlägst du nach, wenn du es brauchst. Wähl ein Thema; es klappt auf und zeigt Text und, wo vorhanden, eine kurze Animation.

Erste Schritte

Schnellstart: vom leeren Plan zum PDF

alles einmal im Überblick

Der ganze Weg in einer Minute: Im leeren Planer fragt der Startdialog, wie es losgehen soll. Ohne Architektenplan wählst du „Grundriss selbst zeichnen“ – du bekommst ein Zeichenblatt mit festem Maßstab, und das Werkzeug „Raum aufziehen“ läuft sofort. Zieh den ersten Raum als Rechteck auf und wähle im Dialog den Raumtyp. Den Nachbarraum beginnst du an der Ecke des ersten: Der Zug startet dort immer einen neuen Raum, die gemeinsame Kante rückt um die Wanddicke (11,5 cm) zurück.

Danach setzt du mit Tür (Taste T) und Fenster (Taste W) die Öffnungen – ein Klick auf die Raumkante genügt, Breite und Abstand stehen gleich rechts im Feld Eigenschaften. Eine Steckdose holst du aus der Symbolbibliothek und klickst nahe an die Wand: Sie rastet ein und bekommt ihre Höhe (30 cm). Zum Schluss öffnet „Als PDF speichern“ oben in der Leiste den Druck-Arbeitsplatz mit dem fertigen Plansatz; der Knopf „Als PDF speichern …“ führt in den Druckdialog des Browsers. Die einzelnen Schritte stehen ausführlich in den folgenden Themen.

Animation: Im leeren Steckdosenplaner „Grundriss selbst zeichnen“ wählen, auf dem Zeichenblatt ein Wohnzimmer 4,50 × 4,00 m aufziehen, an seiner Ecke die Küche daneben – die Wand kommt dazwischen –, eine Tür in die gemeinsame Wand und ein Fenster in die Außenwand klicken, zwei Steckdosen an die Wand setzen (30 cm) und über „Als PDF speichern“ den Druck-Arbeitsplatz mit dem Plansatz öffnen
Startdialog → „Grundriss selbst zeichnen“ → zwei Räume Kante an Kante → Tür und Fenster → Steckdosen → „Als PDF speichern“.

Grundriss laden

Bild oder PDF, Startdialog, selbst zeichnen

Am Anfang steht der Grundriss: „Grundriss laden“ nimmt ein Foto oder einen Bildausschnitt der Architektenzeichnung an (PNG, JPG, WebP) — am besten so aufgenommen, dass eine Bemaßung mit im Bild ist, das macht Schritt 2 leichter. Ein PDF lädst du direkt: Bei mehreren Seiten wählst du die Grundrissseite aus kleinen Vorschaubildern. Das PDF wird im Browser gelesen, der Grundriss bleibt dabei auf deinem Gerät.

Ist der Plan leer – beim ersten Besuch, nach „Neues Projekt“ oder nach dem Leeren eines Projekts –, fragt ein Startdialog, wie es losgehen soll: Grundriss laden – Bild oder PDF (die Datei kannst du auch einfach auf den Dialog ziehen), Grundriss selbst zeichnen oder Beispiel ansehen (ein fertig geplantes Erdgeschoss). Darunter öffnest du ein gespeichertes Projekt oder eine Plandatei. Mit ×, Esc oder einem Klick daneben bleibt der leere Plan stehen; die Knöpfe dafür stehen dann mitten im Plan und oben in der Leiste („Grundriss laden (Bild/PDF)“, „Beispielplan“).

Ohne Grundriss wählst du „Grundriss selbst zeichnen“: Du bekommst ein weißes Zeichenblatt mit festem Maßstab, und das Werkzeug „Raum aufziehen“ läuft sofort. Zieh jeden Raum als Rechteck auf – die Größe in Metern steht beim Ziehen daneben –, Räume mit Vor- und Rücksprüngen (z. B. L-Form) setzt du mit „Polygonraum“ (Taste P) Ecke für Ecke. Die Raumkante ist die Innenseite der Wand: dort sitzen die Geräte. Einen Nachbarraum ziehst du einfach an der Kante des ersten auf, die Ecke rastet ein, und die gemeinsame Kante rückt um die Wanddicke zurück. Auf dem Zeichenblatt werden alle Wände einheitlich 11,5 cm stark dargestellt, Türen und Fenster schneiden sie auf – im Plan, im Ausdruck und im PNG. Das ist ein Prinzipgrundriss, kein Aufmaß. Kommt ein Raum oder Gerät an den Rand, wächst das Blatt von selbst mit. Lädst du später den Grundriss des Architekten auf dieselbe Etage, richtest du ihn an zwei Passpunkten (zwei Raumecken) aus, und die Planung wird umgerechnet.

Liefert der Architekt eine DXF, nimmt „Grundriss laden“ auch sie an – dann steht der Maßstab sofort fest (Thema DXF-Grundriss laden). Lädst du später einen neuen Planstand auf eine Etage, auf der schon geplant ist, bleibt deine Planung erhalten: Der Planer rechnet sie auf den neuen Grundriss um (Thema Grundriss tauschen).

Animation: Im leeren Steckdosenplaner fragt der Startdialog „Wie möchtest du beginnen?“ – „Grundriss laden – Bild oder PDF“ anklicken, ein PDF mit zwei Seiten wählen, im Dialog „Welche Seite ist der Grundriss?“ Seite 2 anklicken – der Grundriss liegt im Planer, der Balken „Maßstab fehlt“ erscheint
Startdialog → „Grundriss laden – Bild oder PDF“ – auch ein PDF mit mehreren Seiten: Seite wählen, der Grundriss liegt im Planer, der Balken erinnert an den Maßstab.

Maßstab festlegen

an einer bekannten Strecke

Als Erstes wird der Maßstab gesetzt — vor allem anderen. Ohne ihn kann der Planer weder Flächen noch Abstände rechnen; die Statuszeile meldet deshalb so lange „Maßstab fehlt“, und über dem Plan steht ein orangefarbener Balken mit dem Knopf „Maßstab jetzt festlegen“. Bis der Maßstab steht, sind die Symbolpalette und alle weiteren Werkzeuge ausgegraut — nur Grundriss, Maßstab, Räume und die Auswahl lassen sich bedienen. Wer ein graues Symbol antippt, sieht den Balken deutlich hervorgehoben: Wandabstand, Reihen, Raster, Bemaßungen und Raumflächen brauchen den Maßstab — ohne ihn fehlten diese Einstellungen am Symbol oder lieferten später falsche Werte. In der senkrechten Werkzeugleiste am Plan das Lineal („Maßstab festlegen“) wählen und zwei Punkte einer Strecke anklicken, deren wirkliche Länge du kennst — am besten eine Bemaßung, die im Grundriss eingedruckt ist, notfalls eine Türöffnung (meist 1,01 m) oder eine tragende Innenwand (17,5 oder 24 cm). Je länger die Strecke, desto genauer wird es. Im Dialog die Länge in Metern eintragen und übernehmen — die Statuszeile zeigt ab jetzt den Maßstab an (ohne bekannte Strecke: siehe Schritt 2b), und über Raster in der Leiste über dem Plan lässt sich ein Hilfsnetz von 10 cm bis 1 m zuschalten.

Der Maßstab entscheidet auch über den Ausdruck: Ein Plan in 1:50 ist auf dem Papier nur so genau wie die Strecke, an der du gemessen hast. Nimm deshalb die längste bemaßte Strecke, die du findest, und prüf danach mit „Messen“ (Taste M) ein zweites bekanntes Maß nach. Bei einem DXF-Grundriss entfällt dieser Schritt, der Maßstab kommt dann exakt aus der Datei.

Animation: Balken „Maßstab fehlt“ über dem Grundriss, Lineal in der senkrechten Werkzeugleiste wählen, beide Enden der 9,60-m-Bemaßung anklicken, 9,60 eintragen und übernehmen – der Balken verschwindet, die Symbolpalette wird farbig, die Statuszeile zeigt 100,0 px/m
Lineal wählen, beide Enden der bekannten Strecke anklicken, Länge eintragen – der Balken verschwindet, die Palette wird frei.

Maßstab aus der Raumfläche schätzen

wenn keine Bemaßung da ist

Nicht jeder Grundriss trägt eine Bemaßung – oft kennst du nur die Fläche eines Raums, etwa aus Exposé, Grundriss oder Wohnflächenberechnung. Dann ziehst du diesen Raum zuerst auf (Räume gehen schon vor dem Maßstab, als Rechteck oder Ecke für Ecke als Polygonraum). Wähle anschließend das Lineal „Maßstab festlegen“: Über dem Plan erscheint der Hinweis „Keine bemaßte Strecke im Plan?“ mit dem Knopf „Aus Raumfläche schätzen …“ – derselbe Knopf steht auch im Balken „Maßstab fehlt“. Im Dialog hakst du den Raum an und trägst seine bekannte Fläche in m² ein, hier die Küche mit 11,01 m². Die Vorschau zeigt sofort den ermittelten Maßstab (hier 100,0 px/m), die Raummaße daraus (4,30 × 2,56 m) und die Größe des ganzen Grundrisses – so fällt ein Tippfehler gleich auf. Mehrere Räume machen die Schätzung sicherer: Der Planer mittelt gewichtet nach Fläche und zeigt, wie weit die Einzelwerte auseinanderliegen; ab 3 % warnt er, dass die Angaben nicht gut zusammenpassen.

Nach „Übernehmen“ sind Palette und Werkzeuge frei, aber der Maßstab bleibt als Schätzung gekennzeichnet: gelber Hinweis „Schätzmaßstab“ über dem Plan, „geschätzt aus Raumfläche“ in der Statuszeile, ≈ am Etagenreiter und auf jedem Druckblatt mit Plan oder Maßen der Vermerk „Maßstab geschätzt aus Raumfläche – Maße nur zur Orientierung, vor Montage nachmessen“. Das hat seinen Grund: Ein Fehler in der Fläche wirkt als Wurzel auf alle Längen (1 % Flächenfehler ≈ 0,5 % Längenfehler), und Wohnflächenangaben nach WoFlV enthalten oft Abzüge für Dachschrägen und Putz, die nicht zur gezeichneten Fläche passen. Für Anschlussmaße und Montage misst du deshalb später an einer bekannten Strecke nach – der Knopf „Genau festlegen“ im Hinweis führt direkt dorthin und ersetzt die Schätzung.

Animation: Beispielgrundriss ohne Maßstab, die Küche wird als Rechteck aufgezogen, danach das Lineal „Maßstab festlegen“ gewählt und im Hinweis „Aus Raumfläche schätzen …“ angeklickt; im Dialog 11,01 m² für die Küche eintragen, die Vorschau zeigt 100,0 px/m und 4,30 × 2,56 m, nach „Übernehmen“ steht über dem Plan der gelbe Hinweis „Schätzmaßstab – aus Raumfläche (11,01 m² Küche)“
Küche aufziehen, „Aus Raumfläche schätzen …“, bekannte Fläche eintragen – der Maßstab steht, bleibt aber als Schätzmaßstab gekennzeichnet.

Räume anlegen

Rechteck oder Ecke für Ecke

Steht der Maßstab, kommen die Räume. Für ein rechteckiges Zimmer reicht („Raum aufziehen“): ein Rechteck über den Raum ziehen. Dabei läuft ein gestricheltes Fadenkreuz über den ganzen Plan mit — eine waagerechte und eine senkrechte Hilfslinie durch den Zeiger. Liegt eine der Linien in der Flucht einer schon gesetzten Raumecke, wird sie durchgezogen blau: Anfang und Ende des Rechtecks rasten dort ein, und der Nachbarraum bekommt bündige Kanten, ohne dass man die Wand genau treffen muss. Beginnt der Zug an der Ecke eines vorhandenen Raums, entsteht immer ein neuer Raum, der dort einrastet; zurechtgezogen wird im Auswahlmodus (Raum anklicken). Die Umschalttaste hebt den Fang auf. Breite, Tiefe und Fläche stehen schon beim Ziehen am Rechteck. Im Dialog den Raumtyp wählen — er bestimmt die Richtwerte beim Ausstattungsabgleich — und bei Bedarf einen eigenen Namen vergeben. Name und Fläche in m² erscheinen in der Raummitte. Die Rechtecke selbst sind Hilfslinien und werden nie gedruckt.

Animation: Werkzeug „Raum aufziehen“ wählen, Küche, Diele und Bad im Beispielgrundriss als Rechtecke aufziehen – das Fadenkreuz rastet an der Küchenecke ein, im Dialog Raumtyp wählen und bei der Diele den Namen eintragen, Name und Fläche erscheinen in der Raummitte; danach Auswahl wählen und die Küche anklicken – erst jetzt zeigt sie ihre blauen Griffe
Schritt 3a: Küche, Diele und Bad als Rechtecke – das Fadenkreuz hält die Flucht zum Nachbarraum. Zum Nachbessern: Auswahl, Raum anklicken, Griffe ziehen.

Verwinkelte Räume — der Wohnraum über Eck, der Kaminvorsprung, das Bad mit der Schräge — gehen schneller mit („Polygonraum“): den Raum Ecke für Ecke anklicken. Dasselbe Fadenkreuz rastet dabei in die Flucht der schon gesetzten Ecken, allen voran der letzten — so läuft jede Wand gerade weiter, ohne dass man waagerecht zielen müsste — und in die Flucht aller anderen Raumecken der Etage. Die Fläche in m² und die Länge der laufenden Kante stehen schon beim Zeichnen im Plan. Ein Klick auf die erste Ecke, ein Doppelklick oder die Eingabetaste schließt den Raum, die Rücktaste nimmt die letzte Ecke zurück, Esc verwirft den Anfang. Danach bleibt das Werkzeug an, der nächste Raum folgt gleich. Für eine kleine Ecke — ein Vorsprung von 15 cm — ein Stück hineinzoomen: der Fang wird mit dem Zoom feiner.

Animation: Werkzeug „Polygonraum“ wählen, ein Wohnzimmer über Eck mit Kaminvorsprung in zehn Ecken anklicken und mit einem Klick auf die erste Ecke schließen, die Fläche wächst beim Zeichnen mit; danach ein Bad mit abgeschrägter Wand in fünf Ecken, Raumtyp Bad wählen; zum Schluss Auswahl wählen und das Wohnzimmer anklicken – jede Ecke wird ein Griff
Wohnzimmer über Eck mit Kaminvorsprung und ein Bad mit Schräge – Ecke für Ecke angeklickt.

Ein Raum über Eck lässt sich auch aus mehreren Flächen zusammensetzen: Der Knopf am Raum im Fenster „Räume“ hängt eine weitere Fläche an, als Rechteck oder als Vieleck. Zum Nachbessern das Werkzeug ablegen (Auswahl, Taste V) und den Raum anklicken – im Werkzeug „Raum aufziehen“ beginnt ein Zug an einer Raumecke immer einen neuen Raum. Am Rechteck ziehen die blauen Ecken die Fläche zurecht, das ⊕ an der Kante zieht einen Anbau heraus. Am Vieleck ist jede Ecke ein Griff, das ⊕ auf einer Kante setzt eine neue Ecke ein, und eine doppelt angetippte Ecke verschwindet wieder. Auch dabei läuft das Fadenkreuz mit.

DXF-Grundriss laden und als DXF ausgeben

Maßstab aus der Datei, Layerwahl

Liefert der Architekt seinen Grundriss als DXF, lädst du ihn wie ein Bild über „Grundriss laden“ oder ziehst die Datei in den Plan. Ein Dialog zeigt die Zeichnung als Vorschau. Mit der Maus ziehst du einen Ausschnitt auf, etwa nur das Erdgeschoss aus einem Blatt mit mehreren Geschossen; „Ganze Zeichnung“ nimmt alles. Die Einheit (mm, cm, m) liest der Planer aus der Datei. Fehlt sie, schätzt er sie aus der Größe und markiert das Feld gelb – dann prüfst du an den Abmessungen unter der Vorschau, ob die Einheit stimmt. In der Layerliste schaltest du ab, was im Elektroplan stört. Bemaßung, Möbel und Schraffuren sind schon aus, ebenso Layer, die in der Datei ausgeschaltet oder gefroren waren; Texte, Bemaßungsobjekte und Schraffuren lassen sich auch als ganze Art an- und abschalten.

Der Vorteil gegenüber Bild und PDF: Nach dem Laden steht der Maßstab exakt fest, weil die DXF ihre Maße mitbringt – kein Anklicken einer Strecke, keine Messungenauigkeit. Gelesen werden ASCII-DXF-Dateien (AutoCAD R12 bis 2018) mit Linien, Polylinien, Bögen, Kreisen, Ellipsen, Splines, Texten, Blöcken, Bemaßungen und Schraffuren, vollständig im Browser. Linientypen und Farben übernimmt der Planer nicht, der Grundriss erscheint schwarz auf weiß, Schraffuren hellgrau. Binäre DXF-Dateien und DWG kann er nicht lesen; lass dir den Plan dann als ASCII-DXF oder als PDF speichern. Liegt auf der Etage schon eine Planung, führt die DXF über den Tausch-Dialog (nächstes Thema), dort mit „Maßstab aus der DXF“.

Zurück an den Architekten oder ins eigene CAD geht es über „Ausgabe ▾ → Elektroplan als DXF (CAD) …“: Die aktuelle Etage wird als DXF (R12) in m, cm oder mm geschrieben. Räume, Raumnamen, die Geräte nach Ebene Wand, Decke und Boden, Beschriftung, Maße, Türen und Fenster, Leitungen und Zeichnungen liegen auf eigenen Layern (E-RAEUME, E-WAND, E-DECKE, E-BODEN, E-LEITUNGEN …). Jedes Gerät ist ein Block mit seinem Schaltzeichen und Attributen für Nummer, Kürzel, Höhe, Stromkreis und Raum. Kam der Grundriss aus einer DXF, liegt der Elektroplan wieder im Koordinatensystem des Architekten und passt deckungsgleich auf seine Zeichnung. Kombinations- und Einzelrahmen liegen auf dem eigenen Layer E-RAHMEN. Bei einem Grundriss aus Bild oder PDF gibt es keine Wandlinien zum Ausgeben: Dann bilden die Raumflächen (E-RAEUME) die Wandinnenkante, und der Ursprung liegt an der linken unteren Ecke der Raumflächen – zum Einpassen in die Architektenzeichnung setzt du dort einen Bezugspunkt.

Grundriss tauschen mit Passpunkten

neuer Planstand, Planung bleibt

Kommt ein neuer Planstand vom Architekten, lädst du ihn einfach über „Grundriss laden“ auf die Etage. Liegt dort schon etwas – Symbole, Räume, Maße, Türen, Fenster, Zeichnungen, Leitungen oder nur ein Maßstab –, fragt der Dialog „Neuer Grundriss: Lage übernehmen“, wie die Planung auf den neuen Plan kommt. Er nennt die Bildgrößen alt und neu und empfiehlt den passenden Weg:

  • Mit 2 Passpunkten ausrichten – der sichere Weg, wenn der neue Plan anders groß, anders beschnitten oder eine DXF ist.
  • Proportional umrechnen – nur bei anderer Bildgröße mit demselben Ausschnitt, etwa dasselbe PDF in höherer Auflösung; weicht das Seitenverhältnis um mehr als 1 % ab, warnt der Dialog.
  • Gleiche Lage – nichts umrechnen – bei gleicher Größe und gleichem Ausschnitt; ist das Bild anders groß, heißt die Wahl „Gleiche Lage, Maßstab neu messen“, bei einer DXF „Maßstab aus der DXF“.
  • Abbrechen – alter Grundriss bleibt – Bild, Planung und Verlauf sind wieder wie vorher.

Mit Passpunkten klickst du zuerst zwei markante Punkte im alten Grundriss an (A1 und A2, am besten zwei weit auseinanderliegende Außenecken), dann dieselben Punkte im neuen (N1 und N2); der alte liegt dabei halbtransparent darüber, ein Regler stellt seine Deckkraft. Danach zeigt die Prüfansicht schon alles umgerechnet: Symbole, Rahmen, Räume, Maße, Türen und Fenster, Zeichnungen, Abdeckungen und Leitungen. Ist der neue Plan gedreht, übernimmt der Planer die Drehung (ab 2° von selbst, sonst über das Häkchen „Drehung übernehmen“); eine Vierteldrehung rastet exakt auf 90°, 180° oder 270° ein. Gesetzte Marken lassen sich noch ziehen, Ziehen auf freier Fläche verschiebt die Ansicht, das Mausrad zoomt. Rücktaste nimmt den letzten Punkt zurück, Eingabe übernimmt, Esc bricht ab. Bei einer DXF nennt die Prüfleiste zusätzlich die Abweichung zwischen dem Maßstab aus den Punkten und dem der DXF.

Hat der neue Grundriss einen anderen Maßstab und tragen auch andere Etagen schon Symbole, bleibt die Symbolgröße zunächst stehen; der Planer fragt dann „Symbolgröße anpassen?“ und nennt einen Vorschlag mit der Zeichengröße im Druck je Etage. Die Lage der Geräte ändert das nicht, und ohne dein Ja ändert sich nichts.

Der ganze Tausch ist ein einziger Schritt – Strg+Z holt den alten Stand zurück. Prüf danach zwei, drei bekannte Maße mit „Messen“ nach und sieh dir die Geräte an Türen und Ecken an, bevor der Plan an die Baustelle geht: Hat sich im neuen Planstand eine Wand verschoben, bleibt das Gerät dort, wo es vorher war.

Projekt und Plankopf

Projekte verwalten

Projektliste, Beispielplan behalten, Import

Der Planer hält beliebig viele Projekte in deinem Browser. Der Knopf „Projekte“ links in der Kopfleiste, vor dem Feld „Bauvorhaben“ (am Handy im Menü ⋯), öffnet die Projektliste; dasselbe steht unter „Ausgabe ▾ → Projekte …“ und im Block „Projekt und Daten“. Oben suchst du nach Name, Projektnummer, Bauherr oder Adresse und sortierst nach „zuletzt geändert“, Name oder Projektnummer. Je Zeile gibt es Öffnen (auch per Doppelklick), Umbenennen, Duplizieren, Als Datei und Löschen; das offene Projekt ist markiert. Hat ein Projekt festgeschriebene Planstände, steht daneben „Planstände (n) …“ – ansehen, als Kopie öffnen oder als Datei sichern, ohne das Projekt erst zu öffnen. „Neues Projekt …“ fragt Bauvorhaben, Projektnummer, Bauherr und Adresse ab und übernimmt die hinterlegten Firmendaten. Das offene Projekt speichert sich laufend, vor jedem Wechsel sofort.

Der Beispielplan landet nie ungefragt in der Liste. Willst du an ihm weiterarbeiten, klick „Als Projekt behalten“; „Eigenen Plan beginnen“ legt ein neues Projekt an. Eine Plandatei (JSON) lädst du über „Plandatei laden …“ oder ziehst sie in den Plan – du wählst dann „Als neues Projekt anlegen“ oder „Offenes Projekt ersetzen“. „Alles zurücksetzen“ unter „Projekt und Daten“ leert nur das offene Projekt, die anderen in der Liste bleiben. Ein Plan aus der Zeit vor der Projektliste erscheint beim ersten Öffnen von selbst als erstes Projekt.

Wichtig: Die Projektliste liegt im Speicher dieses Browsers auf diesem Gerät. Sie ist kein Archiv – wer die Browserdaten löscht, verliert sie, und im privaten Fenster arbeitet der Planer nur mit einem Plan (der Knopf sagt das dann). Sichere abgegebene und wichtige Projekte deshalb zusätzlich mit „Als Datei“; die Datei enthält Grundrisse und Firmenlogo und lädt auf jedem Gerät. Duplizieren nimmt die festgeschriebenen Planstände nicht mit.

Firmendaten, Logo und Plankopf

einmal hinterlegen, auf jedem Blatt

Deine Firmendaten trägst du einmal ein: „Ausgabe ▾ → Firmendaten …“ (auch in der Projektliste und im Block „Projekt und Daten“). Dort stehen Firma, Straße, PLZ und Ort, Telefon, E-Mail, Internetadresse, Bearbeiter und das Logo. Das Logo nimmt der Planer als PNG, JPG, WebP oder SVG an und verkleinert es auf höchstens 800 Bildpunkte und 200 KB. Jedes neue Projekt übernimmt diese Daten. Für ein einzelnes Projekt änderst du sie im Dialog „Firmendaten dieses Projekts“; „Hinterlegte Firmendaten einsetzen“ holt die gespeicherten zurück, das Häkchen „auch als Firmendaten hinterlegen“ macht eine Änderung zur neuen Vorgabe.

„Ausgabe ▾ → Plankopf und Projektdaten …“ sammelt alles für das Schriftfeld an einer Stelle: Bauvorhaben, Projektadresse, Bauherr mit Anschrift, Architekt bzw. Planverfasser, Projektnummer, gezeichnet, geprüft, Planstatus (Entwurf, Vorabzug, Zur Freigabe, Ausführungsplan, Bestandsplan), Datum und die Plannummer. Die Plannummer baut sich aus einem Schema mit den Platzhaltern {projektnummer}, {etage}, {blatt}, {index} und {jahr}; ohne eigenes Schema gilt {projektnummer}-E-{etage}-{blatt}, also etwa 2026-042-E-EG-01. Das Etagenkürzel (EG, 1OG, DG, KG …) ergibt sich aus dem Etagennamen und lässt sich je Etage festlegen; die Vorschau zeigt die fertige Nummer. Die wichtigsten Felder stehen auch im Block „Projekt und Daten“ der rechten Spalte.

Im Ausdruck steht das im Schriftfeld unten rechts auf jedem Planblatt: Logo und Firma, Bauvorhaben mit Adresse, Bauherr, Architekt, Planstatus, Maßstab, Format, Planinhalt, Datum, Projektnummer, gezeichnet und geprüft, Plannummer, Index und „Blatt x von y“. Leere Felder bleiben leer – der Planer erfindet nichts. Fehlen Pflichtangaben, sagt es der Druck-Arbeitsplatz und führt mit „Projektdaten ergänzen“ direkt zum Dialog.

Planstand festschreiben und Änderungsindex

Index A, B, C mit Abzug

Geht ein Plan hinaus – zur Freigabe an den Kunden, an den Architekten, auf die Baustelle –, schreibst du den Stand fest: „Ausgabe ▾ → Planstand festschreiben …“. Der Planer schlägt den nächsten Index vor (A → B, a → b, 01 → 02), du trägst die Änderung ein (beim ersten Mal „Erstausgabe“), dazu Datum, Bearbeiter und Planstatus. Der Eintrag kommt ins Änderungsverzeichnis, der Index gilt ab jetzt im Schriftfeld, und ein unveränderlicher Abzug des ganzen Projekts wird abgelegt.

„Ausgabe ▾ → Änderungsverzeichnis …“ zeigt alle Einträge; du kannst sie ändern, entfernen oder einen Eintrag ohne Planstand anlegen. Die festgeschriebenen Planstände lassen sich ansehen (jede Etage als Bild, mit Zoom), als Kopie öffnen (neues Projekt „… – Planstand A“), als Datei sichern oder löschen; dieselben Planstände erreichst du auch aus der Projektliste über „Planstände (n) …“ am Projekt. So weißt du auch Wochen später, was mit Index B auf der Baustelle lag. Im Ausdruck steht über dem Schriftfeld die Änderungstabelle mit Index, Änderung, Datum und Name. Die geänderten Stellen selbst markierst du mit der Revisionswolke (Werkzeug „Zeichnen“, Taste 3); die Prüfung vor der Abgabe erinnert an Wolken, die noch im Plan stehen.

Geräte planen

Steckdosen, Schalter und Kombinationen setzen

Bibliothek, Wandfang, Rahmen

Wähle links in der Symbolbibliothek ein Symbol, etwa „Ausschalter“, und klick in den Plan. Nahe einer Wand springt das Symbol auf die Wandlinie, dreht sich mit dem Rücken zur Wand und gehört automatisch zu dem Raum, in dessen Fläche es steht. Rechts öffnen sich sofort die Eigenschaften: Typ, Raum, Höhe über Fertigfußboden (beim Schalter 105 cm), Wandabstand, Stromkreis und Bemerkung. Das Werkzeug bleibt aktiv – jeder weitere Klick setzt das nächste Symbol, Esc legt es ab. Was du zuletzt benutzt hast, steht oben in der Palette unter „Zuletzt benutzt“.

Mehrfachrahmen entstehen wie auf der Wand: Klick mit dem gewählten Symbol direkt auf ein vorhandenes Gerät oder zieh ein Symbol auf ein anderes. Jedes Gerät behält dabei seine eigene Einbauhöhe – eine Steckdose bleibt auf 30 cm, ein Schalter, den du darauf setzt, kommt auf 105 cm in einen eigenen Rahmen an derselben Stelle der Wand (ein Installationspunkt). Im Grundriss liegt, was höher sitzt, näher an der Wand; in der Wandansicht stehen die Rahmen übereinander. Geräte mit derselben Höhe teilen sich einen Rahmen und sitzen nebeneinander – so wird aus zwei Schaltern auf 105 cm ein 2-fach-Rahmen. Zwei Geräte ohne Höhenunterschied lässt du neben dem Ziel längs der Wand los, dann liegen sie nebeneinander; kommst du von der Raumseite, werden sie übereinander gestaffelt. Eine Schalter-Steckdosen-Kombination entsteht erst, wenn du sie willst: Gerät anklicken, dann die Pille „Kombinieren“ am Rahmen – die Steckdose rückt auf 105 cm neben den Schalter in einen Rahmen. Übereinander nach DIN geht über Rechtsklick oder das Eigenschaftenfeld („Übereinander (DIN)“), „Trennen“ holt die Standardhöhen zurück. Übereinander gestaffelt rechnet der Planer die Höhen nach DIN 18015-3: Bei bis zu drei Einheiten sitzt die oberste auf der Einbauhöhe, bei vier die zweite, bei fünf die dritte; die übrigen folgen im Achsabstand von 71 mm, auf ganze Zentimeter gerundet – 105 / 98 / 91 cm. Im Plan steht das Höhenkästchen an der Bezugsdose, alle Höhen zeigen die Eigenschaften und die Wandansicht. Ein Rechtsklick auf Symbol oder Rahmen öffnet das Kontextmenü mit Drehen, Kopieren, Stromkreis zuweisen, Höhe ändern, Verknüpfen, Rahmen lösen und Löschen.

Animation: Im Steckdosenplaner wird der Ausschalter in der Palette gewählt und dreimal an die rechte Dielenwand geklickt, die Schalter rasten an der Wand ein; zwei Schalter werden von der Raumseite auf den ersten gezogen und bilden die senkrechte Kombination K7 mit 105, 98 und 91 cm, rechts stehen die Eigenschaften, zum Schluss öffnet ein Rechtsklick das Kontextmenü des Rahmens.
Ausschalter an die Wand klicken, zwei weitere zur Kombination ziehen – 105 / 98 / 91 cm, rechts die Eigenschaften, Rechtsklick öffnet das Kontextmenü.

Präzise setzen: Abstand eintippen, in cm schieben

Live-Maß, Tab, Pfeiltasten

Ziehst du eine Steckdose oder einen Rahmen an einer Wand entlang, zeigt der Planer live den Abstand zur Raumecke und zur nächsten Tür- oder Fensterkante, jeweils bis Mitte Gerät, bei Rahmen bis Mitte Rahmen – so, wie es auch in der Wandansicht steht und wie der Monteur misst. Dasselbe Maß erscheint beim Setzen eines neuen Geräts am Schemen und am gewählten Wandgerät. Liegt ein Gerät in einer Türöffnung, warnt ein orangefarbener Hinweis „in der Türöffnung“.

Brauchst du ein genaues Maß, drückst du Tab oder klickst bzw. tippst auf die Zahl. Es öffnet sich ein Feld „Abstand ab … bis Mitte Gerät [cm]“: Wert eintippen – 45, 12,5, 0,45 m oder 450 mm –, Eingabe setzt ihn. Tab im Feld wechselt auf die andere Seite, etwa „ab Fensterkante“ statt „ab Ecke“, Esc bricht ab. Ein Wert, der über die Wand hinausginge, wird abgelehnt, dann verschiebt sich nichts. Das geht beim Ziehen (der Wert gilt beim Loslassen), beim Setzen eines neuen Geräts (die Stelle bleibt stehen, das Gerät kommt genau dorthin) und am gewählten Gerät; im Kontextmenü heißt es „Abstand längs der Wand …“. Mit gehaltener Umschalttaste oder „Fang aus“ rastet nichts an der Wand ein, dann gibt es auch kein Wandmaß.

Die Pfeiltasten schieben die Auswahl um 1 cm, mit Umschalt um 10 cm (ohne Maßstab in Bildpunkten). Rückgängig reicht jetzt 100 Schritte zurück; Ein- und Ausblenden von Ebenen zählt nicht mehr als Schritt. „Messen“ (Taste M) zeigt das Ergebnis als Hinweis unten im Plan, die Strecke bleibt einige Sekunden mit ihrer Länge stehen, und du kannst gleich weitermessen.

TasteWirkung
TabAbstand längs der Wand eintippen – beim Ziehen, beim Setzen oder am gewählten Wandgerät; im Feld wechselt Tab die Seite
← → ↑ ↓Auswahl um 1 cm schieben, mit Umschalt um 10 cm
Strg + Aalle Symbole der Etage wählen (sichtbare, nicht verriegelte Ebenen)
Umschalt + 0auf die Auswahl zoomen
Ggehe zu Positionsnummer, „K5“ für eine Kombination
Zahl antippenam Tablet und Handy statt Tab: das Feld für den Abstand öffnet sich

Mehrere Geräte ändern, finden, neu nummerieren

Strg+A, G, Umschalt+0, Nummern

Strg + A (am Mac Cmd + A) wählt alle Symbole der Etage auf sichtbaren, nicht verriegelten Ebenen – wie ein Auswahlrechteck über den ganzen Plan; Rahmen und Reihen bleiben ganz. Mit gedrückter Strg-Taste klickst du Geräte dazu oder heraus, am Tablet per Langdruck. Bei mehreren gewählten Geräten steht im Eigenschaftenfeld der Block „Gemeinsam ändern“: Stromkreis, Höhe, Bemerkung und Raum (auch „Automatisch nach Lage“) für alle auf einmal. Abweichende Werte zeigt er als „— gemischt —“, ein leeres Höhenfeld ändert nichts. Die Höhe gilt den Wandgeräten der Auswahl, Rahmen staffeln sich dabei aus ihrer Bezugsdose neu. Installationspunkte – getrennte Rahmen an derselben Stelle der Wand – bleiben unberührt, weil dort nicht eindeutig ist, welche Höhe gemeint wäre; der Hinweis nennt sie.

Umschalt + 0 zoomt auf die Auswahl (auch Knopf „Auf Auswahl zoomen“ und Kontextmenü). G („Gehe zu Nr. …“) fragt eine Positionsnummer ab – „37“ oder „K5“ für eine Kombination –, sucht erst auf dieser Etage, dann auf den übrigen, wählt das Gerät aus und zoomt hin. So findest du die Stelle, nach der ein Monteur am Telefon fragt.

Nach vielen Änderungen sind die Positionsnummern lückenhaft oder springen quer durch den Plan. „Positionsnummern neu vergeben …“ (Rechtsklick in den Plan oder auf einen Raum, im Menü „Ausgabe ▾“ oder als Knopf im leeren Eigenschaftenfeld) ordnet sie neu – nur auf deinen Befehl, nie von selbst. Zur Wahl stehen „nach Raum“ (im Raum die Wandgeräte im Uhrzeigersinn ab der ersten Tür, dann die Decke), „zeilenweise von oben links“ und „nur Lücken schließen“, für diese Etage oder alle Etagen, je ab einer Startnummer. Die Vorschau zeigt vorher, wie viele Nummern sich ändern, mit einer Tabelle alt → neu. Rahmen und Reihen bleiben zusammen, alles ist ein Rückgängig-Schritt. Bemerkungen, die eine Nummer nennen, ändert der Planer nicht mit. Und: Wer einen älteren Ausdruck in der Hand hat, findet danach andere Nummern – neu nummerieren also vor dem nächsten Planstand, nicht kurz nach der Abgabe.

Installationspunkt: getrennt oder kombiniert

Steckdose 30, Schalter 105, „Kombinieren“

Setz zuerst die Steckdose: „Steckdose Unterputz“ in der Symbolbibliothek wählen und an die Wand klicken – sie rastet ein und bekommt ihr Höhenkästchen 30. Wählst du danach den „Ausschalter“ und klickst direkt auf die Steckdose, entsteht ein Installationspunkt: Die Steckdose bleibt auf 30 cm, der Schalter sitzt auf seinen üblichen 105 cm in einem eigenen Rahmen. Im Grundriss liegen beide auf einer Achse von der Wand weg – was höher sitzt, liegt näher an der Wand. Auf der Baustelle sind das zwei Rahmen übereinander an derselben Stelle der Wand.

Willst du stattdessen die Schalter-Steckdosen-Kombination, leg das Werkzeug mit Esc ab und klick den Schalter oder die Steckdose an. (Von selbst wird nichts kombiniert oder gekippt – auch nicht, wenn du den Rahmen später an eine andere Wand ziehst.) Am Rahmen erscheint die blaue Pille „Kombinieren“ (dieselben Knöpfe stehen rechts in den Eigenschaften und im Rechtsklickmenü). Ein Klick setzt beide auf die Höhe des obersten Rahmens, hier 105 cm, nebeneinander in einen Rahmen. „Übereinander (DIN)“ staffelt sie stattdessen nach DIN 18015-3, „Trennen“ holt die Standardhöhen zurück.

Animation: Im Beispielplan wird „Steckdose Unterputz“ gewählt und an die linke Wand im Wohnzimmer geklickt (Höhe 30), dann der Ausschalter direkt auf die Steckdose gesetzt – er bekommt einen eigenen Rahmen auf 105 näher an der Wand; nach Esc wird der Schalter angeklickt und die Pille „Kombinieren“ gedrückt, worauf beide auf 105 cm in einem Rahmen nebeneinander sitzen.
Steckdose auf 30, Schalter darauf auf 105 im eigenen Rahmen – erst der Klick auf „Kombinieren“ macht die Schalter-Steckdosen-Kombination.

Symbol tauschen

Zuordnungen bleiben erhalten

Falsches Gerät gesetzt oder der Kunde will statt des Wechselschalters einen Taster? Du musst nicht löschen und neu setzen. Klick das Gerät im Plan mit der rechten Maustaste an und wähl „Symbol tauschen …“ (oder markier es und drück die Taste X; im Eigenschaftenfeld gibt es dafür den Knopf „Aus der Bibliothek tauschen …“). Über dem Plan erscheint eine Leiste, die zeigt, was erhalten bleibt: Nummer, Stromkreis mit Absicherung, Schaltung, Raum, Einbauhöhe, Rahmen und Bemerkung. Das Suchfeld der Bibliothek ist dabei schon aktiv – Begriff tippen, neues Gerät anklicken, fertig. Ein Hinweis unten im Plan bestätigt den Tausch und nennt, was nicht übernommen werden konnte.

Über das Auswahlfeld in der Leiste tauschst du auf Wunsch alle gleichen Geräte im Raum, auf der Etage oder im ganzen Projekt in einem Zug. „Eigene Höhe behalten“ lässt eine selbst eingetragene Einbauhöhe stehen, sonst bekommt das neue Gerät seine Standardhöhe. Was zum neuen Gerät nicht passt, entfällt – etwa die Schaltung, wenn aus einem Schalter ein Verbraucher wird, oder der Rahmen bei Geräten ohne Rahmen. Esc bricht ab, Strg+Z nimmt den ganzen Tausch in einem Schritt zurück.

Animation: Symbol tauschen im Steckdosenplaner – Wechselschalter Nr. 17 anklicken, Rechtsklick und „Symbol tauschen …“, die Leiste über dem Plan zeigt Nr. 17, Stromkreis 1 · B16, Schaltung a, Wohnen / Essen und 105 cm, in der Bibliothek „Taster“ suchen und anklicken, an derselben Stelle steht jetzt ein Taster mit Nummer, Stromkreis und Schaltung, der Hinweis bestätigt „1 Gerät getauscht gegen Taster“
Wechselschalter gegen Taster tauschen – Nummer, Stromkreis, Schaltung, Raum und Höhe bleiben erhalten.

Beleuchtung verteilen

sechs Verteilmuster

Mit „Beleuchtung verteilen“ in der senkrechten Leiste (Taste L) planst du Deckenleuchten nach Maß. Neben der Leiste öffnet sich ein Flyout mit den sechs Verteilmustern; die Wahl schaltet die Deckenebene in Arbeit, Wand- und Bodeninstallation werden grau. Dann ziehst du ein Lichtfeld über die Deckenfläche (bei „Freie Achse“ eine Linie). Der Magnet lässt die Kanten an den Wänden einrasten, die Umschalttaste hebt ihn für diesen Zug auf. Im Feld erscheinen grüne Fangkreuze samt Wand- und Achsmaßen. Im Eigenschaftenfeld stellst du Muster, Achse, Wandbezug (nur bei der Wandreihe), „Verteilen nach“ Abstand oder feste Anzahl je Reihe, Wandabstand, Randabstand und die Leuchte (Einbauspot oder Leuchtenauslass Decke) ein; die Häkchen darunter schalten Wandabstände, Achsmaße und die durchgehende Kette. „Leuchten auf die Punkte setzen“ legt auf jeden freien Fangpunkt eine Leuchte – vorhandene bleiben stehen, jede neue ist ein gewöhnliches Symbol mit Nummer, Schaltung und Legende.

Direkt im Plan änderst du die Werte mit ⊖/⊕ an den Maßen um je 1 cm (halten läuft weiter), ein gepacktes Fangkreuz zieht das ganze Raster mit, die gestrichelte Kante verschiebt das Feld und die Eckgriffe ändern die Größe. Sitzt schon auf jedem Kreuz eine Leuchte, packt Alt-Klick das Raster durch sie hindurch; von Hand gezogene Leuchten rasten auf die Kreuze ein, Entf löscht das gewählte Feld (die Leuchten bleiben).

Feld und Fangkreuze sind Hilfslinien und erscheinen auf keinem Ausdruck. Die Feldmaße (Wandabstand, Achsmaße) druckt der Deckenplan (Fenster „Ebenen“ → Ebenenplan „Decke“) und „Ansicht drucken“. Der Beleuchtungsplan im Druck-Arbeitsplatz zeigt dagegen die gesetzten Leuchten mit eigenen Leuchtenmaßen ab der Wand und einem Maßverzeichnis.

Übersicht der sechs Verteilmuster am selben Küchengrundriss mit gesetzten Einbauspots: 1 Wandreihe entlang der oberen Wand, 2 Umlauf rundum am Rand, 3 Raster mit drei Reihen zu je vier Spots, 4 Mittenreihe auf der Mittelachse, 5 Doppelreihe an beiden Längswänden, 6 Freie Achse mit Spots auf einer schrägen Linie.
Die sechs Verteilmuster am selben Raum – jeweils mit gesetzten Einbauspots.
  • 1Wandreihe – eine Reihe im Wandabstand zu der Kante, die du unter „Wandbezug“ wählst. Typisch für Spots vor einer Schrankwand, über der Arbeitsplatte oder als Wandfluter vor einer Bilderwand.
  • 2Umlauf – Punkte rundum im Wandabstand, die Ecken sitzen immer. Das passt für Spots am Rand eines Flurs oder Wohnraums, etwa in einer umlaufenden Deckenabhängung.
  • 3Raster – ein gleichmäßiges Punktgitter über die ganze Fläche, mindestens im Wandabstand von den Kanten. Für Büros, Praxen und größere Räume mit gleichmäßiger Grundbeleuchtung.
  • 4Mittenreihe – eine Reihe auf der Mittelachse des Feldes. Die schnellste Lösung für lange Flure, Dielen und schmale Räume.
  • 5Doppelreihe – zwei Reihen, je im Wandabstand von den Längskanten. Für Küchen (Arbeitsplatte und Kochinsel bzw. zweite Zeile), Werkstätten und Garagen mit Arbeitsplätzen an beiden Seiten.
  • 6Freie Achse – Punkte auf einer frei gezogenen Linie, auch schräg; die Eckgriffe sind hier die beiden Endpunkte. Für schräge Wände, Theken, Tresen und Treppenläufe.

Der Wandabstand gilt zunächst für alle Seiten. Jede Wand kann aber ihren eigenen haben: ⊕ und ⊖ am Wandmaß im Plan ändern nur die Wand, an der das Maß steht – beim Umlauf etwa oben 40 cm, links 60 cm. Im Eigenschaftenfeld des Lichtfelds stehen dafür „Wandabstand je Wand“ (oben, rechts, unten, links) und „Wandabstand alle Seiten“, das wieder alles gleich setzt. Wählst du eine Leuchte, stehen dort die Wände, an denen sie sitzt – bei einer Eckleuchte zwei.

Animation: Im Beispielplan wird über der leeren Küchendecke in der senkrechten Leiste „Beleuchtung verteilen“ geöffnet und im Flyout das Muster 3 „Raster“ gewählt; ein Lichtfeld wird von Wand zu Wand aufgezogen, es erscheinen acht Fangkreuze mit Wand- und Achsmaßen; im Eigenschaftenfeld wird der Abstand von 90 auf 120 cm geändert, das Raster springt auf zwei Reihen mit je drei Punkten, und „Leuchten auf die Punkte setzen“ setzt sechs Einbauspots.
Raster über der Küchendecke aufziehen, Abstand auf 120 cm stellen, „Leuchten auf die Punkte setzen“.

Türen und Fenster einzeichnen

Tasten T und W

Türen und Fenster brauchst du für die Installationszonen: Sie bestimmen, wo die senkrechten Zonen ZS-t und ZS-f liegen und wo in der Wandansicht keine Dose hin darf. Wähle in der senkrechten Leiste „Tür setzen“ (Taste T) und fahr mit der Maus über eine Raumkante – die Tür zeigt sich schon vorher als Vorschau, darunter die Maßkette mit dem Abstand zu beiden Ecken. Ein Klick setzt eine Tür mit 88,5 cm Rohbaubreite mittig an diese Stelle. Die neue Tür ist gleich gewählt: Taste A wechselt den Anschlag, der Aufschlagbogen springt auf die andere Seite. Das zählt, denn die Türzone ZS-t liegt bei einflügeligen Türen nur an der Schlossseite.

Fenster setzt du genauso mit „Fenster setzen“ (Taste W), Standardbreite 101 cm. Für eine eigene Breite drückst du an der Kante die Maustaste und ziehst längs der Wand – die Breite rastet auf die Rohbau-Richtmaße (Vielfache von 12,5 cm plus 1 cm), die Maßkette läuft live mit. Eine angeklickte Öffnung zeigt rechts Breite, Abstand ab linker Ecke, Höhe, Flügelzahl, Aufschlag und Anschlag; bei Fenstern stehen dort Höhe und Brüstung. Ziehen verschiebt die Öffnung längs der Wand, die runden Griffe an den Enden ändern die Breite.

Animation: Im Steckdosenplaner wird in der senkrechten Leiste „Tür setzen“ gewählt, beim Fahren über die obere Badkante erscheint die Tür als Vorschau mit Maßkette, ein Klick setzt 88,5 cm; Taste A wechselt den Anschlag, danach wird mit Taste W an der unteren Badkante ein 151 cm breites Fenster aufgezogen, zum Schluss stehen rechts die Eigenschaften der Tür.
Tür mit Taste T an die Kante klicken, Anschlag mit A wechseln, Fenster mit W längs der Wand ziehen – die Maßkette läuft mit.

Kombinationen, Reihen und Verknüpfen im Detail

Rahmen, Spotreihen, Schaltungen
  1. Doppeldosen und Kombinationen. Mehrfachsteckdosen gibt es nicht als eigenes Symbol — sie entstehen so, wie sie auch auf der Wand entstehen: zwei Steckdosen im Plan ineinanderziehen, und beide sitzen in einem Rahmen. Genauso lassen sich eine Steckdose, eine TV-Dose und eine Netzwerkdose zusammenlegen oder mehrere Schalter zu einer Batterie. Die Legende schreibt aus, welche Einheit an welcher Stelle sitzt. Die Umschalttaste beim Loslassen legt das Symbol einfach daneben, statt es einzureihen. Ob die Einheiten nebeneinander oder übereinander sitzen, schaltet die blaue Pille über den Schiebepfeilen des gewählten Rahmens um: Das Bild darin zeigt die Lage vor und nach dem Klick, die Höhen rechnen sich mit. Gekippt wird nur auf diesen ausdrücklichen Befehl – mit der Pille, dem Knopf ⇕/⇔ im Fenster „Kombinationen“ oder einem Klick auf den seitlichen Frontpfeil, der das Kippen in seinem Titel ansagt und danach die neuen Höhen meldet. Ziehst du einen Rahmen an eine andere Wand, dreht nur seine Front zur neuen Wand: Eine Reihe bleibt eine Reihe längs der Wand, ein Stapel bleibt ein Stapel, die Höhen bleiben, wie sie waren. Am Tablet gewinnt beim Antippen das Gerät, wenn darunter auch ein Frontpfeil liegt – so kippt kein Rahmen aus Versehen. Das Höhenkästchen einer Kombination steht immer seitlich neben dem Rahmen, auf der Zeile der Einheit, deren Höhe es nennt — nie darunter, damit klar bleibt, zu welcher Einheit die Zahl gehört. Die Reihenfolge im Rahmen lässt sich nachträglich ändern: Am gewählten Gerät sitzt ein Tauschgriff ⇅, ziehen setzt die Einheit an einen anderen Platz — die Höhe bleibt beim Platz, der Schalter, der nach oben rückt, sitzt danach auf 105. Dasselbe geht mit den Pfeilen im Fenster „Kombinationen“. Dort und in den Eigenschaften lässt sich der Rahmen auch als Ganzes verschieben, um ein Raster oder einen Zentimeter, oder eine beliebige Einheit — oben, Mitte oder unten — direkt auf eine Höhe legen; alle anderen wandern mit. Am schnellsten geht es im Plan: das Höhenkästchen „105“ auf eine andere Einheit des Stapels ziehen, sie bekommt den Wert, der Rest rückt nach. Steckdosen im selben Rahmen stoßen bündig aneinander, sobald sie auf demselben Stromkreis liegen — ihre Kontaktbalken bilden dann einen durchgehenden Strich. Liegen sie auf verschiedenen Kreisen oder steht noch keiner fest, bleibt eine Fuge dazwischen: was an zwei Sicherungen hängt, darf im Plan nicht wie ein Gerät aussehen.
  2. Reihen aus Deckenpunkten. Einbauspots, Deckenauslässe und Wandauslässe liegen selten einzeln. Ist eines dieser drei Werkzeuge gewählt, erscheint in der Werkzeugleiste das Häkchen Als Reihe. Damit fragt der nächste Klick nach Richtung, Abstand und Anzahl und setzt die ganze Flucht auf einmal. Ein Glied ziehen verschiebt die Reihe als Ganzes, und beim Verknüpfen gilt der Klick ab dem getroffenen Glied für alle folgenden — der Klick auf den ersten Spot schaltet also die ganze Reihe. Am ausgewählten Glied steht der Abstand zum Nachbarn im Plan; die Knöpfe − und + daneben stellen die Teilung der ganzen Reihe. Ohne Häkchen bleibt alles wie bisher: ein Klick, ein Symbol.
  3. Verknüpfen. Über „Verknüpfen“ erst den Schalter anklicken, dann die Leuchte, den Wandauslass oder die schaltbare Steckdose, die er einschaltet. Damit steht im Plan, welcher Schalter was tut.
  4. Drucken. „Drucken …“ öffnet den Druck-Arbeitsplatz: links hakst du an, was aufs Papier soll, oder wählst eine Vorlage — Kunde, Architekt, Monteur, Komplett, Nur Pläne —, rechts steht die Vorschau mit Plänen im Normmaßstab auf A4 bis A0, Schriftfeld und durchgehenden Blattnummern. Beleuchtung, Kamerablickrichtungen, Küche, Wandansichten und Raumbuch erhalten eigene Blätter, wenn passende Inhalte vorhanden sind; dazu Positionsverzeichnis, Kombinationen, Schaltungen, Stückliste und Stromkreise. Firma, Logo und Projektangaben für den Plankopf trägst du unter „Ausgabe ▾ → Plankopf und Projektdaten …“ ein; „Drucken / PDF speichern“ öffnet den Browserdruck. Als PDF geht es am schnellsten über den Knopf „Als PDF speichern“ oben in der Leiste. Für eine schnelle Weitergabe gibt es unter „Ausgabe ▾“ das Bild der Etage als PNG, den Plan als DXF und Stückliste und Stromkreisliste als CSV.

Außenbereich planen

Lageplan, Fassade, Wallbox, Erdkabel

Für Garage, Carport, Stellplatz und Garten gibt es einen eigenen Plan: den Außenbereich. Klick auf „+ Etage“ und wähle als Art „Außenbereich / Lageplan“. Danach fragt der Planer nach der Grundlage. Ohne Vorlage trägst du Breite und Tiefe des Grundstücks in Metern ein, dazu einen Rand – das Werkzeug legt ein leeres Blatt mit festem Maßstab an und zeichnet die Grundstücksgrenze gleich ein. Mit Vorlage lädst du den Lageplan aus dem Bauantrag als PDF, Bild oder DXF und misst wie beim Grundriss eine bemaßte Strecke, etwa eine Grundstücksseite. Der Lageplan wird danach auf den Planmaßstab umgerechnet (Vorgabe 1 : 200, wählbar 1 : 100, 1 : 200, 1 : 250, 1 : 500), damit die Zeichen im Druck so groß werden wie im Grundriss. Die Nordrichtung steht als Nordpfeil auf dem Blatt; Maßstab und Nordrichtung änderst du unter „Lageplan einstellen …“ im Feld Eigenschaften.

Gebäude und Flächen ziehst du wie Räume als Rechteck (R) oder Vieleck (P) auf und wählst die Flächenart: Grundstück, Wohnhaus, Garage, Carport, Gartenhaus, Einfahrt, Stellplatz, Terrasse, Weg oder „Sonstige Fläche“ mit eigenem Namen, etwa Pool oder Müllplatz. Schneller geht es mit „Fläche per Maß …“: Breite, Tiefe, Abstand zur linken und oberen Grundstückskante und eine Drehung in Grad. Im Plan steht die Grundstücksgrenze als dicke Strich-Punkt-Linie, das Wohnhaus schraffiert, Garage und Gartenhaus grau, der Carport gestrichelt mit Pfosten, Einfahrt, Weg und Stellplatz mit Punktraster – Stellplätze mit Trennlinien alle 2,50 m.

Die Palette zeigt auf dem Außenbereich zuerst die Gruppe „Außenanlagen“: Wallbox, Ladesäule, Steckdose IP44, Gartensteckdosensäule, Außenwandleuchte, Bewegungsmelder, Poller- und Mastleuchte, Staberder, Erdungsfahne, Kabelzugschacht, Hausanschlusskasten, Hauseinführung, Außenverteiler und mehr. Wandgeräte legen sich mit der Rückseite an die Außenwand des nächsten Gebäudes, auch an schräg stehende; in Garage, Carport und Gartenhaus rasten sie an der Innenwand ein. Umschalt bzw. „Fang aus“ setzt frei. Zeichen, die DIN EN 60617 nicht kennt (etwa Ladesäule oder Kabelzugschacht), tragen in der Legende ein Sternchen.

Erdkabel zeichnest du mit dem Werkzeug Leitung (Taste N) – auf dem Außenbereich ist „Erdkabel“ vorgewählt. Klick von Gerät zu Gerät, ein Kabelzugschacht dazwischen ist ein Zwischenpunkt. Im Eigenschaftenfeld stehen Kabeltyp, Verlegetiefe (Vorschlag 0,60 m im Garten, 0,80 m unter Einfahrt und Stellplatz) und Schutzrohr mit Nennweite. Die Trasse ist die Länge des Kabelgrabens aus dem Plan; die Kabellänge rechnet die Hochführung an jedem Gerät (Verlegetiefe plus Gerätehöhe) und den Zuschlag dazu. Im Plan steht an der Linie zum Beispiel „T1 · NYY-J 5×10 · Tiefe 0,60 m · SR DN 50 · Trasse 19,2 m“; die Kabellänge steht im Eigenschaftenfeld und im Trassenverzeichnis.

Gedruckt wird der Außenbereich als eigenes Blatt „Lageplan Außenanlagen“ mit Maßstabsleiste, Nordpfeil und Legende der Flächen, dazu auf Wunsch das Trassenverzeichnis mit allen Erdkabeln, Längen, Tiefen und Schutzrohren. Beides steht im Druck-Arbeitsplatz unter dem Namen des Außenbereichs.

Animation: Im Beispielplan über „+ Etage“ die Art „Außenbereich / Lageplan“ wählen, ohne Vorlage ein Grundstück 24 × 30 m mit 4 m Rand, Maßstab 1 : 200 und Nordrichtung 20° anlegen, „Hausumriss aus Geschoss übernehmen …“ und das Wohnhaus am Kreuz an seine Stelle ziehen, Garage und Einfahrt als Rechteck aufziehen, Wallbox an die Garagenwand und Hauseinführung an die Hauswand setzen, mit dem Werkzeug Leitung „im Schutzrohr“ und NYY-J 5×10 wählen und das Erdkabel von der Hauseinführung zur Wallbox ziehen – an der Linie steht „T1 · NYY-J 5×10 · Tiefe 0,60 m · SR DN 50 · Trasse 21,8 m“; zum Schluss im Druck-Arbeitsplatz das Blatt „Lageplan Außenanlagen“
Außenbereich ohne Vorlage: Grundstück per Maß, Hausumriss aus dem Erdgeschoss, Garage und Einfahrt, Wallbox, Erdkabel im Schutzrohr mit Trassenlänge – und das Blatt „Lageplan Außenanlagen“.

Außensteckdosen, Leuchten und Kameras direkt im Grundriss. Für Geräte an der Fassade brauchst du keine eigene Etage. Zieh im Grundriss mit „Polygonraum“ (Taste P) oder „Raum aufziehen“ eine Linie um das ganze Haus und wähle als Raumtyp „Außenbereich (Fassade)“. Der Planer fragt dann, ob die Linie auf der Außenkante der Außenwand liegt oder innen an der Wand entlang – im zweiten Fall trägst du die Wandstärke ein. Damit ist der Raum umgeklappt: Alles außerhalb der Linie ist Außenbereich. Steckdosen, Schalter, Leuchten und Kameras rasten außen an der Fassade ein, zeigen nach draußen und drehen sich an schrägen Kanten mit. Türen und Fenster werden berücksichtigt: Fiele ein Gerät in seiner Höhe in eine Öffnung, rückt es daneben (10 cm Abstand). Eine Steckdose auf 30 cm darf unter das Fenster, ein Schalter auf 105 cm nicht. Mit gedrückter Umschalttaste setzt du frei. Die Geräte gehören im Raumbuch und in den Listen zum Außenbereich; innen ändert sich nichts. Die Wandstärke änderst du später unter „Raum bearbeiten“ als „Abstand Linie → Fassade“.

Stromkreise und Leitungen

Stromkreise und Verteiler anlegen

Absicherung, RCD, Leitung, Verlegeart

Im Block „Stromkreise“ der rechten Spalte legst du die Kreise an. Der Dialog nimmt auf, was ins Stromkreisverzeichnis gehört: Nummer, Bezeichnung, Verteiler, Außenleiter (L1, L2, L3 oder Drehstrom), Absicherung (mit Vorschlagsliste, etwa B16), RCD bzw. FI, Leitungstyp (NYM-J, NYY-J, H07V-U …), Adern, Querschnitt, Verlegeart nach DIN VDE 0298-4 (A1 bis G) und Länge in Metern, dazu die Farbe im Plan. Lässt du die Länge leer, nimmt der Planer die Summe der gezeichneten Leitungen dieses Kreises – aber nur, wenn jedes Gerät des Kreises an einer seiner Leitungen hängt (ein Rahmen zählt ganz). Dann zeigt das Feld den Wert als Platzhalter, und das Verzeichnis kennzeichnet ihn mit „≈“. Fehlen noch Anschlüsse, heißt die Länge „offen“, etwa „Länge offen (1 von 29 Geräten an Leitungen, 2,3 m gezeichnet)“ – so wird aus einem halb gezeichneten Kreis keine zu kurze Länge. Liste, CSV und gedrucktes Stromkreisverzeichnis zeigen „offen“ ebenso. Ältere Pläne mit einer Leitungsangabe wie „NYM-J 3x1,5“ werden beim Öffnen in Typ, Adern und Querschnitt zerlegt.

Solange du keinen eigenen Verteiler anlegst, hängen alle Kreise an einem Verteiler „UV“. Unter der Kreisliste legst du weitere an, etwa UV-EG und UV-OG, mit Name und Einbauort; jeder Kreis wählt seinen Verteiler. Wird ein Verteiler gelöscht, gehen seine Kreise nach Rückfrage an den ersten zurück. Unter jedem Kreis steht eine Zusatzzeile mit Verteiler, FI, Außenleiter, Leitung, Verlegeart und Länge; fehlt die Absicherung, steht es dort. Im Druck gruppiert das Stromkreisverzeichnis nach Verteilern, mit Verteilerbelegung. „Ausgabe ▾ → Stromkreisliste (CSV für Excel)“ gibt dieselben Angaben als Tabelle aus.

Die Geräte ordnest du wie gewohnt zu: im Eigenschaftenfeld, per Rechtsklick oder für viele auf einmal über „Gemeinsam ändern“. Der Planer rechnet keine Querschnitte und prüft keine Schutzmaßnahmen – Absicherung, Querschnitt und Verlegeart bestimmst du, etwa mit dem Leitungsrechner.

Leitungen zeichnen und Längen ermitteln

Taste N, Stricharten, Rechenweg

Das Werkzeug („Leitung zeichnen“, Taste N) sitzt in der senkrechten Leiste nach „Verknüpfen“. Klick auf ein Gerät setzt den ersten Punkt, jeder weitere Klick einen Knick. Die Punkte rasten an Geräten ein (in einem Rahmen an der Rahmenmitte), sonst an Wandkanten; eine fast gerade Strecke wird waagerecht oder senkrecht. Mit Umschalt bzw. „Fang aus“ geht es streng waagerecht oder senkrecht vom letzten Punkt, ohne Fang. Fertig ist die Leitung mit Doppelklick, Eingabe, einem Klick auf den letzten Punkt oder Rechtsklick. Die Rücktaste nimmt den letzten Punkt zurück, Esc verwirft den angefangenen Zug, ein zweites Esc legt das Werkzeug ab. Der Schwebepunkt zeigt, woran er fängt (Kreis = Gerät, Quadrat = Wand, Kreuz = frei), daneben steht die Länge der Strecke. Ziehen auf freier Fläche verschiebt den Ausschnitt.

Eine neue Leitung übernimmt den Stromkreis des ersten Geräts, das sie berührt, oder den, den du im Eigenschaftenfeld des Werkzeugs vorgibst – dort auch Leitungstyp und Verlegung. Eine fertige Leitung klickst du an: Punkte ziehen, das + in der Mitte einer Strecke ziehen setzt einen neuen Punkt, Doppelklick auf einen Punkt löscht ihn, Entf löscht die Leitung. Verschiebst du ein Gerät, folgt der Leitungspunkt daran. Den Stromkreis einer Leitung änderst nur du an der Leitung selbst – bekommt ein Gerät später einen anderen Kreis, bleibt die Leitung bei ihrem. Im Eigenschaftenfeld stehen Stromkreis, Leitungstyp (leer = der des Stromkreises), Verlegung, ein fester Zuschlag in cm und der Rechenweg der Länge.

Die Länge rechnet der Planer so: Strecke im Maßstab plus Steigungen plus Zuschlag, auf 0,1 m aufgerundet. Steigung heißt der Weg zwischen Gerätehöhe und Leitungsweg an jedem berührten Gerät – ein Endgerät zählt einmal, ein Gerät mitten im Zug zweimal (hin und zurück). Bei Unterputz und Aufputz liegt der Leitungsweg 30 cm unter der Decke (Vorzugsmaß der Zone ZW-o, einstellbar), bei „in der Decke“ an der Decke, bei „im Boden“ im Boden, im Kanal auf Gerätehöhe. Die Raumhöhe kommt aus Raum oder Etage, sonst 2,50 m. Der Zuschlag beträgt projektweit 10 % (einstellbar). Beispiel: Zwei Steckdosen auf 30 cm in einem 2,50 m hohen Raum bekommen je 1,90 m Steigung. Die Längen fließen in die Stückliste und in den Stromkreis – dort als „≈“, sobald alle Geräte des Kreises angebunden sind, sonst als „offen“. Sie sind ein Planungswert für Materialbedarf und eine erste Abschätzung, kein Aufmaß: Reserven am Verteiler und an Abzweigdosen sowie Steigleitungen zwischen Etagen (nur als fester Zuschlag) planst du selbst ein.

VerlegungStrich im PlanLeitungsweg für die Steigung
Unterputz (Installationszone)durchgezogen30 cm unter der Decke
Aufputzgestrichelt30 cm unter der Decke
Kabelkanal / BrüstungskanalDoppellinieauf Gerätehöhe, keine Steigung
In oder über der Deckestrichpunktiertan der Decke
Im Boden / Estrichgepunktetim Boden

Die Stricharten sind eine Festlegung dieses Planers, keine Normangabe – deshalb steht ihre Legende auf jedem Planblatt mit Leitungen. Die Beschriftung, etwa „SK 2 · NYM-J 3×2,5 · 9,9 m“ (im Werkzeugfeld abschaltbar), sucht sich selbst einen freien Platz an einer ausreichend langen Strecke – nicht über Geräten, Höhenkästchen, Raumnamen oder anderen Leitungstexten und nicht in der Wand; ist es eng, steht nur die Kurzform „SK 2“. Leitungen liegen unter den übrigen Planinhalten, ein Höhenkästchen unterbricht den Strich. Im Ebenen-Fenster gibt es die Ebene „Leitungen“ mit Auge und Schloss; anders als bei den übrigen Ebenen wirkt ihr Auge auch auf den Druck, zusätzlich schaltet „Mitdrucken“ im Werkzeugfeld die Leitungen für den Ausdruck ab. Installations-, Montage- und Ebenenplan zeigen sie, Beleuchtungs- und Kameraplan, Küchendetail und Deckblatt nicht.

Stromkreis hervorheben

Taste H

Sind die Geräte ihren Stromkreisen zugeordnet, prüfst du die Aufteilung direkt im Plan: In der rechten Spalte das Fenster „Stromkreise“ aufklappen und beim gewünschten Kreis auf das Auge klicken. Seine Geräte bekommen einen Ring in der Kreisfarbe, alles andere tritt blass zurück. Über dem Plan erscheint eine Leiste mit Nummer, Name, Absicherung, Leitung und der Zahl der Geräte; mit ‹ und › blätterst du von Kreis zu Kreis, „Einpassen“ zoomt auf die Geräte des Kreises mit etwas Luft zu den Wänden. Ohne Maus geht es mit der Taste H: Ist ein Gerät gewählt, hebt sie seinen Kreis hervor, sonst blättert sie durch alle Kreise.

Am Ende der Liste steht „Ohne Stromkreis“: Das Auge dort zeigt alles, was noch keinem Kreis zugeordnet ist – so fällt eine vergessene Dose auf, bevor der Plan auf die Baustelle geht. Esc oder das × in der Leiste beendet die Hervorhebung. Sie gilt nur für die Ansicht, gespeichert oder gedruckt wird sie nicht.

Animation: Stromkreis hervorheben im Steckdosenplaner – Fenster Stromkreise aufklappen, Auge bei Kreis 2 anklicken, die Steckdosen des Kreises bekommen einen Ring und der Rest wird blass, mit › weiter zu Kreis 3, Einpassen zoomt auf die Küche, danach zeigt „Ohne Stromkreis“ die noch nicht zugeordneten Geräte, Esc beendet die Hervorhebung
Auge beim Stromkreis – seine Geräte bekommen einen Ring, der Rest tritt zurück; › blättert, „Einpassen“ zoomt, „Ohne Stromkreis“ findet Vergessenes.

Prüfen und darstellen

Prüfung vor der Abgabe

Fehler und Hinweise, Klick springt hin

Bevor ein Plan hinausgeht: „Ausgabe ▾ → Prüfung vor der Abgabe …“. Das Fenster listet, was fehlt oder nicht zusammenpasst, Fehler zuerst, dann Hinweise, nach Art gruppiert. Ein Klick auf einen Eintrag springt zur Stelle: Der Planer wechselt die Etage, wählt das Gerät und zeigt es mittig, öffnet den Raum im Raumbuch, den Stromkreis im Dialog oder den Block mit dem Plankopf. Die Prüfung selbst ändert nichts am Plan.

  • Fehler – Maßstab fehlt; doppelte Positionsnummern auf einer Etage; kein Bauvorhaben im Plankopf; Stromkreis ohne Absicherung; doppelte Stromkreisnummer; Steckdosen, Leuchten oder Festanschlüsse ohne Stromkreis.
  • Hinweise – Schätzmaßstab; Lücken im Plankopf (Firma, Projektadresse, Bauherr, Bearbeiter, Planstatus); keine Stromkreise angelegt; Kreise ohne Geräte oder ohne Leitung; Schalter ohne Funktion und Verbraucher, die kein Schalter schaltet; leere Räume; Geräte ohne Raum oder außerhalb aller Räume; Schalter und Bodengeräte ohne Stromkreis; Leitungen ohne Stromkreis; Revisionswolken, die noch im Plan stehen; Etagen ohne Grundriss. Außengeräte (Außenleuchte, Wallbox, Außeneinheit der Wärmepumpe …), Klingeltaster, Handtuchheizkörper und ähnliche Geräte lösen keine unpassenden Hinweise mehr aus.
  • Fachliche Hinweise – gerechnet nur mit den eingetragenen Werten: Leistung eines Geräts größer als die Absicherung (etwa „21 kW“ in der Bemerkung am Durchlauferhitzer an 3 × B16; ohne Angabe nennt der Planer übliche Werte für Durchlauferhitzer und Herd; Ladeeinrichtungen wie die Wallbox prüft der Planer nicht); Absicherung größer als die Belastbarkeit der Leitung nach DIN VDE 0298-4 (Kupfer, PVC, 30 °C, ohne Häufung; Fehler erst ab 15 % darüber bei eingetragener Verlegeart), B16 auf 1,5 mm² für Steckdosen; Steckdosenkreis bis 32 A ohne eingetragenen FI/RCD (DIN VDE 0100-410); Kreis mit Gerät im Bad ohne FI/RCD (DIN VDE 0100-701); Steckdose oder Schalter näher als 60 cm an Wanne oder Dusche – nur, wenn Wanne oder Dusche als Zeichnung mit Text im Plan steht oder die Bemerkung sie nennt. Jeder dieser Einträge endet mit „bitte durch die Elektrofachkraft prüfen“.

Der Druck-Arbeitsplatz zeigt die Zahl der Fehler und Hinweise oben mit dem Knopf „Prüfung öffnen“. Die Prüfung findet Lücken und Widersprüche im Plan und nennt Stellen, die sich eine Elektrofachkraft ansehen sollte. Sie rechnet ohne Häufung, Umgebungstemperatur und Herstellerangaben, prüft keinen Spannungsfall und ist kein Normurteil – ob die Planung fachlich stimmt, beurteilt weiter die Elektrofachkraft.

Installationszonen und Wandansicht

DIN 18015-3

Unter „Anzeige und Ausdruck“ schaltet das Häkchen „Installationszonen“ die senkrechten Zonen nach DIN 18015-3:2016-09 als Band in den Plan: ZS-e an den Raumecken, ZS-f beidseits der Fenster, ZS-t an der Schlossseite der Türen. Die waagerechten Zonen zeigt die Wandansicht – ein Rechtsklick auf den Raum, dann „Wandansicht mit Installationszonen“ (oder der Knopf im Fenster „Räume“). Sie wickelt jede Wand maßstäblich ab, mit Türen, Fenstern und lichter Raumhöhe: ZW-o und ZW-u immer, ZW-m (100–130 cm) nur an Wänden, vor denen Arbeitsflächen-Geräte stehen. In der Küche erkennt der Planer das an Wand 1 an den Steckdosen über der Arbeitsplatte auf 115 cm und an Wand 2 an Herd und Dunstabzug. Unter jeder Wand steht die Tabelle mit Höhe, Zone und dem Maß zur näheren Ecke – ab linker oder ab rechter Ecke, so wie der Monteur misst.

Sitzt ein Gerät in keiner Zone, nennt die Ansicht die Leitungsführung: eine senkrechte Stichleitung aus der nächsten waagerechten Zone, von oben oder von unten gleichwertig, nie schräg. Eine Kombination zählt dabei als ein Rahmen – in der Diele etwa die Schalterkombination K6 mit 105 / 98 / 91 cm, die per Stich aus ZW-o oder ZW-u angefahren wird. Über die Reiter springst du von Wand zu Wand, oben rechts wechselst du den Raum. Die Ansicht liefert Richtwerte zum Planen, keine Prüfung; auf Wunsch kommt sie als Druckblatt ins Planpaket.

Animation: Im Steckdosenplaner wird unter „Anzeige und Ausdruck“ das Häkchen Installationszonen gesetzt, im Plan erscheinen die Zonenbänder; ein Rechtsklick auf die Küche öffnet über das Kontextmenü die Wandansicht, Wand 1 zeigt ZW-m mit drei Steckdosen auf 115 cm und die Maßtabelle ab linker und rechter Ecke, Wand 2 Herd und Dunstabzug, danach zeigt Wand 4 der Diele die Schalterkombination K6 als ein Rahmen mit dem Hinweis auf die senkrechte Stichleitung von oben oder unten.
Zonenband im Plan, dann die Wandansicht der Küche – ZW-m vor der Arbeitsplatte, Maße ab der näheren Ecke; in der Diele die Kombination als ein Rahmen mit Stichleitung von oben oder unten.

Raumbuch

Datenblatt je Raum

In der rechten Spalte den Block „Raumbuch“ aufklappen: Dort steht jeder Raum der Etage mit Fläche, Zahl der Geräte und einer Ampel für den Abgleich mit den Ausstattungs-Richtwerten. Ein Klick auf den Raum öffnet sein Datenblatt – oben Raumtyp, Fläche, Umfang und Geräteanzahl, darunter Steckdosen, Kommunikation und Lichtauslässe gegen die Richtwerte der gewählten Ausstattungsstufe, dann die Geräte nach Typ mit Anzahl, Höhe über OKFF und Positionsnummern. Es folgen die Stromkreise und Schaltungen des Raums und unter „Offen“ alles, was noch fehlt, etwa Geräte ohne Stromkreis oder zu wenige Steckdosen. Mit ‹ und › (oder den Pfeiltasten) blätterst du durch die Räume, ohne das Fenster zu schließen.

Ins Feld „Notiz zum Raum“ schreibst du, was nicht im Plan steht: Kundenwunsch, Möblierung, Besonderheiten der Wand. Die Notiz wird mit dem Plan gespeichert und erscheint im gedruckten Raumbuch. „Raumbuch drucken“ gibt alle Datenblätter aus, das Häkchen „Im Planpaket mitdrucken“ nimmt sie ins Planpaket auf.

Animation: Raumbuch im Steckdosenplaner – Block Raumbuch aufklappen, Küche anklicken, das Datenblatt zeigt Kennwerte, Ampeln und die Geräte-Tabelle, mit › weiter zur Diele, in die Notiz „Bewegungsmelder gewünscht“ tippen und das Fenster schließen
Raumbuch – Datenblatt je Raum mit Kennwerten, Ampeln, Geräten und eigener Notiz.

Bildansicht für das Kundengespräch

Taste D

Gearbeitet wird mit den Schaltzeichen nach DIN EN 60617. Für das Gespräch mit dem Kunden gibt es die Bildansicht: Klick in der oberen Leiste auf den Umschalter „Schaltzeichen · Bild“ auf die Hälfte „Bild“, und jedes Gerät erscheint so, wie es später an der Wand sitzt – Steckdose, Schalter, Leuchte, Herd- oder Geräteanschluss als kleines Gerätebild. Das Bild dreht sich mit der Wand wie das Schaltzeichen, die Löcher der Steckdose und die Wippen liegen also parallel zur Wand. Nummern, Kürzel, Höhen und Rahmen bleiben stehen, an der Planung selbst ändert sich nichts.

Mit der Taste D schaltest du ohne Maus hin und her. Die Einstellung gilt für Plan, Bibliothek, Legende, Wandansicht, PNG und Ausdruck und wird mit dem Projekt gespeichert; du findest sie auch unter „Anzeige und Ausdruck“ im Feld „Symboldarstellung“. Für die Ausführung auf der Baustelle druckst du wieder mit Schaltzeichen.

Animation: Bildansicht im Steckdosenplaner – im Beispielplan wird oben auf „Bild“ geklickt, alle Schaltzeichen werden zu Gerätebildern (Steckdosen, Schalter, Leuchten, Küchengeräte), die Ansicht zoomt in Küche und Diele, danach schaltet die Taste D zurück auf die Schaltzeichen
Mit einem Klick von den Schaltzeichen zur Bildansicht für den Kunden – und mit der Taste D zurück.

Plan bereinigen

Maßketten abdecken, Taste U

Der Grundriss vom Architekten bringt Maßketten, Schriftfelder, Schnittlinien und Möbel mit, die im Elektroplan nur stören. Wähl in der senkrechten Leiste den Radiergummi „Plan bereinigen“ (Taste U) und zieh ein Rechteck über das, was weg soll – etwa die Maßkette unter dem Grundriss. Ein weißes Rechteck ohne Rand deckt sie ab, am Bildschirm wie im Ausdruck. Symbole, Räume, Maße, Türen und Fenster bleiben obenauf. Reicht das Rechteck nicht ganz, zieh es an einem der acht Griffe nach; Entf löscht es, Strg/Cmd + D dupliziert es.

„Alles außerhalb abdecken“ im Eigenschaftenfeld legt in einem Zug vier Rechtecke rund um alle Raumflächen der Etage. Wie viel vom Grundriss rundherum sichtbar bleibt, stellst du darüber unter „Rand um die Räume“ ein (Vorgabe 30 cm) – genug, damit die Außenwände stehen bleiben. Mit „Werkzeug beenden“ oder Esc bist du zurück in der Auswahl und siehst den sauberen Plan.

Animation: Im Beispielplan wird in der senkrechten Leiste das Werkzeug „Plan bereinigen“ gewählt, ein weißes Rechteck über die Maßkette 9,60 m unter dem Grundriss gezogen und am rechten Griff verlängert, danach „Alles außerhalb abdecken“ geklickt; nach „Werkzeug beenden“ ist der Plan ohne Maßkette und Planbeschriftung.
Maßkette und Beschriftung des Grundrisses mit weißen Rechtecken abdecken – oder alles außerhalb der Räume mit einem Klick.

Zeichnen und markieren

Rechteck, Kreis, Pfeil, Text – Taste Z

Mit dem Stift in der senkrechten Leiste (Taste Z) markierst du Stellen im Plan, etwa für die Abstimmung mit dem Bauherrn, dem Monteur oder dem Architekten. Neben der Leiste öffnet sich ein Flyout mit den Formen Rechteck, Ellipse/Kreis, Revisionswolke, Pfeil, Linie, Freihand und Text (Tasten 1–7). Form wählen und im Plan aufziehen; mit gedrückter Umschalttaste werden daraus Quadrat oder Kreis, Linie und Pfeil rasten in 45°-Schritten ein. Bei „Text“ klickst du an die Stelle, schreibst die Notiz und bestätigst mit Eingabe (Umschalt + Eingabe für eine neue Zeile). Farbe (Rot, Blau, Grün, Orange, Schwarz), Strichstärke (dünn 0,25 mm, mittel 0,5 mm, dick 0,8 mm im Ausdruck), Schriftgröße und eine halbtransparente Füllung stellst du im Eigenschaftenfeld ein – sie gelten für die nächste Form, eine angeklickte Form ändert sich sofort.

Eine gezeichnete Form klickst du an und verschiebst sie; an den Griffen änderst du die Größe, bei Linie und Pfeil die beiden Endpunkte. Strg/Cmd + D dupliziert, Entf löscht, die Pfeiltasten schieben fein, ein Doppelklick auf eine Notiz bearbeitet den Text. Mit Esc oder „Werkzeug beenden“ bist du zurück in der Auswahl; dort fasst du eine Form an ihrem Strich an. Alle Formen liegen auf der eigenen Ebene „Zeichnungen“, die du im Ebenen-Menü ausblenden oder sperren kannst. Sie werden je Etage gespeichert und erscheinen im Ausdruck und im PNG mit den eingestellten Strichstärken.

TasteFormWofür
1RechteckBereich markieren, etwa eine Gerätegruppe oder eine Wand; Umschalttaste = Quadrat
2Ellipse / Kreiseinzelnes Gerät oder Punkt einkreisen; Umschalttaste = Kreis
3Revisionswolkegeänderte Stelle kennzeichnen, wie in Ausführungsplänen üblich
4Pfeilauf ein Gerät oder eine Stelle zeigen; Umschalttaste = 45°-Schritte
5LinieTrasse, Bezug oder Trennlinie andeuten
6Freihandfreie Skizze – wird beim Zeichnen geglättet
7Textkurze Notiz, wahlweise mit weißem Kasten; Doppelklick bearbeitet

Bearbeiten: Form anklicken (im Auswahlwerkzeug am Strich), ziehen verschiebt, Griffe ändern die Größe, Strg/Cmd + D dupliziert, Entf löscht, Pfeiltasten schieben fein. Farbe, Strichstärke, Füllung und Schriftgröße stehen im Eigenschaftenfeld und per Rechtsklick. Alles liegt auf der Ebene „Zeichnungen“ – im Ebenen-Fenster aus- oder abschließbar.

Animation: Im Beispielplan wird in der senkrechten Leiste der Zeichenstift gewählt, ein rotes Rechteck um die zwei Steckdosen über der Arbeitsplatte der Küche aufgezogen, über das Flyout ein Pfeil auf den Herdanschluss gezogen und die Notiz „Herd prüfen“ geschrieben; danach wird das Rechteck angeklickt, im Eigenschaftenfeld auf Blau gestellt und das Werkzeug mit Esc beendet.
Markieren mit Rechteck, Pfeil und Text – saubere Formen statt Freihandstrichen, Farbe nachträglich ändern.

Ausgabe

Drucken im Druck-Arbeitsplatz

Blätter wählen, Vorlagen, Strg+P

„Als PDF speichern“ oder „Drucken …“ in der Kopfzeile oder Strg + P (am Mac Cmd + P) öffnet den Druck-Arbeitsplatz. Links steht unter „Was kommt aufs Papier?“ alles, was das Projekt hergibt – Deckblatt, Zeichenerklärung, je Etage Installations-, Montage-, Beleuchtungs- und Kameraplan, Planübersicht, Positionsverzeichnis und Kombinationen, dazu Küchenpaket, Raumbuch, Wandansichten je Raum, die Verzeichnisse und auf Wunsch die Ebenenpläne. Was es im Plan nicht gibt, etwa ein Kameraplan ohne Kameras, steht grau mit dem Grund daneben. Rechts siehst du die Vorschau mit Schriftfeld und „Blatt x von y“ über den ganzen Plansatz.

Die Vorlagen setzen die Auswahl mit einem Klick: „Kunde“ zur Freigabe (Deckblatt, Zeichenerklärung, Installations- und Beleuchtungsplan, Positionsverzeichnis, Raumbuch, Stückliste), „Architekt“ (Deckblatt, Zeichenerklärung, Pläne, Positionsverzeichnis, Wandansichten), „Monteur“ für die Baustelle (Zeichenerklärung, Pläne mit Montageplan, Küche, Wandansichten und alle Verzeichnisse bis zum Stromkreisverzeichnis), „Komplett“ und „Nur Pläne“. Kunde und Architekt bekommen so die Zeichen und die Stromkreise mit Bezeichnung (beides steht in der Zeichenerklärung), aber nicht das technische Stromkreisverzeichnis; jeder Verweis auf einem Planblatt zeigt auf ein Blatt, das im Plansatz auch enthalten ist. Danach passt du einzelne Häkchen an, zum Beispiel ohne die Wandansichten des Bads. Die Vorschau baut sich kurz neu auf, oben stehen die neue Blattzahl, die Formate („27 Blätter · 16 × A4 hoch, 10 × A3 quer …“) und „eigene Auswahl“. Jede angehakte Zeile nennt ihre Blätter („Bl. 12–15“) – ein Klick darauf springt in der Vorschau zu diesem Blatt. Die Auswahl bleibt im Plan gespeichert. Format und Maßstab stellst du darunter unter „Blatt und Maßstab“ ein (nächstes Thema). Oben meldet der Arbeitsplatz fehlende Angaben im Plankopf und die Zahl der Fehler aus der Prüfung vor der Abgabe.

„Drucken / PDF speichern“ öffnet den Browserdruck – kamst du über „Als PDF speichern“, heißt der Knopf „Als PDF speichern …“, und daneben steht, was im Druckdialog zu wählen ist: als Ziel „Als PDF speichern“ (am Mac „PDF“ → „Als PDF sichern“, am iPhone und iPad „Teilen“ → „In Dateien sichern“). Dort das Papierformat lassen, wie der Plansatz es vorgibt, Skalierung 100 % (nicht „an Seite anpassen“), Ränder „Keine“ oder „Standard“; Kopf- und Fußzeilen des Browsers entfallen von selbst. Pläne in A3 quer und Listen in A4 hoch landen so zusammen in einem PDF. Für den Plotter oder die Druckerei speicherst du als PDF – das Blatt trägt sein Format und seinen Maßstab im Schriftfeld. Wählst du im Browsermenü „Drucken“, ohne den Arbeitsplatz zu öffnen, kommt die aktuelle Etage als Planblatt. Für den Austausch mit CAD gibt es außerdem „Ausgabe ▾ → Elektroplan als DXF (CAD) …“ (siehe DXF).

Animation: Im Beispielplan auf „Als PDF speichern“ in der Leiste klicken – der Druck-Arbeitsplatz öffnet mit 26 Blättern und Deckblatt in der Vorschau, der Startknopf heißt „Als PDF speichern …“ und daneben steht „Im Druckdialog ‚Als PDF speichern‘ wählen“; Vorlage „Monteur“ anklicken, die Blattzahl sinkt auf 22, Klick auf „Bl. 2“ beim Installationsplan springt in der Vorschau zum Planblatt, zum Schluss der Zeiger auf „Als PDF speichern …“
„Als PDF speichern“ öffnet den Druck-Arbeitsplatz – Vorlage „Monteur“ wählen, Blattzahl und Vorschau passen sich an, „Bl. 2“ springt zum Planblatt; „Als PDF speichern …“ öffnet dann den Druckdialog des Browsers.

Blattformat, Maßstab und Schriftfeld

A4 bis A0, 1:50 oder 1:100

Die Pläne kommen auf Zeichnungsblätter im DIN-Format: A4 bis A0, hoch oder quer, mit Heftrand 20 mm links, Rahmen, Mittenmarken und ab A3 Faltmarken zum Falten auf A4. Im Druck-Arbeitsplatz stellst du unter „Blatt und Maßstab“ Format, Ausrichtung und Maßstab der Pläne ein – oder lässt „automatisch“. Dann nimmt der Planer den größten passenden Normmaßstab (Pläne 1:50, sonst 1:100, sonst 1:200; Küchendetail 1:20 oder 1:25) und dazu das kleinste Format, auf das der Plan in diesem Maßstab passt. Getrennt einstellbar sind das Format der Listen (A4 hoch oder A3 hoch) und der Wandansichten (A4, A3 oder A2 quer). Vorgabe: Pläne A3 in 1:50 (quer, sonst hoch), Listen A4 hoch. Die Auswahl „Ausschnitt“ legt fest, was aufs Blatt muss: „nur Planungsbereich“ (Vorgabe) nimmt Räume, Geräte, Maße, Öffnungen, Leitungen und Zeichnungen mit etwas Rand – der Zeichnungsrand und das Schriftfeld eines Architektenplans zählen dann nicht mit, und oft reicht ein kleineres Format. „Ganzes Grundrissbild“ druckt das vollständige Bild.

Maßstabsgetreu heißt: 1 m im Grundriss sind bei 1:50 auf dem Papier 20 mm, bei 1:100 10 mm. Das stimmt so genau wie der Maßstab, den du im Planer festgelegt hast, und nur, wenn der Browser mit 100 % druckt. Mit einem Maßstab aus der DXF oder an einer langen bemaßten Strecke ist das verlässlich; ein Schätzmaßstab aus der Raumfläche steht als Vermerk auf jedem Blatt. Passt ein Plan im gewählten Maßstab nicht aufs Blatt, wird er eingepasst und trägt einen roten Vermerk, der Arbeitsplatz warnt – dann ein größeres Format oder 1:100 wählen. Still verkleinert wird nie. Die Planschrift hat feste Millimeter (Nummern und Kürzel 3,5 mm), damit sie auf jedem Format gleich gut lesbar bleibt. Werden die Schaltzeichen auf dem Blatt sehr klein, rät der Arbeitsplatz zu 1:50 („1 : 50 und Format automatisch“) bzw. bei 1:50 zu einer größeren Symbolgröße.

Die Beschriftung der Geräte setzt der Planer im Druck nach festen Regeln: Die Symbole bleiben, wo du sie gesetzt hast, nur die Beschriftung weicht aus – im Raum des Geräts, nie in die Wand, nie in einen fremden Raum, nie über ein anderes Zeichen. Steht sie weiter als 1,3 mm vom Zeichen, führt eine feine Leitlinie hin, höchstens 12 mm lang. Zu fremden Beschriftungen hält sie mindestens 1,5 mm Abstand, damit klar bleibt, was zu welchem Gerät gehört. Ist es zu eng, wird sie kompakter statt weiter weggeschoben: erst entfällt die Bemerkung, dann das Kürzel, dann die Stromkreiskennung. Positionsnummer und Schaltmarke stehen immer am Gerät; bleibt neben der Nummer nur die Stromkreiskennung, stehen beide in einer Zeile („36 SK7“, mit Marke „b 15 SK1“). Senkrechte Schalterstapel und Rahmen ab drei Einheiten – bei Platzmangel schon ab zwei – bekommen einen Beschriftungsblock mit einer Zeile je Einheit, in der Reihenfolge des Rahmens. Raumnamen, Maßzahlen, K-Kennungen und Leitungstexte weichen ebenso aus, ein Höhenkästchen unter einem fremden Zeichen rückt ein Stück zur Seite.

Fallen auf einem Blatt Bemerkungen aus Platzgründen weg, steht das auf dem Blatt: in der Legende „Bemerkungen: Positionsverzeichnis Blatt 11“ (ohne Legende im Hinweisfeld des Schriftfelds) – dort stehen sie vollständig. Fehlt das Positionsverzeichnis dieser Etage in der Auswahl, warnt der Arbeitsplatz „Nicht alle Bemerkungen passen in den Plan“ mit dem Knopf „Positionsverzeichnis hinzufügen“. Stehen trotz allem noch Beschriftungen sehr dicht beieinander, warnt er ebenfalls, bei 1:100 mit dem Knopf „1 : 50 verwenden“; dasselbe gilt für Verweise auf ein Stromkreisverzeichnis oder eine Zeichenerklärung, die nicht im Plansatz sind.

Auf jedem Planblatt stehen das Schriftfeld unten rechts (siehe Plankopf), darüber die Änderungstabelle, die Legende nur mit den Zeichen dieses Blatts (Zeichen, Kürzel, Name, Höhe, Anzahl), die Stromkreise, die Stricharten der Leitungen, ein Hinweisfeld mit eigenem Text, die Maßstabsleiste und auf Wunsch ein Nordpfeil mit Winkel. Auf großen Blättern wie A2, wo das Band unter dem Plan für alle Zeichen zu kurz wäre, steht die Legende über die volle Höhe neben dem Plan, das Band trägt dann nur das Schriftfeld; auf A4 hoch steht sie über dem Schriftfeld. Passt nicht alles, verweist die Legende auf die Zeichenerklärung. Häkchen schalten Legende, „Grundriss grau“ (Architektur gedämpft, Elektro kräftig), „Stromkreis am Symbol“ (SK-Nummer, auch schwarz-weiß lesbar), Hinweisfeld, Änderungstabelle und Faltmarken; „Farbe“ wählt farbig nach Stromkreis oder schwarz-weiß für den Kopierer.

Dazu kommen auf Wunsch ein Deckblatt mit Firma, Logo, Bauvorhaben, Planverzeichnis (aus der tatsächlichen Auswahl: Plannummer, Inhalt, Maßstab, Format, Index, Blatt – auch bei rund 70 Blättern vollständig auf dem Deckblatt, weil Kopf und Felder dann enger gesetzt werden; erst wenn auch das nicht reicht, folgt ein Blatt „Planverzeichnis · Fortsetzung“) und Freigabefeldern, die Zeichenerklärung als eigenes Blatt und die Ebenenpläne Decke, Wand und Boden. Listen wie Positionsverzeichnis, Stückliste (mit Rahmen, Dosen und Leitungen) und Stromkreisverzeichnis kommen kompakt auf A4 hoch. Jedes Blatt bekommt seine Plannummer aus dem Schema des Projekts und der Blattart, etwa IP für den Installationsplan und MP für den Montageplan.

Nachschlagen

Die Werkzeugleiste am Plan

alle Knöpfe erklärt

Die senkrechte Leiste im Plan versammelt die Modus-Werkzeuge. Jeder Knopf schaltet einen Modus ein; der Auswahl-Pfeil oder die Esc-Taste legt ihn wieder ab. Von oben nach unten:

  • Auswahl — das Standardwerkzeug: Symbole, Räume und Maße anklicken, verschieben, drehen; ein angeklickter Raum zeigt seine Griffe zum Zurechtziehen. Legt jedes andere Werkzeug ab.
  • Beleuchtung verteilen — öffnet die sechs Verteilmuster für Lichtfelder auf der Ebene Decke: Spots und Auslässe werden gleichmäßig über den Raum verteilt statt einzeln gesetzt.
  • Raum aufziehen — ein Rechteck über einen Raum ziehen; ein Fadenkreuz läuft mit und rastet in die Flucht der Raumecken (Schritt 3). Wände, Raummitte und Fläche kommen aus dem Rechteck. Ein Zug, der an der Ecke eines vorhandenen Raums beginnt, legt immer einen neuen Raum an, der dort einrastet. Zurechtziehen geht im Auswahlmodus: Raum anklicken, dann Ecken, ⊕-Anbau oder die Ecken eines Polygonraums ziehen.
  • Polygonraum — den Raum Ecke für Ecke anklicken: ein gestricheltes Fadenkreuz läuft über den ganzen Plan mit und rastet in die Flucht der schon gesetzten Ecken. Klick auf die erste Ecke, Doppelklick oder Eingabetaste schließt den Raum; Rücktaste nimmt die letzte Ecke zurück. Für verwinkelte Räume schneller als mehrere Rechtecke.
  • Tür setzen (Taste T) — auf eine Raumkante klicken setzt eine Tür mit 88,5 cm Rohbaubreite mittig an die Stelle; längs der Kante ziehen bestimmt die Breite selbst, sie rastet auf die Rohbau-Richtmaße. Breite und Abstand zu beiden Ecken stehen live daneben. Anschlag (Taste A), Aufschlag und ein- oder zweiflügelig stellst du im Feld „Eigenschaften“ oder per Rechtsklick um – der Anschlag bestimmt, auf welcher Seite die Türzone ZS-t liegt.
  • Fenster setzen (Taste W) — wie die Tür, Standardbreite 101 cm. Höhe und Brüstung stehen im Feld „Eigenschaften“ und erscheinen in der Wandansicht.
  • Maß eintragen — zwei Punkte anklicken; das Maß bleibt im Plan stehen und erscheint auch im Ausdruck. Die Punkte rasten auf Wandkanten und Raumecken ein.
  • Messen — eine Strecke nur nachmessen, ohne etwas einzutragen. Für den schnellen Blick: Reicht der Platz, stimmt der Abstand?
  • Maßstab festlegen — eine bekannte Strecke im Plan anklicken und ihre wirkliche Länge eintragen (Schritt 2). Lässt sich jederzeit neu setzen, etwa nach einem Grundriss-Tausch.
  • Verknüpfen — erst den Schalter anklicken, dann die Leuchte, den Wandauslass oder die schaltbare Steckdose, die er einschaltet. Daraus entstehen die Schaltmarken im Plan; ein zweiter Klick auf dasselbe Ziel löst die Verbindung wieder.
  • Leitung zeichnen (Taste N) — von Gerät zu Gerät klicken, Doppelklick oder Eingabe beendet. Die Länge mit Steigungen und Zuschlag kommt in den Stromkreis; die Strichart zeigt die Verlegung (Thema Leitungen). Ohne Maßstab gesperrt.
  • Zeichnen und markieren — Rechteck, Ellipse, Revisionswolke, Pfeil, Linie, Freihand oder Text für Hinweise und Markierungen; die Form wählst du im Flyout neben der Leiste oder mit den Tasten 1 bis 7.
  • Plan bereinigen (Taste U) — weiße Rechtecke ohne Rand über Maßketten, Beschriftungen, Schnittlinien und Möbel des Grundrisses ziehen; am Bildschirm und im Ausdruck ist dort nur noch weißes Papier.
  • Ebenen der Installation — Decke, Wand, Boden
  • Ebene Decke bearbeiten — nur Deckensymbole (Auslässe, Spots, Melder) lassen sich anfassen; Wand und Boden bleiben grau sichtbar. So verschiebt man beim Beleuchtungsplanen keine Steckdose aus Versehen.
  • Ebene Wand bearbeiten — dasselbe für die Wand: Steckdosen, Schalter, Wandauslässe. Die übliche Arbeitsebene, deshalb ab Start eingeschaltet.
  • Ebene Boden bearbeiten — für Bodensymbole wie Bodentank oder Bodenauslass.
  • Alle Ebenen zugleich — nichts wird grau, alles lässt sich anfassen. Für das schnelle Arbeiten quer über die Ebenen.
  • Fang und Ansicht
  • Magnet — Lichtfelder rasten an den Kanten der Raumflächen ein. Die Umschalttaste hebt den Fang vorübergehend auf — beim Magneten wie beim Wandfang der Symbole.
  • Fang aus (nur am Tablet sichtbar) — eingerastet halten Symbole, Ecken und Maße nicht mehr an Wand, Raster und Flucht. Am Rechner tut das die gehaltene Umschalttaste.
  • Ebenen — öffnet das Ebenen-Fenster: Ebenen der Ansicht ein- und ausblenden oder verriegeln, Deckkraft einstellen, Ebenenpläne (Decke/Wand/Boden) einzeln drucken. Der Volldruck zeigt immer alles.

Plan bereinigen räumt den Grundriss des Architekten auf, bevor die Installation hineinkommt: Werkzeug wählen (Taste U) und über das ziehen, was stört – Maßketten, Texte, Schnittlinien, Möblierung. Es entsteht ein weißes Rechteck ohne Rand, das den Grundriss darunter verdeckt; Räume, Maße, Türen, Fenster und alle Symbole bleiben obenauf. Im Werkzeug trägt jede Abdeckung einen feinen gestrichelten Umriss: anklicken wählt sie aus, ziehen verschiebt sie, die acht Griffe ändern die Größe, Strg/Cmd+D oder der Knopf „Duplizieren“ legt eine Kopie leicht versetzt daneben, Entf löscht, die Umschalttaste zieht ein Quadrat auf. Schneller als Rechteck für Rechteck geht es mit „Alles außerhalb abdecken“ im Feld „Eigenschaften“: Vier Rechtecke legen sich um alle Raumflächen der Etage, mit einstellbarem Rand (Vorgabe 30 cm) – Maßketten, Planköpfe und Schriftfelder außen sind mit einem Klick weg. Ist alles abgedeckt, verriegelst du im Fenster „Ebenen“ die Ebene „Abdeckungen“, damit nichts mehr versehentlich verrutscht. Gedruckt und als PNG ausgegeben wird immer deckend weiß, auch wenn der Grundriss in der Ansicht blasser gestellt ist; Rückgängig und der Projekt-Export nehmen die Abdeckungen mit.

Zeichnen und markieren (Taste Z) ersetzt den früheren Rotstift durch saubere Formen: Neben der Leiste klappt eine Auswahl auf – Rechteck (Vorgabe), Ellipse/Kreis, Revisionswolke zum Kennzeichnen von Änderungen, Pfeil, Linie, Freihand und Text; die Tasten 1 bis 7 wechseln ebenso. Die Form ziehst du mit Maus oder Finger auf; mit der Umschalttaste (am Tablet „Fang aus“) wird aus dem Rechteck ein Quadrat, aus der Ellipse ein Kreis, Linie und Pfeil rasten in 45°-Schritten. Freihandlinien werden beim Loslassen geglättet, eine Notiz schreibst du nach einem Klick direkt in den Plan (Eingabe übernimmt, Umschalt+Eingabe beginnt eine neue Zeile). Im Feld „Eigenschaften“ stehen Farbe (Rot, Blau, Grün, Orange, Schwarz), Strich dünn, mittel oder dick (0,25/0,5/0,8 mm im Ausdruck, gleich kräftig, egal wie groß der Grundriss ist) und wahlweise eine halbtransparente Füllung. Eine Form anklicken wählt sie aus – im Werkzeug wie im Auswahl-Modus –, ziehen verschiebt sie, Rechteck, Ellipse, Wolke und Freihand haben acht Griffe, Linie und Pfeil zwei Endpunkte; Doppelklick bearbeitet einen Text, Strg/Cmd+D dupliziert, Entf löscht, der Rechtsklick bietet Farbe, Füllung und Duplizieren an. Alles liegt auf der Ebene „Zeichnungen“ (ausblenden oder verriegeln im Fenster „Ebenen“) und kommt mit auf die Grundriss-Blätter und ins PNG.

Die Leiste über dem Plan

Zoom, Symbolgröße, Darstellung

Über dem Plan sitzen die Anzeige-Regler: Zoom mit Minus und Plus — ein Klick auf die Prozentzahl passt den ganzen Plan ins Fenster. Rückgängig und Wiederholen (auch Strg+Z / Strg+Y). Der Regler Symbolgröße skaliert die Schaltzeichen ohne eigene Gerätegröße zugleich. Der Umschalter Schaltzeichen | Bild (Taste D) wechselt zwischen den Schaltzeichen für den Fachelektriker und Bildsymbolen für das Gespräch mit dem Kunden — das Gerät so, wie es an der Wand aussieht, immer aufrecht, mit einer kleinen Marke zur Wand. Das Häkchen Kürzel blendet die Kurzzeichen an den Symbolen ein und aus. Raster legt das Hilfsnetz über den Plan (10 cm bis 1 m, jeder volle Meter kräftiger) — es hilft beim Abschätzen und wird nicht mitgedruckt. Das Häkchen Als Reihe erscheint nur, wenn Einbauspot, Deckenauslass oder Wandauslass gewählt ist: Der nächste Klick fragt dann nach Richtung, Abstand und Anzahl und setzt die ganze Flucht auf einmal. In der Kopfzeile darüber: Projekte mit der Projektliste, das Feld Bauvorhaben (steht auf jedem Druckblatt), Vollbild, Beispielplan, Grundriss laden (Bild/PDF) (auch DXF), Als PDF speichern und Drucken … für den Druck-Arbeitsplatz (auch Strg+P; bei schmalerem Fenster steht Drucken als Druckersymbol), Ausgabe ▾ mit Einzelansicht, Bild der Etage als PNG, Stückliste und Stromkreisliste als CSV, Elektroplan als DXF, Raumbuch, Wandansichten, Prüfung vor der Abgabe, Positionsnummern neu vergeben, Projekte, Plankopf und Projektdaten, Änderungsverzeichnis, Planstand festschreiben, Firmendaten und dem Sichern und Laden des Projekts, und das ? mit allen Tastatur-, Maus- und Fingerkürzeln. Die meisten Werkzeuge haben ein Einbuchstaben-Kürzel — V Auswahl, R Raum, P Polygonraum, T Tür, W Fenster, B Bemaßen, M Messen, S Maßstab, L Licht, K Verknüpfen, N Leitung, Z Zeichnen, U Plan bereinigen, E Ebenen, F Fang aus, G Gehe zu Nummer, H Stromkreis hervorheben, D Schaltzeichen oder Bild, X Symbol tauschen —, ein Rechtsklick öffnet an Symbol, Kombination, Leitung, Raum oder Plan ein Kontextmenü mit den passenden Befehlen. Die Etagenreiter in derselben Zeile wechseln zwischen den Etagen; „+ Etage“ legt eine neue an — jede mit eigenem Grundriss und eigenem Maßstab. Umbenannt wird eine Etage mit Doppelklick oder Rechtsklick auf ihren Reiter (am Tablet lange drücken) oder über „Projekt und Daten → Diese Etage → Umbenennen“; ein einfacher Klick auf die aktive Etage tut nichts. Die Statuszeile unten zeigt neben Maßstab und offenen Punkten den Speicherstand: Der Plan wird laufend im Browser gesichert, und ist der Planer in einem zweiten Tab offen, fragt er nach, bevor ein älterer Stand den neueren überschreibt. Rückgängig reicht 100 Schritte zurück.

Die rechte Spalte

Eigenschaften und Fenster

Rechts neben dem Plan stehen die Eigenschaften des gerade gewählten Symbols: Typ, Raum, Höhe über Fertigfußboden, Wandabstand (mit „messen“ direkt aus dem Plan), Stromkreis, Kombination, Schaltung und eine Bemerkung. Sind mehrere Geräte gewählt, steht dort der Block „Gemeinsam ändern“; ist eine Leitung gewählt, stehen dort Stromkreis, Leitungstyp, Verlegung, Zuschlag und der Rechenweg der Länge. Ist eine Tür oder ein Fenster gewählt, stehen dort Breite, Anschlag, Aufschlag, Flügelzahl, Höhe und Brüstung. Am Tablet im Hochformat rückt die Symbolpalette als Leiste nach oben, und die Eigenschaften liegen in einer Schublade „Details“ unten. Darunter liegen die Fenster fürs ganze Projekt:

  • Räume — alle aufgezogenen Flächen mit Namen und m²; hier lässt sich ein Raum umbenennen, eine weitere Fläche anhängen (Raum über Eck) und die Wandansicht des Raums öffnen; das Datenblatt fürs Raumbuch holt ein Rechtsklick auf den Raum.
  • Kombinationen — alle Mehrfachrahmen: Doppeldosen, Schalterbatterien, Kombinationen aus Steckdose, TV- und Netzwerkdose. Übereinander gestaffelte Einheiten bekommen ihre Höhen nach DIN 18015-3: Die Bezugsdose sitzt auf der Einbauhöhe — bei bis zu drei Einheiten die oberste, bei vier die zweite, bei fünf die dritte von oben —, die übrigen im Achsabstand von 71 mm darüber und darunter, auf ganze Zentimeter gerundet (105 / 98 / 91 statt 105 / 97,9 / 90,8). Den Achsabstand kannst du ändern, wenn anders gebaut wird.
  • Bemaßungen — alle mit „Maß eintragen“ gesetzten Maße auf einen Blick.
  • Stromkreise — Stromkreise anlegen mit Verteiler, Absicherung, RCD, Außenleiter, Leitungstyp, Adern, Querschnitt, Verlegeart und Länge, Symbole zuordnen; darunter die Verteiler mit Einbauort. Im Plan farbig, im Ausdruck als Stromkreisverzeichnis nach Verteilern. Das Auge neben einem Kreis (oder Taste H) hebt ihn im Plan hervor: seine Geräte bekommen einen Ring, alles andere tritt zurück; die Leiste darüber blättert durch die Kreise, zeigt die Geräte je Etage und passt die Ansicht ein. „Ohne Stromkreis“ findet, was noch nicht zugeordnet ist.
  • Schaltungen — welcher Schalter was schaltet, mit den Marken aus dem Verknüpfen-Werkzeug.
  • Ausstattung prüfen — die Ampel je Raum gegen die Richtwerte der Ausstattungsstufen 1 bis 3.
  • Raumbuch — je Raum ein Datenblatt mit Fläche, Umfang, Geräten nach Typ mit Anzahl, Höhen und Positionen, Stromkreisen, Schaltungen, dem Abgleich mit den Richtwerten, offenen Punkten und einer eigenen Notiz. „Raumbuch drucken“ gibt es für sich oder als Teil des Planpakets.
  • Installationszonen und Wandansicht — unter „Anzeige und Ausdruck“ blendet ein Schalter die senkrechten Zonen nach DIN 18015-3:2016-09 als Band ein: ZS-e an Raumecken und ZS-f an Fenstern beidseitig, ZS-t an einflügeligen Türen nur an der Schlossseite (deshalb zählt der Anschlag der Tür), an zweiflügeligen beidseitig. Auf Wunsch kommen die Decken- und Fußbodenzonen ZD-r und ZD-t dazu. Die Wandansicht (Rechtsklick auf einen Raum oder Knopf im Fenster „Räume“) wickelt jede Wand maßstäblich ab, mit Türen, Fenstern und der lichten Raumhöhe: ZW-o und ZW-u immer, ZW-m (100–130 cm) nur an Wänden, vor denen Arbeitsflächen-Geräte stehen — der Planer erkennt das selbst, du kannst es je Wand umschalten. Feine Linien zeigen die Vorzugshöhen 30 cm, 115 cm und 30 cm unter der Decke; die 105-cm-Linie der Schalter liegt außerhalb solcher Wände in keiner waagerechten Zone. Ein Gerät gilt als „in der Zone“, wenn es in einer waagerechten oder senkrechten Zone sitzt; sonst nennt die Ansicht die senkrechte Stichleitung aus der nächsten waagerechten Zone, von oben oder von unten gleichwertig – nie schräg. Eine Kombination zählt als ein Rahmen, und die Maßtabelle nennt je Gerät nur das Maß zur näheren Ecke. Richtwerte, keine Prüfung; auf Wunsch als Druckblatt je Etage.
  • Anzeige und Ausdruck — Häkchen für Nummern, Kürzel, Schaltmarken, Bemaßungen, Wandabstände, Kombinationsrahmen, Stromkreis-Farben und Installationszonen. Sie gelten für die Ansicht und für das Papier zugleich; darunter führt „Drucken …“ in den Druck-Arbeitsplatz.
  • Projekt und Daten — Projektliste, Firmendaten mit Logo und die Angaben für den Plankopf: Bauvorhaben, Adresse, Bauherr mit Anschrift, Architekt, gezeichnet, geprüft, Planstatus, Index und Plannummer-Schema mit Vorschau; Knöpfe für den Dialog „Plankopf und Projektdaten“ und das Änderungsverzeichnis. Dazu das Projekt als JSON-Datei sichern und wieder laden, mit eingebettetem Grundriss, und das Leeren des offenen Projekts.

Alle Tastenkürzel

Übersicht im Werkzeug

Fast jedes Werkzeug hat einen Buchstaben – V Auswahl, R Raum, P Polygonraum, T Tür, W Fenster, B Bemaßen, M Messen, S Maßstab, L Licht, K Verknüpfen, N Leitung, Z Zeichnen, U Plan bereinigen, E Ebenen, F Fang aus, G Gehe zu Nummer, H Stromkreis hervorheben, D Schaltzeichen oder Bild, X Symbol tauschen. Die vollständige Liste mit Maus- und Fingergesten öffnet das ? oben rechts im Planungsstudio. Die wichtigsten Kombinationen für genaues Arbeiten:

TasteWirkung
TabAbstand längs der Wand eintippen (beim Ziehen, Setzen oder am gewählten Wandgerät)
← → ↑ ↓Auswahl 1 cm schieben, mit Umschalt 10 cm; ohne Auswahl den Ausschnitt
Strg + Aalle Symbole der Etage wählen
Umschalt + 0auf die Auswahl zoomen (0 allein: ganzer Plan)
Ggehe zu Positionsnummer oder Kombination (K5)
NLeitung zeichnen; Doppelklick oder Eingabe beendet, Rücktaste nimmt den letzten Punkt zurück
Strg + PDruck-Arbeitsplatz öffnen; in der offenen Vorschau drucken
Strg + Z / Strg + YRückgängig und Wiederholen, bis zu 100 Schritte
Esc · Rücktaste · Eingabebeim Ausrichten mit Passpunkten: abbrechen, letzten Punkt zurück, übernehmen

Das Wichtigste in Kürze

  • Für wen: Elektrofachkräfte, Auszubildende, Meister, Planer — und technisch versierte Anwender mit eigenen Projekten. Eine kostenlose Alternative zu Elektro-CAD und Visio für Angebot, Baubesprechung, Ausbildung und Montage.
  • Kostenloser Elektroplaner im Browser: kein Konto, kein Download, keine Wasserzeichen, keine Bezahlstufe. Grundriss als Bild, PDF oder DXF — alles wird lokal gelesen und verlässt dein Gerät nicht.
  • Grundriss mit Räumen, Türen und Fenstern: Räume als Rechteck oder Ecke für Ecke, Flächen aus dem Maßstab, Türen mit Anschlag und Aufschlag, Fenster mit Brüstung, mehrere Etagen.
  • 167 Symbole in vierzehn Gruppen — Steckdosen, Schalter und Taster, Beleuchtung, Kommunikation, Videoüberwachung, Melder, Festanschlüsse, Verteilung, Smart Home, Gebäudetechnik, Photovoltaik und Speicher, Boden, Außenanlagen — an die Schaltzeichen für Installationspläne angelehnt, mit Kürzel, Legende, Suche und Favoriten.
  • Installationszonen nach DIN 18015-3:2016-09: senkrechte Zonen als Band im Plan, Wandansicht je Raum mit waagerechten Zonen, Vorzugshöhen und Stichleitungen; Kombinationen staffelt der Planer ab der Bezugsdose im Achsabstand von 71 mm.
  • Mehr als Symbole setzen: Abstände längs der Wand auf den Zentimeter, Schaltungen („welcher Schalter schaltet was“), Stromkreise mit Verteiler, Absicherung und RCD, Leitungen mit ermittelter Länge, Spotreihen mit Verteilmustern, Ausstattungs-Check und Raumbuch je Raum, Prüfung vor der Abgabe.
  • Plansatz zum Abgeben: mehrere Projekte, Firmendaten mit Logo, Plankopf mit Planstatus, Plannummer und Änderungsindex. Im Druck-Arbeitsplatz wählst du Blätter oder eine Vorlage (Kunde, Architekt, Monteur …) — Pläne im Normmaßstab 1:50 oder 1:100 auf A4 bis A0 mit Schriftfeld und Legende, Deckblatt, Wandansichten, Raumbuch, Verzeichnisse. Dazu PNG, DXF für CAD, CSV-Listen und Sicherung als JSON-Datei.
  • Was er nicht ist: keine normgerechte CAD-Dokumentation, keine rechtssichere Ausführungs- oder Prüfdokumentation, keine Berechnung von Querschnitten oder Schutzmaßnahmen. Höhen, Zonen und Ausstattung sind Richtwerte; die Ausführung bleibt der Elektrofachkraft vorbehalten.
Beispiel-Elektroplan eines Erdgeschosses im Steckdosenplaner: Steckdosen, Schalter, Leuchtenauslässe, Spotreihen und Schaltmarken im Grundriss
So sieht ein Installationsplan im Steckdosenplaner aus: Der mitgelieferte Beispielplan eines Erdgeschosses mit Doppelsteckdosen, Wechselschaltung im Flur, Spotreihen im Wohnbereich und Festanschlüssen in der Küche. Den Beispielplan kannst du oben jederzeit laden und verändern.

Was der Steckdosenplaner kann

Vom Grundriss bis zum fertigen Planpaket — die Funktionen im Überblick, gegliedert nach Arbeitsschritten.

Grundriss und Räume

Symbole und Kombinationen

Präzise arbeiten

Licht

Installationszonen und Wandansicht

Stromkreise und Schaltungen

Projekte und Plankopf

Ausgabe und Druck

Bedienung und Daten

Elektroplan zeichnen: welche Wege es gibt

Wer im Betrieb, in der Ausbildung oder für ein eigenes Projekt einen Installationsplan braucht, hat im Wesentlichen fünf Möglichkeiten. Sie unterscheiden sich im Preis, im Aufwand, im Funktionsumfang — und darin, was mit dem Grundriss passiert. Der Steckdosenplaner ist als kostenlose Alternative zu Elektro-CAD-Programmen wie JETPLAN für den Installationsplan gedacht: Bedienideen wie Installationspunkt, Plan bereinigen und Symbol tauschen sind an solchen Programmen orientiert. Er deckt bewusst nur den Installationsplan mit seinen Listen ab; Stromlaufpläne, Verteilerpläne und Prüfdokumentation bleiben Sache der dafür gemachten Programme.

WegKostenAnmeldungEigener GrundrissErgebnis
Papier und Bleistift0 €keineKopie des PlansSchnell begonnen, aber ohne Legende, Stückliste und Maßbezug; jede Änderung heißt neu zeichnen.
Visio, PowerPoint, ZeichenprogrammLizenz meist vorhanden—als Bild hinterlegtFreie Symbole, aber keine Maße, keine Legende, keine Stückliste, kein Wandfang — ab dem dritten Raum unübersichtlich.
Raumplaner der Schalterhersteller0 €häufig Kontomeist nicht, nur RaumlistenAusstattungsvorschlag und Produktliste, kein lagerichtiger Plan.
Elektro-CAD und Planungs-SoftwareKauf oder AboKonto und Installationja, auch PDF und DWGNormgerechte Ausführungs- und Prüfdokumentation — die richtige Wahl, wenn genau das gefordert ist; Lizenz und Einarbeitung nötig.
Steckdosenplaner (diese Seite)0 €keineja, als Bild, PDF oder DXFPlansatz zum Installationsplan mit Plankopf und Firmenlogo im Normmaßstab, Legende, Stückliste, Schaltungen, Stromkreisen mit Leitungslängen, Installationszonen, Wandansichten und Raumbuch — im Browser, der Grundriss bleibt auf dem Gerät. Kein Stromlaufplan und keine Prüfdokumentation.

Was die Wege im Einzelnen leisten, zeigt die zweite Tabelle. „Von Hand“ heißt: geht, aber jede Änderung zieht Nacharbeit nach sich. Beim Elektro-CAD hängt vieles vom Programm und seinen Zusatzmodulen ab.

FähigkeitPapierVisio, ZeichenprogrammElektro-CADSteckdosenplaner
Grundriss laden und maßstäblich arbeitenKopie, Maße von Handals Bild, ohne Maßbezugja, auch DWG/DXFja, Bild und PDF mit Maßstab an einer Strecke, ASCII-DXF mit Maßstab aus der Datei; kein DWG
Neuen Planstand des Grundrisses übernehmenneu zeichnenBild tauschen, Symbole von Hand nachschiebenjaja, mit zwei Passpunkten, Planung wird umgerechnet
Räume mit Fläche, Türen und Fenstervon Handvon Hand gezeichnetjaja, Fläche aus dem Maßstab, Türen mit Anschlag
Symbole mit Legende und Stücklistevon HandSymbole ja, Listen von Handjaja, 167 Symbole, Legende und Stückliste automatisch
Einbauhöhen, Kombinationshöhenals Notizals Textjaja, je Symbol; Kombinationen nach DIN 18015-3 gestaffelt
Geräte auf den Zentimeter setzenmit dem Linealnach Augenmaßjaja, Live-Maß ab Ecke, Tür oder Fenster, Abstand eintippen, Pfeiltasten in cm
Installationszonen und Wandansichtneinvon Handje nach Programmja, Zonenband im Plan und Wandansicht je Raum (Richtwerte)
Schaltungen und Stromkreiseals Notizals Textja, bis zum Stromlaufplanja, Schaltmarken, Verteiler und Stromkreisverzeichnis; kein Stromlaufplan
Leitungen und Leitungslängenvon Hand gemessenals Linie, Länge von Handja, je nach Programmja, Leitungszüge mit Stricharten, Länge mit Steigungen und Zuschlag als Planungswert
Raumbuch je Raumneinneinje nach Programmja, Datenblatt mit Notiz
Plankopf mit Firmendaten, Logo und ÄnderungsindexStempel oder von Handals Vorlage von Hand gepflegtjaja, Schriftfeld mit Planstatus, Plannummer, Index, Änderungstabelle; Planstände festschreiben
Maßstäblicher Druck auf A4 bis A0Kopie im Maßstab des Originalsmöglich, Maßstab von Hand einrichtenjaja, Normmaßstab 1:50, 1:100 oder 1:200 auf A4 bis A0, Vermerk falls eingepasst
Planpaket mit BlattauswahlKopienSeiten einzelnjaja, Druck-Arbeitsplatz mit Vorlagen Kunde, Architekt, Monteur, Deckblatt mit Planverzeichnis
Austausch mit CADneinneinDWG und DXFDXF laden und den Elektroplan als DXF mit Layern und Symbolblöcken ausgeben
Mehrere ProjekteOrdnerDateienProjektverwaltungProjektliste im Browser, Sicherung als Datei
Normgerechte Ausführungs- und Prüfdokumentationneinneinjanein — dafür bleibt es beim CAD
Kosten und EinarbeitungkeineLizenz, wenig EinarbeitungKauf oder Abo, Schulungkostenlos, ohne Anmeldung, im Browser

Installationsplan, Stromlaufplan, Schaltplan — was dieses Werkzeug erzeugt

In der Elektroplanung gibt es mehrere Planarten, die im Alltag gern durcheinandergehen. Der Steckdosenplaner erzeugt einen Installationsplan — und bewusst nicht mehr.

PlanartWas er zeigtIm Steckdosenplaner
Installationsplan (Elektro-Installationsplan)Lage der Betriebsmittel — Steckdosen, Schalter, Leuchten, Anschlüsse — als Schaltzeichen im Grundriss, meist im Maßstab 1:50.Genau das: das Planblatt mit Schriftfeld, Legende und Stückliste, im Maßstab 1:50 oder 1:100 auf A4 bis A0.
ÜbersichtsschaltplanEinpolig: welche Stromkreise vom Verteiler abgehen, mit Absicherung.Das Stromkreisverzeichnis mit Verteiler, Absicherung, RCD, Außenleiter und Leitung ist eine Vorstufe dazu.
StromlaufplanAllpolige Verdrahtung mit Klemmen und Adern.Nein — dafür bleibt es bei Schaltplan- oder CAD-Software.
Verteilerplan / StromkreisverzeichnisBelegung des Stromkreisverteilers, Beschriftung nach DIN VDE 0100-510.Schwester-Werkzeug: Unterverteilung beschriften.
BeleuchtungsplanLeuchtenauslässe, Spots, Schaltgruppen an der Decke.Ebene „Decke“ mit Verteilmustern; eigenes Blatt mit Leuchtenmaßen, dazu der Ebenenplan.
Wandansicht (Wandabwicklung)Eine Wand in Ansicht: Geräte mit Höhen, Türen, Fenster und die Installationszonen.Wandansicht je Raum mit den Zonen nach DIN 18015-3 und Maßen ab der näheren Ecke, als Druckblatt.
MontageplanGrundriss für die Baustelle, nur mit Nummern und Schaltmarken.Eigenes Blatt je Etage mit Einbauhöhen, Bemaßungen und Wandabständen; die Nummern führen ins Positionsverzeichnis.

Wofür dieser Plan gut ist

Für einen Installationsplan braucht es keine CAD-Lizenz. Ob Angebot für einen Kunden, Baubesprechung, die Übung in der Ausbildung oder das eigene Projekt: Dieses Werkzeug hält fest, wo welcher Anschluss sitzt, in welcher Höhe, an welchem Stromkreis und was welcher Schalter schaltet — und schreibt Legende und Stückliste gleich mit. Das ist mehr, als Papier oder Visio je hergeben, und es kostet nichts.

Was es nicht ist: eine normgerechte Ausführungs- oder Prüfdokumentation. Es rechnet keine Querschnitte, prüft keine Schutzmaßnahmen und ersetzt keine CAD-Software, wo eine gefordert ist. Was daraus wird, verantwortet wie immer die Elektrofachkraft, die die Anlage ausführt und prüft — Arbeiten an der festen Installation bleiben ihr vorbehalten.

Zu den Symbolen

Die Bibliothek enthält 167 Symbole: gebräuchliche Schaltzeichen und eigene, beschriftete Planungszeichen für zusätzliche Geräte. Dazu gehören etwa Steckdose mit Bogen und Stiel, Schalter mit Arm und Fahne, Leuchtenauslass als Kreuz, Verteiler als Rechteck mit Diagonale, Zählerplatz mit kWh, Erdungszeichen für die Potentialausgleichsschiene. Die Feuchtraumdose trägt den Querstrich für den Klappdeckel, die schaltbare Dose den Schalterarm. Sie sind an DIN EN 60617 angelehnt, nicht als normkonform geprüft — die Legende schreibt ohnehin aus, was gemeint ist. Die Grundzeichen erklärt der Artikel Elektro-Symbole im Installationsplan. Häkchen „Erweiterte Symbole“ blendet Festanschlüsse, Verteilung und Gebäudetechnik dazu. Auch USB-C, CEE, Tastsensoren, Präsenz- und Wassermelder, Rollladenmotoren sowie PV und Batteriespeicher sind verfügbar. Neu dazugekommen sind unter anderem Überspannungsschutz, Smart-Meter-Gateway, Erdungsanschlussfahne, Hausübergabepunkt, Außeneinheit der Wärmepumpe, Stromstoßschalter, Treppenlicht-Zeitschalter, Klingeltransformator und Gong, Not-Aus-Taster, Glasbruchmelder, Gartensteckdosensäule, Pollerleuchte, Infrarotheizung, Handtuchheizkörper, Sauna und Deckeneinbaulautsprecher. Die Suche findet auch Begriffe wie „Starkstrom“, „Rolladen“ und „Lichtband“ und durchsucht immer die gesamte Bibliothek. Häufig gebrauchte Symbole markierst du mit dem Stern als Favorit, die zuletzt benutzten stehen oben in der Palette. Netzwerk-/Multimediaverteiler und Wechselrichter lassen sich einzeln vergrößern: am Eckgriff des ausgewählten Geräts oder mit „Gerätegröße“ in den Eigenschaften. Die Form bleibt proportional; die eigene Größe bleibt beim Speichern und Drucken erhalten. Die Langfeldleuchte (auch FR-Wannenleuchte, Lichtleiste) zeichnest du maßstäblich: unter „Länge“ in den Eigenschaften eine Länge wie „1,5 m“ eintragen, eine der Schnellwahlen 0,6 / 1,2 / 1,5 m nehmen oder am Griff ↔ im Plan ziehen. Die Stückliste führt die Längen mit auf. Für Netzwerkdosen gibt es eine eigene 2-fach-Dose (LAN-2), für die Klingel neben der Wohnungstür den „Klingeltaster innen“ (KLI-I), der in der Farbe der Kommunikation erscheint und mit dem Lichtschalter in einen Rahmen passt.

Symbole schneller finden: „Erweiterte Symbole“ blendet die Bereichsauswahl ein. Wähle Videoüberwachung, Smart Home, Elektro & Licht, Gebäudetechnik, Energie & PV oder Verteilungen. Die Suche filtert den gewählten Bereich; „In allen Bereichen suchen“ durchsucht die ganze Bibliothek. Unter Smart Home findest du 39 Zeichen in sechs Untergruppen, darunter 24 neue Symbole für Sensoren, Aktoren, Raumklima, Zutritt und Energie.

Verteilungen: alle Verteiler an einem Ort – Hausanschlusskasten, Zählerschrank, Unterverteilung, Kombi-Verteiler-Felder, Medienverteiler, Heizkreisverteiler, Trinkwasserverteiler, Luftverteilerkasten und Außenverteiler. Beim Heizkreisverteiler trägst du Heizkreise, Breite, Höhe, Tiefe und Einbauart ein; die Angaben stehen in der Stückliste, und mit „Im Plan maßstäblich“ wird der Verteiler in Breite × Tiefe gezeichnet.

Videoüberwachung: 15 Kameratypen von Dome, Turret und Bullet bis PTZ, Fisheye, Multisensor, Wärmebild und Kennzeichenerfassung. Eine gesetzte Kamera auswählen: Unter „Kamera & Sichtbereich“ stehen Blickrichtung, horizontaler Winkel, Zeichentiefe, Wand-/Deckenmontage und geplante KI-Analyse. Bei Multisensor-Kameras lässt sich jedes Objektiv einzeln ausrichten. Die Sichtfelder sind schematisch; Wände und Sichthindernisse werden nicht berechnet. Kameraeinstellungen erscheinen auch in der Drucklegende.

Die Höhenangaben

Jedes Symbol bringt eine übliche Einbauhöhe über Fertigfußboden mit: rund 30 cm für Steckdosen, etwa 105 cm für Schalter, rund 115 cm für Steckdosen über der Arbeitsplatte. Das sind gebräuchliche Richtwerte aus der Praxis, keine verbindlichen Vorschriften. Sie lassen sich bei jedem Symbol überschreiben, und das ist oft auch nötig: Möbelhöhen, ein Fliesenspiegel, eine Fensterbank oder der Wunsch nach Barrierefreiheit verschieben diese Werte. Was am Ende gilt, legst du im Projekt fest.

Sitzen mehrere Einheiten übereinander in einem Rahmen, rechnet der Planer die Höhen nach DIN 18015-3 aus einer Bezugsdose: bei bis zu drei Einheiten die oberste, bei vier die zweite, bei fünf die dritte von oben. Sie sitzt auf der Einbauhöhe, die übrigen im Achsabstand von 71 mm darüber und darunter, je Dose auf ganze Zentimeter gerundet. Ob eine Höhe in einer Installationszone liegt, zeigt die Wandansicht des Raums: 30 cm und 115 cm sind Vorzugshöhen der waagerechten Zonen ZW-u und ZW-m, die 105 cm der Schalter liegen dagegen in keiner waagerechten Zone — die Leitung kommt senkrecht, etwa aus der Türzone. Die Zonen sind im Werkzeug Richtwerte, keine Prüfung.

Schaltungen: welcher Schalter schaltet was

Ein Plan, in dem Schalter und Leuchten nur nebeneinander stehen, lässt die wichtigste Frage offen — was schaltet dieser Schalter eigentlich? Dafür gibt es die Schaltungen. Eine Schaltung fasst zusammen, was zusammengehört: den Schalter und das, was er einschaltet, also die Leuchte, den Wandauslass oder die schaltbare Steckdose. Sie bekommt eine Marke — einen Kleinbuchstaben —, und der steht im Plan neben beiden Symbolen. Auf dem Papier ist damit zu sehen, welche Lampe an welchem Schalter hängt.

Am schnellsten geht es über Verknüpfen in der Werkzeugleiste: erst den Schalter anklicken, dann alles, was er schaltet. Ein zweiter Klick auf dieselbe Leuchte löst die Verbindung wieder. Die Schaltung legt das Werkzeug dabei selbst an, den Namen kannst du danach ändern. Wer lieber einzeln arbeitet, findet dasselbe Feld rechts in den Eigenschaften jedes Symbols.

Drei Fälle deckt das ab. Ein Schalter, eine Leuchte ist der Normalfall. Hängen zwei Schalter an derselben Marke, wird dieselbe Leuchte von zwei Stellen aus geschaltet — eine Wechselschaltung. Und ein Serienschalter trägt zwei Marken, weil er zwei Dinge unabhängig voneinander schaltet.

Schalter, bei denen noch nicht feststeht, was sie tun sollen, bekommen im Plan einen gestrichelten Ring, und die Statuszeile zählt sie mit. Im Ausdruck stehen sie unter den offenen Punkten — damit die Frage vor der Ausführung geklärt wird und nicht auf der Baustelle.

Professionelle Projektunterlagen drucken

Der Ausdruck ist ein Plansatz, wie ihn ein Elektrobetrieb an Kunden, Architekten, Bauleitung und Monteure weitergibt: Zeichnungsblätter von A4 bis A0 mit Rahmen, Heftrand und Faltmarken, die Pläne im Normmaßstab 1:50 oder 1:100, unten rechts ein Schriftfeld mit Firmenlogo, Bauvorhaben, Bauherr, Architekt, Planstatus, Plannummer, Index und „Blatt x von y“, darüber die Änderungstabelle und auf jedem Planblatt eine Legende nur mit den Zeichen dieses Blatts. Firmendaten, Logo und Projektangaben trägst du einmal ein (Ausgabe ▾ → Firmendaten und Plankopf und Projektdaten); mit „Planstand festschreiben“ hältst du fest, welcher Index wann an wen ging. Deckblatt mit Planverzeichnis, Zeichenerklärung, Positionsverzeichnis, Kombinationen, Schaltungen, Stückliste und Stromkreisverzeichnis folgen auf eigenen Blättern.

Was aufs Papier kommt, wählst du beim Drucken selbst: Drucken … öffnet den Druck-Arbeitsplatz. Links hakst du die Blätter an – je Etage Installations-, Montage-, Beleuchtungs- und Kameraplan, Planübersicht, Positionsverzeichnis und Kombinationen, dazu das Küchenpaket (Küchendetail, Küchenmaße und die Wandansichten der Küche), das Raumbuch, die Wandansichten je Raum und die Verzeichnisse. Jede Zeile nennt ihre Blätter, rechts steht die Vorschau mit durchgehender Blattnummer. Vorlagen wie „Kunde“, „Architekt“ oder „Monteur“ setzen eine passende Auswahl mit einem Klick; die Auswahl bleibt im Plan gespeichert. Fachpläne gibt es nur bei passenden Geräten, die Darstellung des allgemeinen Plans richtet sich weiter nach deinen Anzeigeeinstellungen.

Gezeichnete Küchen erhalten eine große Detailansicht und eine Anschlussmaßtabelle. Jeder Anschluss wird längs seiner Wand vom näheren Wandende gemessen („ab links“ oder „ab rechts“, von innen gesehen) – wie in der Wandansicht; Einbauhöhen auf die Oberkante des Fertigfußbodens. Für die Berechnung sind Raumkontur und ein gesetzter Maßstab nötig. Die aus dem Plan abgeleiteten Maße vor der Montage mit Aufmaß und Küchenplanung abgleichen. Kamerasichtfelder benötigen ebenfalls einen Maßstab.

Mit Drucken / PDF speichern (oder Strg+P) öffnest du den Browserdruck – der Knopf Als PDF speichern oben in der Leiste führt auf demselben Weg dorthin. Das Papierformat gibt der Plansatz vor; stell die Skalierung auf 100 % und die Ränder auf „Keine“ oder „Standard“ – nur so stimmt der Maßstab auf dem Papier. Statt eines Druckers kannst du „Als PDF speichern“ wählen, auch für Pläne in A2 bis A0 für den Plotter. Die JSON-Datei bleibt die Sicherung zum späteren Bearbeiten, die DXF-Ausgabe der Weg ins CAD des Architekten.

Räume aufziehen — und was daraus folgt

Mit „Raum aufziehen“ ziehst du ein Rechteck grob über einen Raum; ein Fadenkreuz läuft mit und rastet in die Flucht der Nachbarräume, genau treffen musst du die Wand nicht. Verwinkelte Räume klickst du mit „Polygonraum“ Ecke für Ecke ab — die Fläche steht schon beim Zeichnen im Plan. Ein Raum über Eck kann auch aus mehreren Flächen bestehen; der Knopf am Raum in der Liste hängt eine weitere an.

Ab dann weiß das Werkzeug, wo die Wände sind, und nimmt dir vier Dinge ab:

  • Die Beschriftung weicht der Wand aus. An der oberen Wand hängen Nummer, Marke und Kürzel unter dem Symbol, an der unteren klappen sie nach oben — statt in der schwarzen Wand zu verschwinden.
  • Symbole richten sich aus. Ziehst du eine Steckdose an eine Kante, springt sie auf die Wandlinie und dreht sich mit dem Rücken zur Wand. Die Umschalttaste lässt sie dort, wo du sie loslässt.
  • Die Raumzuordnung passiert von selbst. Ein Symbol in der Fläche gehört dem Raum — du musst es nicht mehr einzeln zuordnen. Wer im Eigenschaftenfeld von Hand einen Raum wählt, behält ihn; ab dann wird dieses Symbol nicht mehr nachgeführt.
  • Die Fläche rechnet sich aus dem Maßstab statt getippt zu werden — und damit stimmen auch die Richtwerte beim Ausstattungsabgleich ohne weiteres Zutun.

In der Raummitte steht ein feines Kreuz. Dorthin gehört im Regelfall der Leuchtenauslass, und Deckensymbole — Auslass, Spot, Melder — rasten beim Setzen darauf ein, wenn sie nah genug kommen. Auch das hebt die Umschalttaste auf.

Die Rechtecke selbst sind Hilfslinien und kommen nie aufs Papier. Auf dem Ausdruck steht in der Raummitte nur der Name mit der Fläche — und wenn dein Grundriss die Raumnamen schon enthält, schaltest du das unter „Anzeige und Ausdruck“ ab.

Ausstattung prüfen

Wer mag, kann die gesetzten Symbole je Raum gegen Richtwerte für die Ausstattung halten — drei Stufen, von der Grundausstattung bis zum Komfort. Die Anzeige ist eine Ampel mit Klartext, sie ändert nichts an deinem Plan und schaltet auch nichts frei.

Die Werte orientieren sich an den Ausstattungsstufen für Wohngebäude. Sie sind als Orientierung zu verstehen, nicht als geprüfte Normwerte. Maßgeblich ist die Norm in ihrer aktuellen Fassung.

Wo die Daten bleiben

Der Grundriss und alle Eingaben werden ausschließlich im Browser verarbeitet und im lokalen Speicher deines Geräts abgelegt – das gilt auch für DXF-Dateien, die Projektliste, die Firmendaten und das Logo. Nichts davon wird an einen Server übertragen — das Werkzeug hat gar keine Gegenstelle, mit der es sprechen könnte. Wer den Plan weitergeben oder auf einem anderen Gerät weiterarbeiten möchte, exportiert ihn als JSON-Datei; der Grundriss steckt dann mit in der Datei. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Ein Hinweis dazu: Der lokale Speicher des Browsers ist kein Archiv. Er wird geleert, wenn du die Browserdaten löschst, und im privaten Fenster überlebt er die Sitzung nicht. Das betrifft alle Projekte der Projektliste zugleich. Für alles, was dir wichtig ist, nimm den Export – in der Projektliste „Als Datei“ je Projekt.

Ob der letzte Stand gesichert ist, zeigt der Speicherstand in der Statuszeile. Ist der Planer in zwei Tabs zugleich offen und wird in einem davon gespeichert, meldet sich der andere und bietet an, den neueren Stand zu übernehmen — so überschreibt ein vergessener Tab nicht die Arbeit des anderen.

Häufige Fragen zum Elektroplan

Für wen ist der Steckdosenplaner gedacht?

Für Elektrofachkräfte, Auszubildende, Meister und Planer, die für Angebot, Baubesprechung, Ausbildung oder eigene Projekte einen Installationsplan brauchen und dafür keine CAD-Lizenz kaufen wollen — und für technisch versierte Anwender, die ihre eigenen Vorhaben sauber dokumentieren. Er ist kein Bauherren-Konfigurator. Die Ausführung der Installation bleibt in jedem Fall der Elektrofachkraft vorbehalten.

Wie zeichne ich einen Elektroplan mit dem Steckdosenplaner?

Grundriss als Bild oder PDF laden, über eine bekannte Strecke den Maßstab festlegen, die Räume aufziehen und bei Bedarf Türen und Fenster setzen. Danach kommen die Symbole für Steckdosen, Schalter, Leuchten und Anschlüsse an die gewünschten Stellen. Zu jedem Symbol lassen sich Raum, Höhe über Fertigfußboden, Wandabstand, Stromkreis, Schaltung und eine Bemerkung hinterlegen. Am Ende wählst du im Druck-Arbeitsplatz, welche Blätter aufs Papier kommen – Plan, Legende, Stückliste und mehr. Eine ausführliche Anleitung mit Reihenfolge und Checkliste steht im Beitrag Elektroplan zeichnen.

Ersetzt der Steckdosenplaner eine CAD-Software?

Für den Installationsplan in Wohnungen, Einfamilienhäusern, bei Nachrüstungen, Angeboten und in der Ausbildung kann er das: Er ist als kostenlose Alternative zu Elektro-CAD-Programmen wie JETPLAN gedacht und liefert einen Plansatz mit Plankopf und Firmenlogo im Normmaßstab 1:50 oder 1:100 auf A4 bis A0, mit Legende, Stückliste, Stromkreisverzeichnis samt Leitungslängen, Wandansichten und Raumbuch. Grundrisse kommen als Bild, PDF oder DXF, der Elektroplan geht auf Wunsch als DXF zurück. Was er nicht kann: Stromlaufpläne, Übersichts- und Verteilerpläne, DWG-Bearbeitung, die Berechnung von Querschnitten und Schutzmaßnahmen und eine Prüfdokumentation. Wo eine Ausführungsdokumentation nach DIN EN 61082 gefordert ist, etwa bei Ausschreibungen oder größeren Anlagen, bleibt es bei der Elektro-CAD.

Ist der Plan rechtssicher oder normgerecht?

Der Plan ist ein Arbeitsdokument, keine geprüfte Unterlage. Die Symbole sind an DIN EN 60617 angelehnt, aber vereinfacht; Höhen, die Darstellung der Installationszonen und die Ausstattungswerte sind Orientierung, keine Prüfung; eine Gewähr für Vollständigkeit oder rechtliche Verwendbarkeit im Einzelfall wird nicht übernommen. Plankopf, Normmaßstab, Änderungsindex und die Prüfung vor der Abgabe helfen, einen sauberen Plan abzugeben, prüfen aber nicht die Planung selbst. Maßgeblich sind die geltenden Normen in ihrer aktuellen Fassung und die Verantwortung der ausführenden Elektrofachkraft.

Ist der Steckdosenplaner wirklich kostenlos? Brauche ich ein Konto?

Ja, und nein. Der Planer läuft vollständig im Browser, ohne Konto, ohne Download, ohne Wasserzeichen und ohne Beschränkung der Symbolzahl, der Projekte oder der Etagen. Es gibt keine Bezahlstufe. Deine Projekte liegen in der Projektliste im Browser; zum Sichern exportierst du jedes als JSON-Datei und kannst es jederzeit wieder laden.

Welche Symbole verwendet der Planer – sind sie DIN-konform?

Der Planer bringt 167 Symbole in vierzehn Gruppen mit: Steckdosen, Schalter und Taster, Beleuchtung, Kommunikation, Videoüberwachung, Melder, Festanschlüsse und Großgeräte, Verteilung und Zuleitung, Smart Home, Gebäudetechnik, Photovoltaik und Speicher, Boden, Außenanlagen und ein freies Symbol. Die Bibliothek verbindet vereinfachte Schaltzeichen für Installationspläne mit eigenen Planungszeichen für zusätzliche Geräte; sie ist nicht als normkonform geprüft – jedes Symbol trägt ein Kürzel, und die Legende schreibt aus, was gemeint ist. Eine Übersicht der Schaltzeichen findest du im Beitrag Elektro-Symbole im Installationsplan.

Kann ich dem Kunden einen Plan ohne Schaltzeichen zeigen?

Ja. Der Umschalter „Schaltzeichen | Bild“ über dem Plan (oder die Taste D) zeigt statt der Schaltzeichen Bildsymbole – Steckdose, Schalter, Leuchte oder Gerät so, wie der Kunde sie später an der Wand sieht. Nummern, Höhen, Stromkreisfarben und Kombinationen bleiben unverändert, nur die Zeichen wechseln. Die Einstellung gilt auch für Legende, Wandansicht und Ausdruck; die Druckblätter tragen dann den Vermerk, dass es eine vereinfachte Bildansicht ist. Für die Ausführung schaltest du zurück auf die Schaltzeichen.

Wie tausche ich ein falsch gesetztes Symbol, ohne alles neu zuzuweisen?

Symbol anklicken, dann Rechtsklick „Symbol tauschen …“, die Taste X oder im Feld „Eigenschaften“ „Aus der Bibliothek tauschen …“. Über dem Plan erscheint eine Leiste mit allem, was erhalten bleibt – Nummer, Stromkreis mit Absicherung, Schaltung, Raum, Höhe, Bemerkung. Jetzt das neue Gerät in der Bibliothek anklicken, fertig. Über die Auswahl in der Leiste tauschst du auf Wunsch alle gleichen Geräte im Raum, auf der Etage oder im ganzen Projekt auf einmal. Was zum neuen Gerät nicht passt (etwa eine Schaltung, wenn aus einem Schalter eine Steckdose wird), nennt der Hinweis danach; Strg+Z nimmt den Tausch in einem Schritt zurück.

Wie viele Steckdosen pro Raum sind sinnvoll?

Als Orientierung dienen die Ausstattungsstufen für Wohngebäude (DIN 18015-2 und RAL-RG 678): Für ein Wohnzimmer unter 20 m² etwa 4 Steckdosen in der Mindestausstattung, 6 in der Standard- und 8 in der Komfortstufe; Küche 5 / 6 / 8, Schlafzimmer 3 / 4 / 5, Bad 2 / 2 / 3. Der Planer hält deinen Plan unter „Ausstattung prüfen“ je Raum gegen diese Richtwerte. Die vollständige Tabelle steht im Beitrag Wie viele Steckdosen pro Raum?.

In welcher Höhe werden Steckdosen und Schalter gesetzt?

Übliche Werte sind rund 30 cm über Fertigfußboden für Steckdosen, etwa 105 cm für Schalter und rund 115 cm für Steckdosen über der Arbeitsplatte. 30 cm und 115 cm sind die Vorzugshöhen der waagerechten Installationszonen ZW-u und ZW-m nach DIN 18015-3; die 105 cm der Schalter sind ein gebräuchliches Maß, das in keiner waagerechten Zone liegt – die Leitung kommt dort senkrecht, etwa aus der Türzone. Alles Richtwerte, keine verbindlichen Vorschriften. Der Planer trägt sie bei jedem Symbol vor, du kannst sie überschreiben – etwa für Barrierefreiheit, Fliesenspiegel oder Möbel. Details im Beitrag Steckdosen-Höhe und Installationszonen.

Wie hoch sitzen Schalter-Steckdosen-Kombinationen?

Setzt du einen Schalter auf eine Steckdose, behält jedes Gerät seine Höhe (Steckdose 30 cm, Schalter 105 cm) und bekommt einen eigenen Rahmen an derselben Stelle der Wand. Zur Kombination werden sie erst mit einem Klick auf „Kombinieren“ am Rahmen (nebeneinander auf 105 cm) bzw. „Übereinander (DIN)“; „Trennen“ geht zurück. Übereinander gesetzte Einheiten in einem Rahmen staffelt der Planer nach DIN 18015-3 aus einer Bezugsdose: Bei bis zu drei Einheiten ist es die oberste, bei vier die zweite, bei fünf die dritte von oben. Sie sitzt auf ihrer Einbauhöhe, etwa 105 cm bei einem Schalter, die übrigen folgen im Achsabstand von 71 mm, je Dose auf ganze Zentimeter gerundet – also 105, 98 und 91 cm. Nebeneinander sitzen alle Einheiten auf derselben Höhe. Du kannst eine andere Bezugsdose wählen, den Rahmen als Ganzes verschieben oder den Achsabstand ändern, wenn anders gebaut wird.

Zeigt der Planer die Installationszonen nach DIN 18015-3?

Ja. Ein Schalter unter „Anzeige und Ausdruck“ blendet die senkrechten Zonen nach DIN 18015-3:2016-09 als Band in den Grundriss ein: an Raumecken, beidseitig an Fenstern und an Türen – bei einflügeligen Türen nur an der Schlossseite. Auf Wunsch kommen die Decken- und Fußbodenzonen ZD-r und ZD-t dazu. Die Wandansicht je Raum zeigt die waagerechten Zonen ZW-o und ZW-u, an Wänden mit Arbeitsflächen auch ZW-m, dazu die Vorzugshöhen, Türen, Fenster und jedes Gerät mit Maß ab der näheren Ecke. Liegt ein Gerät außerhalb der Zonen, nennt die Ansicht die senkrechte Stichleitung aus der nächsten waagerechten Zone. Das ist eine Planungshilfe mit Richtwerten, keine Prüfung der Installation.

Was ist der Unterschied zwischen Installationsplan und Stromlaufplan?

Der Installationsplan zeigt lagerichtig im Grundriss, wo Steckdosen, Schalter, Leuchten und Anschlüsse sitzen – genau das erzeugt dieses Werkzeug. Der Stromlaufplan zeigt dagegen die Verdrahtung allpolig mit Klemmen und Adern; dafür bleibt es bei Schaltplan- oder CAD-Software. Dazwischen liegt der Übersichtsschaltplan, der einpolig darstellt, welche Stromkreise vom Verteiler abgehen – die Stromkreisliste des Planers ist dafür eine Vorstufe.

Kann ich mehrere Etagen und mehrere Projekte anlegen?

Ja. Der Knopf „Projekte“ oben links öffnet die Projektliste: beliebig viele Projekte im Browser, mit Suche, Sortierung, Umbenennen, Duplizieren und Löschen; neue Projekte übernehmen deine Firmendaten, eine Plandatei lädst du als neues Projekt. Jede Etage bekommt einen eigenen Grundriss, einen eigenen Maßstab und eine eigene Symbolnummerierung; Räume gehören zur Etage. Umbenannt wird eine Etage mit Doppelklick oder Rechtsklick auf ihren Reiter. Symbole lassen sich mit Strg+C und Strg+V auch zwischen Etagen kopieren. Weil die Liste im Speicher des Browsers liegt, sicherst du wichtige Projekte zusätzlich als Datei – jedes Projekt eine JSON-Datei, jederzeit wieder ladbar.

Kann ich einen Grundriss als PDF laden?

Ja. „Grundriss laden (Bild/PDF)“ – oben in der Leiste oder gleich im Startdialog eines leeren Plans – nimmt neben PNG, JPG und WebP auch PDF-Dateien an, auch per Hineinziehen. Bei mehrseitigen PDFs wählst du die Grundrissseite aus Vorschaubildern. Das PDF wird vollständig im Browser gelesen und verlässt dein Gerät nicht. Achte darauf, dass eine Bemaßung im Plan steht, dann geht der Maßstab schnell. Eine Maßstabsangabe im PDF wird nicht ausgewertet – den Maßstab legst du wie gewohnt an einer bekannten Strecke fest. Genauer geht es mit einer DXF: Dort kommt der Maßstab aus der Datei.

Ich habe keinen Grundriss – kann ich ihn selbst zeichnen?

Ja. Wähle im Startdialog „Grundriss selbst zeichnen“ – bei einer leeren Etage steht derselbe Knopf auch mitten im Plan. Du bekommst ein weißes Zeichenblatt (anfangs 20 × 15 m) mit festem Maßstab, und das Werkzeug „Raum aufziehen“ läuft sofort: Räume als Rechteck aufziehen (die Größe in Metern steht beim Ziehen daneben) oder mit „Polygonraum“ Ecke für Ecke anklicken. Räume mit Vor- und Rücksprüngen (z. B. L-Form) setzt du als Polygonraum. Einen Nachbarraum ziehst du an der Kante des ersten auf, die Ecke rastet ein und die gemeinsame Kante rückt um die Wanddicke zurück. Alle Wände werden auf dem Zeichenblatt einheitlich 11,5 cm stark dargestellt, die Raumkante ist die Innenseite der Wand; Türen und Fenster schneiden sie auf – im Plan, im Ausdruck und im PNG. Das Blatt wächst mit, wenn ein Raum an den Rand kommt. Es ist ein Prinzipgrundriss, kein Aufmaß. Kommt später der Grundriss des Architekten, lädst du ihn auf dieselbe Etage und richtest ihn an zwei Passpunkten aus; deine Planung wird umgerechnet.

Kann ich DXF-Grundrisse laden?

Ja. „Grundriss laden“ nimmt ASCII-DXF-Dateien (AutoCAD R12 bis 2018) an, auch per Hineinziehen in den Plan. Im Dialog wählst du den Ausschnitt, prüfst die Einheit – mm, cm oder m, aus der Datei gelesen oder geschätzt und dann gelb markiert – und schaltest störende Layer wie Bemaßung, Möbel oder Schraffur ab. Der Maßstab steht danach exakt fest, ohne dass du eine Strecke anklickst. Gelesen wird lokal im Browser. Binäre DXF-Dateien und DWG kann der Planer nicht öffnen; lass dir den Plan dann als ASCII-DXF oder PDF geben. Linientypen und Farben der DXF werden nicht übernommen.

Kann ich den Elektroplan als DXF ausgeben?

Ja. „Ausgabe ▾ → Elektroplan als DXF (CAD) …“ schreibt die aktuelle Etage als DXF (R12) in m, cm oder mm. Räume, Geräte nach Ebene Wand, Decke und Boden, Beschriftung, Maße, Türen und Fenster, Leitungen und Zeichnungen liegen auf eigenen Layern; jedes Gerät ist ein Block mit seinem Schaltzeichen und Attributen für Nummer, Kürzel, Höhe, Stromkreis und Raum. Kam der Grundriss aus einer DXF, passt der Elektroplan deckungsgleich auf die Zeichnung des Architekten. Kombinations- und Einzelrahmen liegen auf dem Layer E-RAHMEN. Bei einem Grundriss aus Bild oder PDF bilden die Raumflächen die Wandinnenkante, der Ursprung liegt an deren linker unterer Ecke.

Mein Grundriss hat keine Bemaßung – wie komme ich zum Maßstab?

Zieh einen Raum auf, dessen Fläche du kennst – etwa aus Exposé oder Wohnflächenberechnung; Räume gehen schon vor dem Maßstab. Dann das Lineal „Maßstab festlegen“ wählen und „Aus Raumfläche schätzen …“ anklicken, die bekannte Fläche in m² eintragen und übernehmen. Mit mehreren Räumen wird die Schätzung sicherer; ab 3 % Abweichung zwischen den Räumen warnt der Planer. Der Maßstab bleibt als Schätzmaßstab gekennzeichnet, auch auf jedem Druckblatt mit Maßen: Ein Flächenfehler wirkt als Wurzel auf alle Längen, und Wohnflächen nach WoFlV enthalten oft Abzüge. Vor der Montage an einer bekannten Strecke nachmessen – „Genau festlegen“ ersetzt die Schätzung.

Kann ich Türen und Fenster einzeichnen?

Ja. Mit dem Werkzeug Tür (Taste T) oder Fenster (Taste W) klickst du auf eine Raumkante – die Öffnung sitzt dann mit Standardbreite an dieser Stelle; ziehst du längs der Kante, bestimmst du die Breite selbst, sie rastet auf die Rohbau-Richtmaße. Breite und Abstand zu beiden Ecken stehen dabei im Plan. Bei Türen stellst du Anschlag (Taste A), Aufschlag und ein- oder zweiflügelig ein, bei Fenstern Höhe und Brüstung. Türen und Fenster erscheinen im Plan, im Ausdruck und in der Wandansicht; der Anschlag entscheidet, auf welcher Seite die Türzone liegt.

Kann ich Abstände auf den Zentimeter genau eingeben?

Ja. Beim Ziehen und Setzen zeigt das Live-Maß den Abstand längs der Wand zur Raumecke und zur nächsten Tür- oder Fensterkante, jeweils bis Mitte Gerät. Tab – am Tablet ein Tipp auf die Zahl – öffnet ein Feld, in das du den Wert in cm, m oder mm tippst; Tab im Feld wechselt die Seite. Die Pfeiltasten schieben die Auswahl um 1 cm, mit Umschalt um 10 cm. Mehrere Geräte änderst du im Block „Gemeinsam ändern“, Strg+A wählt die ganze Etage, G springt zu einer Positionsnummer.

Kann ich den Plan als PDF speichern oder weitergeben?

Ja. Der Knopf „Als PDF speichern“ oben in der Leiste öffnet den Druck-Arbeitsplatz mit Blattauswahl und Vorschau – dasselbe tun „Drucken …“ und Strg+P. Ein Klick auf „Als PDF speichern …“ bzw. „Drucken / PDF speichern“ öffnet den Druckdialog des Browsers; dort wählst du als Ziel „Als PDF speichern“ (am Mac „PDF“ → „Als PDF sichern“, am iPhone und iPad „Teilen“ → „In Dateien sichern“), Skalierung 100 %. Das Paket enthält die gewählten Pläne, Fachpläne und Verzeichnisse – Blätter in A3 quer und A4 hoch zusammen in einem PDF – und lässt sich an Kunden, Architekten, Bauleitung oder Monteure schicken. Unter „Ausgabe“ gibt es außerdem das Bild der Etage als PNG, den Elektroplan als DXF für CAD und Stückliste und Stromkreisliste als CSV. Zum Weiterarbeiten auf einem anderen Gerät sicherst du zusätzlich das Projekt als JSON-Datei – der Grundriss steckt darin mit.

Druckt der Planer maßstabsgetreu 1:50?

Ja. Im Druck-Arbeitsplatz wählst du unter „Blatt und Maßstab“ Format (A4 bis A0, hoch oder quer) und Maßstab (1:50, 1:100 oder 1:200, Küchendetail 1:20 oder 1:25) – oder „automatisch“: dann der größte passende Normmaßstab auf dem kleinsten passenden Format, vorgegeben ist A3 in 1:50. Gemessen wird dabei nur der Planungsbereich (Räume, Geräte, Maße), nicht der Zeichnungsrand des Architektenplans; „ganzes Grundrissbild“ lässt sich wählen. Passt ein Plan im gewählten Maßstab nicht aufs Blatt, wird er nur mit rotem Vermerk eingepasst, nie still verkleinert. Damit 1 m auf dem Papier wirklich 20 mm misst, muss der Maßstab im Planer stimmen – am genauesten aus einer DXF oder an einer langen bemaßten Strecke – und der Browser mit 100 % drucken. Ein Schätzmaßstab aus der Raumfläche steht als Vermerk auf jedem Blatt. Die Beschriftung bleibt im Raum des Geräts; wird es eng, fallen erst Bemerkungen weg – dann verweist das Blatt mit „Bemerkungen: Positionsverzeichnis“ auf die vollständige Liste –, Positionsnummer und Stromkreis stehen immer am Gerät, notfalls in einer Zeile.

Wie bekommt mein Plan einen Plankopf mit Firmenlogo?

Unter „Ausgabe ▾ → Firmendaten …“ trägst du einmal Firma, Anschrift, Telefon, E-Mail, Internetadresse und Bearbeiter ein und lädst das Logo hoch (PNG, JPG, WebP oder SVG; es wird auf höchstens 200 KB verkleinert). Jedes neue Projekt übernimmt das. „Plankopf und Projektdaten …“ ergänzt Bauvorhaben, Adresse, Bauherr, Architekt, gezeichnet, geprüft, Planstatus und das Schema der Plannummer. Im Ausdruck steht alles im Schriftfeld unten rechts auf jedem Planblatt, mit Plannummer, Index, Maßstab, Format und „Blatt x von y“; leere Felder bleiben leer.

Wie halte ich Planstände und Änderungen fest?

Mit „Ausgabe ▾ → Planstand festschreiben …“. Der Planer schlägt den nächsten Index vor (A, B, C …), du trägst Änderung, Datum, Bearbeiter und Planstatus ein. Der Eintrag erscheint im Änderungsverzeichnis und in der Änderungstabelle über dem Schriftfeld, und ein Abzug des ganzen Projekts wird abgelegt – zum Ansehen, als Kopie zum Öffnen oder als Datei, auch direkt aus der Projektliste über „Planstände (n) …“. Geänderte Stellen im Plan markierst du zusätzlich mit der Revisionswolke.

Kann ich nur einzelne Blätter drucken?

Ja. „Drucken …“ öffnet den Druck-Arbeitsplatz. Links hakst du an, was aufs Papier soll – je Etage Installations-, Montage-, Beleuchtungs- und Kameraplan, Planübersicht, Positionsverzeichnis und Kombinationen, dazu Küchenpaket, Wandansichten je Raum, Raumbuch und die Verzeichnisse. Jede Zeile nennt ihre Blattzahl, rechts steht die Vorschau mit durchgehender Blattnummer. Vorlagen wie „Kunde“, „Architekt“, „Monteur“ oder „Nur Pläne“ setzen eine passende Auswahl mit einem Klick – Kunde und Architekt mit Zeichenerklärung und Positionsverzeichnis, Monteur dazu mit allen technischen Verzeichnissen –, und die Auswahl bleibt im Plan gespeichert. Aus der Wandansicht heraus druckst du auch nur die Wände eines einzelnen Raums.

Kann ich Leitungslängen ermitteln?

Ja, als Planungswert. Mit dem Werkzeug „Leitung zeichnen“ (Taste N) klickst du den Leitungsweg von Gerät zu Gerät. Die Länge ergibt sich aus der Strecke im Maßstab, den Steigungen an jedem Gerät zwischen Einbauhöhe und Leitungsweg (bei Unterputz 30 cm unter der Decke, einstellbar) und einem Zuschlag von 10 % (einstellbar); der Rechenweg steht im Eigenschaftenfeld. Die Summe je Stromkreis erscheint im Stromkreisverzeichnis mit ≈, sobald alle Geräte des Kreises an Leitungen hängen – sonst steht dort „offen“ mit der Zahl der angebundenen Geräte; in der Stückliste stehen die Längen nach Leitungstyp. Die Strichart zeigt die Verlegung – Unterputz, Aufputz, Kanal, Decke, Boden – mit Legende auf dem Blatt. Ein Aufmaß ersetzt das nicht: Reserven und Steigleitungen zwischen Etagen planst du selbst ein.

Kann ich auch den Außenbereich und die Wallbox planen?

Ja. Über „+ Etage“ legst du einen Außenbereich an – mit einem Lageplan aus dem Bauantrag (PDF, Bild oder DXF) oder ohne Vorlage, indem du Breite und Tiefe des Grundstücks eintippst. Darauf zeichnest du Wohnhaus, Garage, Carport, Einfahrt, Stellplätze, Terrasse, Wege und Gartenhaus und setzt die Außengeräte: Wallbox, Ladesäule, Außensteckdose, Leuchten, Bewegungsmelder, Erder, Kabelzugschacht, Hausanschluss. Wandgeräte rasten an der Außenwand der Gebäude ein. Erdkabel zeichnest du als Trasse mit Kabeltyp, Verlegetiefe und Schutzrohr; die Länge kommt aus dem Maßstab. Gedruckt wird ein eigenes Blatt „Lageplan Außenanlagen“ im Maßstab 1 : 200 (wählbar bis 1 : 500) mit Nordpfeil, dazu ein Trassenverzeichnis.

Was prüft der Planer vor der Abgabe?

„Ausgabe ▾ → Prüfung vor der Abgabe …“ listet Fehler wie fehlenden Maßstab, doppelte Positionsnummern, Stromkreise ohne Absicherung oder Steckdosen und Leuchten ohne Stromkreis, dazu Hinweise wie Lücken im Plankopf, Schalter ohne Funktion, leere Räume oder Geräte außerhalb der Räume. Fachliche Hinweise rechnet sie nur mit den eingetragenen Werten: Geräteleistung größer als die Absicherung, Absicherung größer als die Belastbarkeit der Leitung nach DIN VDE 0298-4, Steckdosenkreise oder Bad ohne eingetragenen FI/RCD, Steckdosen oder Schalter nah an einer eingezeichneten Wanne oder Dusche – jeweils mit dem Vermerk „bitte durch die Elektrofachkraft prüfen“. Ein Klick springt zur Stelle, geändert wird nichts. Häufung, Temperatur und Spannungsfall rechnet sie nicht; sie ist kein Normurteil, die Verantwortung für die Planung bleibt bei der Elektrofachkraft.

Was ist das Raumbuch?

Das Raumbuch fasst jeden Raum auf einem Datenblatt zusammen: Fläche und Umfang, alle Geräte nach Typ mit Anzahl, Höhen und Positionsnummern, Stromkreise und Schaltungen, den Abgleich mit den Ausstattungs-Richtwerten und offene Punkte – etwa Schalter ohne Funktion, Geräte ohne Stromkreis oder außerhalb der Installationszonen. Dazu kommt eine eigene Notiz je Raum, zum Beispiel für Kundenwünsche oder Hinweise zur Montage. Du öffnest das Datenblatt per Rechtsklick auf den Raum oder über den Block „Raumbuch“ und druckst es einzeln oder als Teil des Planpakets.

Was passiert, wenn ich den Grundriss austausche?

Deine Planung bleibt erhalten. Lädst du auf eine Etage, auf der schon geplant ist, einen neuen Grundriss, fragt der Dialog „Neuer Grundriss: Lage übernehmen“, wie die Planung auf den neuen Plan kommt: mit zwei Passpunkten ausrichten (zwei gleiche Punkte im alten und im neuen Plan anklicken), proportional umrechnen, wenn nur die Bildgröße anders ist, oder in gleicher Lage lassen. Symbole, Räume, Maße, Türen, Fenster, Zeichnungen, Abdeckungen und Leitungen werden umgerechnet, eine Drehung erkennt der Planer; „Abbrechen“ lässt den alten Grundriss stehen. Der ganze Tausch ist ein Rückgängig-Schritt. Prüf danach einige bekannte Maße nach – hat sich im neuen Planstand eine Wand verschoben, bleibt das Gerät an seiner bisherigen Stelle.

Wie blende ich Maßketten und Beschriftungen des Grundrisses aus?

Mit dem Werkzeug „Plan bereinigen“ (Taste U in der senkrechten Leiste): Über Maßketten, Beschriftungen, Schnittlinien oder Möbel ziehen legt ein weißes Rechteck ohne Rand darüber – am Bildschirm, im Ausdruck und im PNG-Export. Die Rechtecke lassen sich verschieben, an acht Griffen in der Größe ändern, duplizieren (Strg/Cmd+D) und löschen. „Alles außerhalb abdecken“ legt in einem Zug vier Rechtecke mit einstellbarem Rand um alle Räume, sodass Maßketten und Schriftfelder außen verschwinden. Räume, Maße, Türen, Fenster und Symbole bleiben immer obenauf. Danach die Ebene „Abdeckungen“ im Fenster „Ebenen“ verriegeln, dann rutscht nichts mehr versehentlich; die Abdeckungen gelten je Etage und lassen sich rückgängig machen.

Funktioniert der Planer auf dem Handy oder Tablet?

Der Planer ist eine Web-App und braucht keine Installation. Am Tablet erkennt er die Fingerbedienung und schaltet um: größere Knöpfe, Palette und Griffe, Zwei-Finger-Zoom, ein Symbol lange gedrückt halten nimmt es in die Mehrfachauswahl, der Knopf „Fang aus“ ersetzt die Umschalttaste, Kopieren und Einfügen sind Knöpfe in den Eigenschaften, und für einen genauen Abstand tippst du auf die Zahl am Wandmaß. Im Hochformat rückt die Palette als Leiste nach oben, die Eigenschaften liegen in einer Schublade unten. Mit Stift oder Maus am Tablet arbeitet er wie am Rechner. Am Telefon lässt sich ein vorhandener Plan ansehen, ändern und ausdrucken, millimetergenaues Setzen ist dort aber mühsam.

Verlässt mein Grundriss das Gerät?

Nein. Bild, PDF oder DXF werden ausschließlich im Browser verarbeitet und im lokalen Speicher deines Geräts abgelegt. Es wird zu keinem Zeitpunkt an einen Server übertragen – das gilt für alle Eingaben. Beachte: Der lokale Speicher ist kein Archiv; wer Browserdaten löscht, verliert den Plan. Für alles Wichtige nimm den Export.

Weiterlesen und passende Werkzeuge

Porträt von Martin Scherer, Elektrotechnikermeister
Martin Scherer
Elektrotechnikermeister · Autor dieses Werkzeugs

Ich habe den Steckdosenplaner gebaut, weil ich selbst eine kostenlose Alternative zu Papier, Visio und teurer CAD-Software wollte — für Angebote, Baubesprechungen und die Ausbildung. Er ist für Kollegen im Handwerk, für Auszubildende und Meister und für alle gedacht, die technisch versiert sind und für eigene Projekte einen sauberen Installationsplan brauchen. Die Symbole, Richtwerte und Höhen stammen aus der Praxis in Wohngebäuden; eine normgerechte Ausführungs- oder Prüfdokumentation ersetzt der Plan nicht. Fehler gefunden oder ein Symbol vermisst? Über Fachwerte

Normbezug und Grundlagen

  • Ausstattungsstufen für Wohngebäude: DIN 18015-2 (Art und Umfang der Mindestausstattung) und RAL-RG 678 (HEA) — die Richtwerte im Ausstattungs-Check sind daran angelehnt und nicht gegen die aktuelle Normfassung geprüft.
  • Installationszonen und Einbauhöhen: DIN 18015-3:2016-09 (Leitungsführung und Anordnung der Betriebsmittel) — waagerechte Zonen ZW-o, ZW-u, ZW-m, senkrechte Zonen ZS-t, ZS-f, ZS-e, Decken- und Fußbodenzonen ZD-r, ZD-t sowie die Höhenstaffelung kombinierter Geräte; im Werkzeug als Richtwerte dargestellt, keine Prüfung. Barrierefreies Bauen: DIN 18040-2.
  • Gerätedosen für Installationsgeräte: DIN 49073. Der im Werkzeug voreingestellte Achsabstand von 71 mm ist das gebräuchliche Maß kombinierter Gerätedosen und lässt sich ändern, wenn anders gebaut wird.
  • Schaltzeichen: DIN EN 60617 (IEC 60617) — die Symbole des Planers sind an die üblichen Installationsplan-Zeichen angelehnt, nicht als normkonform geprüft; die Legende schreibt jedes Symbol aus.
  • Dokumentation und Verteilerbeschriftung: DIN 18015-1, DIN VDE 0100-510 Abschnitt 514.5.
  • Zeichnungsblatt und Plankopf: Blattgrößen und Rahmen angelehnt an DIN EN ISO 5457, Schriftfeld an DIN EN ISO 7200, Maßstäbe nach DIN EN ISO 5455, Schrift an DIN EN ISO 3098, Faltmarken an DIN 824 — Gestaltungshilfe, nicht als normkonform geprüft.
  • Verlegearten der Leitungen: DIN VDE 0298-4 (Bezeichnungen A1 bis G). Die Stricharten der Leitungen im Plan sind eine Festlegung dieses Werkzeugs und stehen deshalb als Legende auf jedem Blatt.
  • Stand der Seite: 20.10.2026. Das Werkzeug läuft ohne Server; siehe Datenschutz.